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Interview zum Thema "Erzählen für und mit Kindern":
gesendet am 30.Oktober 2009 auf Radio Lora 92,4. Klickt`s an, hört rein, jeder Teil etwa 25 Minuten.


Radio Lora 1.mp3


Radio Lora 2.mp3

Neu bei YOUTUBE
ein kleiner Videoclip:
http://www.youtube.com/MeinKamishibai

11.03.2011 Gruß von Radio Opole/PO

Radio Opole.mp3

Autorenporträt bei Don Bosco unter "Autoren" im Alphabet G, wie Gruschka:

Autorenporträt.pdf


18.02.2012 Generationenbrücke
Das Bild- die Greyheads aus dem Alten- und -Servicezentrum Neuperlach  friedlich vereint mit den Kindern am Boden sitzend und um die Wette vol konzentriert gemeinsam fantasierend - so hatte ich es mir gewünscht.
Ich war überwältigt von der wunderbaren Stimmung, die über der Auftaktveranstaltung am 16.2. im Bildungslokal Neuperlach lag.
Als Titel für unsere mit dem Geschichtenbaukasten gebaute Geschichte riefen die Kinder zum Schluss in den Raum: "Ewige Freundschaft"!
Soll das ein Omen sein? :-)


Mittwoch, 15. Februar 2012
STADT UND LANDKREIS MÜNCHEN
PMS
Süddeutsche Zeitung Nr. 38 / Seite R 7
Reden wir über
Geschichten aus
Erzählbaukästen
Helga Gruschka will zwischen den Generationen Brücken schlagen
Das Neuperlacher Bildungslokal will Jung und Alt zusammenbringen und die wunderbare alte Kunst des Geschichten- erzählens und -erfindens aufleben las- sen. Managerin Mareike Ziegler hat da- für die geeignete Expertin gefunden: Die 78-jährige Helga Gruschka (Foto: privat) wird mit ihrem „Erzähl-Baukasten“ kommen.
Wie wurden Sie zur Erzählerin?
Nach einem langen Berufsleben als Apothekerin erfuhr ich im Ruhestand durch Zufall von einem VHS-Lehrgang „Erzählen für Großeltern und andere Leute“, begegnete dem Goldmund-Er- zählverein. Ich war fasziniert von dieser uralten archaischen Kunst. So fing alles an. Ich hatte aber auch eine Großmutter, die mir viel erzählte – und auch meine Kinder haben immer gesagt: „Mutti, Dei- ne Geschichten sind die schönsten.“ Beim professionellen Erzählen habe ich mich frühzeitig den Kindern gewidmet. Ich habe auch ein Buch geschrieben: „Die Geschichtenerfinderwerkstatt“.
Wie kam es zum Kontakt mit dem Bil- dungslokal?
Das weiß ich gar nicht mehr genau. Aber ich bin fasziniert, dass Mareike Ziegler Lehrer, Leute aus dem Alten- und Service-Zentrum und aus dem Ju- gendzentrum Come in an einen Tisch ge- holt hat. Das ist phänomenal.
Geschichten erzählen macht Spaß, aber was hat das mit Bildung zu tun?
Es ist eine Form des informellen Ler- nens, es ist Sprachförderung. Ein Kind muss sich hineinfühlen in den Helden, diese Gefühle in Worte fassen, in eine Sprache, die über die Umgangssprache hinausgeht: Man lernt Sprache. Ge- schichten sind die Mutter aller Lesefreu- den.
Wie ist das Projekt organisiert?
Es gibt am Donnerstag, 16. Februar, 14 Uhr, eine Auftaktveranstaltung für al- le im Bildungslokal am Peschelanger 8. Wir haben dann noch drei Erzählwerk- stätten: In der Werner-von-Siemens-Re- alschule, im Alten- und Service-Zen- trum, in der Jugendfreizeitstätte Come in und im Juli noch eine Abschlussveran- staltung. Das Schöne: Es werden immer alle Generationen vertreten sein. Dieses Pilotprojekt soll auch Brücken schlagen in diesem anonymen Stadtteil. Ich stelle es mir schön vor, wenn eine 75-Jährige mit einem Elfjährigen Abenteuer aus- denkt.
Wie erfindet man eine Geschichte?
Wir orientieren uns an der archai- schen Struktur der Heldenreise. Ich stel- le als Moderatorin Fragen: Es war ein- mal. Eine Gruppe denkt sich den Ort aus, eine andere den Helden. Ob Däumling, König oder Zauberer, er hat einen Her- zenswunsch, den er sich nur an einem an- deren Ort erfüllen kann. Es hilft ihm ein magischer Gegenstand, es hindert ihn ein Gegner wie Riesenschnecke oder Zauber- schlange. Die Teilnehmer haben so viel Phantasie, sich zu überlegen, wie der Held den Gegner austricksen kann. Nur eine Grundregel: keine Waffen, keine To- ten, keine Schießerei.
Und wenn er nicht gestorben ist . . .
Freiwillige präsentieren die Geschich- ten, zu denen es auch Zeichnungen gibt, dem Plenum. Sie müssen keine Angst ha- ben: Ich helfe. Und vielleicht wird aus al- lem ein Buch oder eine Video-CD.
Interview: Renate Winkler-Schlang

06.02.2012 Diese Woche,
diese Woche habe ich richtig etwas zu tun :-) Kindertreff, Kindergarten und ein Erzieherinnenseminar. Ich freu mich!

26.01.2012 Immer.
Auf meinen Geschichtenbaukasten ist immer Verlass! Auch in der Förderklasse ist wieder eine wunderbar fantasievolle Geschichte entstanden. Vom Däumling, der sich im Zauberwald verlaufen hat und deshalb einen Zauberstab braucht um wieder zu seinen Eltern zu finden. .-) Wir werden sie für den Osterbazaar zu einem Theaterstück ausbauen.

12.01.2012
Mein Forum am Dienstag war wieder sehr anregend und interessant. Acht ganz unterschiedliche Erzählerinnen mit sehr verschiedenen Ansichten und Geschichten zum Thema "Bildgestütztes dialogisches Erzählen mit Kindern".

Die erste Auflage von meinem Buch "Die Geschichtenerfinderwerkstatt, Helga Gruschka und Sylvia Englert" ist vergriffen. Restexemplare noch bei mir Tel. 089671770.
Eine zweite Auflage ist geplant.

17.01.2012 Ganzheitlich erzählen :-)
Eine Geschichte, die Geschichte von einer Silberfee und ihrem geflügelten weißen Pferd auf einer winterlichen Erdbeerinsel, gemeinsam gebaut, erfunden, erzählt, gemalt, mit Fingerpüppchen gespielt und im Spielen erzählt. Jetzt ist sie fertig!


02.01.2012
Pünktlich fertig ist im Rohbau unser (Susanne Brandt, Helga Gruschka) Buch mit dem Arbeitstitel "Die besten Spiel- und Umsetzungsideen für das Kamishibai". Jetzt geht es seinen Weg im DON BOSCO -Verlag und wird im Herbst 2012 erscheinen.- ein schönes Gefühl, wenn man den letzten Buchstaben eingetippt hat :-)

22.12.2011
Mit einem sehr schönen Seminar für 25 Mittelschullehrer, 25 engagierte Multiplikatoren, ging mein Erzähljahr 2011 zu Ende. Die gemeinsam erfundene Geschichte ist unter Downloads zu finden. Die Präsentation der Gruppenarbeiten habe ich leider nicht fest gehalten :-)

15.12.2011 Moderne Kinder
Mit 11 Kindern einer 1. Klasse bauten wir eine Däumlings-Reihengeschichte mit der Methode -Kamishibai-Reihengeschichtenplan-Fingerpüppchen. Alles funktionierte perfekt. Der Däumling wünschte sich einen Ofen um seiner Mutter zu Weihnachten Plätzchen backen und schenken zu können. Nacheinander bekam er Gelegenheit verschiedene Tiere und Fabelwesen um Rat und Hilfe zu bitten - umsonst. Dem letzten Kind gab ich den Zauberer und bat es, damit dem Däumling zu helfen. O-Ton: "Wir gehen in den Mediamarkt und kaufen einen!" :-)

13. 12. 2011
Zitat aus:
Stephanie Wendra (9/11.) Zulassungsarbeit zur 2. Staatsprüfung für das Lehramt für Sonderschulen:

 „Altes“ neu entdecken: Das Kamishibai ein „neues“ Unterrichtsmedium für die Förderschule.
Beobachtungen aus dem Unterricht, Erfahrungen und Bewertung des Medieneinsatzes, Lernzuwachs der SchülerInnen:
"Die dargestellte Übersicht zeigt die hohe Motivation der SchülerInnen bei allen Einsatzbereichen des Kamishibai. Allein dafür lohnen der Aufwand und die Vorbereitungen, die der Einsatz im Unterricht mit sich bringt. Der Lernzuwachs der SchülerInnen besteht vor allem im Bereich der sprachlichen Förderung, wenn das Kamishibai in seiner Theaterfunktion, für Geschichten, Bildbetrachtungen und szenische Spiele genutzt wird. Doch auch wenn das Kamishibai nur als technisches Medium fungiert, geht von diesem Unterrichtsmedium an sich, eine große Faszination aus."

3.12.2011 Die neue Generationenbrücke nimmt Gestalt an


30.11.2011
Der Däumling und das rote Auto.
Wunderbar zu beobachten, wie das Erzählen einer gemeinsam selbst gebauten Reihengeschichte die Sprechfreudigkeit und damit die Sprechfähigkeit der Kinder stärkt!

28.11.2011
Ich stelle mich vor am 2. 12. 2011 im Rahmen des Adventscaffees:
Im Bildungokal Neuperlach. Für 2012 wird ein 5-teilige Veranstaltungsreihe zum Thema Erzählen als Generationenbrücke geplant, Erzählwerkstatt - Storytelling - Gemeinsam Geschichten erzählen und erfinden. Interessenten sind bis jetzt Schulen, Jugend - Freizeiteinrichtungen und neben mir, Seniorin und Community-Storyteller, ein ASZ (Alten und Service -Zentrum). Ein paar Termine sind schon fest, siehe Veranstaltungskalender.

24.11.2011
Sonntag haben wir, Gudrun, Heidi und Siggi, uns ein wenig wehmütig mit unserem 10. gemeinsamen Erzählabend von unserer Reihe "Erzählen für Afrika" von dem immer aufmerksamen, interessierten und spendenbereiten Publikum in und um Obing verabschiedet.
Dienstag eine erfolgreiche Geschichtenwerkstatt in einer 3. Klasse (Linus) in Heidelberg.
Mittwoch Reihengeschichten und Geschichtenbaukasten im laufenden Goldmund-Lehrgang in Schloss Tempelhof.
Samstag dann noch "Kinder, Kinder" im INKOMM.
Eine ereignisreiche Woche! :-)

08.11.2011 ereignisreicher Tag
Morgens
das Generationenbrückenfrühstück im ASZ. Die Kinder sind sehr aufgeschlossen, sie nehmen ihre Aufgabe, den Senioren eine Freude zu bereiten ernst. Mein Tischnachbar Levin, 4, wollte ganz genau wissen was es mit einem ASZ und den weißhaarigen Leuten auf sich hat. Leider, ich bin ein wenig traurig, ist das Interesse der Senioren an den Kindern nicht so groß, wie ich es mir wünschte.

Abends mein Forum, Thema Wintergeschichten. Bunt und interessant. Von einer Kamishibai -Geschichte vom Weihnachtsmann am Nordpol - über ein grausames (gemeinsam haben wir es anschließend "entschärft") russisches Märchen- eine Satire- bis zur orientalischen Geschichte. Für Geschichtenfans ein Genuss!

08.11.2011 Nur Freude
Sonntag und Montag im Kinder und Jugendtreff Sendling. Sonntag: Flohmarkt, für mich ein hübsches kleines Erzählstübchen vorbereitet, Konzept: zwei Stunden Geschichten erzählen, nach jeder Geschichte eine kurze Pause um den Zuhörern einen Wechsel zu erlauben. Es funktionierte, manche blieben, mache gingen, manche kamen neu - insgesamt konnte ich an die 100 Zuhörer mit meinen Geschichten erreichen. Ich weiß es genau, ich habe jedem Neuankömmling ein kleines Röschen geschenkt: "Mit einem Röschen in der Hand, kann man besser zuhören! :-) 100 hatte ich dabei- sie waren alle weg.
Montag: Geschichtenwerkstatt, arbeiten an der Geschichte "Winter auf der Erdbeerinsel"- ein Gestaltungsfest in Silber, Gold und Pink :-)


05.11.2011
Morgen Flohmarkt -Erzählen im Kindertreff Sendling, Dienstag ASZ Harlaching, Mittwoch in der Königswieser Schule - die Woche iist ereignisreich :-).
Erzählerinnn in Griessee: Gudrun Steinack, Sigrid Reindl, Heidi Büchele und Helga Gruschka

29.10.2011 Große Freude!
Heute ist  aus Polen als Zutat zu meinem neuen Buch - ein Erfahrungsbericht gekommen.

Joanna Wołowska

Das Kamishibai
   
    Schon der Klang dieses Wortes klingt irgendwie exotisch und magisch. Vor der Kinderfreizeit in Pokrzywna, auf der ich Betreuerin war, würde ich diese Erzähltechnik als fremd und unbekannt einstufen. Aber Dank des dar angebotenen Workshops habe ich das Kamishibai kennen gelernt. Und nicht nur das; ich habe es gelernt zu schätzen und zu lieben.
Niemals im Leben würde ich sagen, dass ein Kasten mit zwei Türchen solche Wirkung auf die Kinder und Jugendliche haben könnte. Am Anfang waren auch  die Kinderfreizeitteilnehmer skeptisch, wie so ein Holzkasten ihre Kreativität anregen soll. Auch nach der ersten von Frau Helga Gruschka erzählten Geschichte fand ich in den Gesichtern von den Kinder und Jugendlichen nur lauter Fragezeichen. Die Situation änderte sich erst mit der ersten selbst gemalten Geschichte. Der Zauber des Kamishibai begann zu wirken. Die Kinderfreizeitteilnehmer waren auf einmal wie ausgewechselt. Sie haben sich Geschichten ausgedacht, die voller Phantasie und Humor waren. Jede Szene wurde durch die Kinder und Jugendlichen mit Eifer gemalt. Jede Geschichte wurde zu einem bunten Ereignis, dass einen fünf Sterne Menu im Hotel glich. Obwohl nicht alle Kinder sich auf Deutsch äußern konnten, haben sie die Geschichten in ihrer Muttersprache verfasst und erzählt. Dank dem Kamishibai verwandelte sich der triste Konferenzraum in eine Theaterbühne und alle Teilnehmer des Workshops in Akteure.
Das Kennenlernen des Kamishibais war für mich eine lehrreiche Erfahrung. In der Zukunft möchte ich Deutschlehrerinn werden und  darum interessieren mich verschiedene Arbeitsmethoden mit den Kindern. Ich denke, dass ich auch mal diese Technik in meinem Unterricht vorführen werde. Ich möchte meine Kinder damit begeistern und Ihnen den Zauber des Kamishibais näher bringen.

20.10.2011 Mehrgenerationenprojekt
Ganz in meinem Sinne, als Anhängerin der Idee "Geschichtenerzählen als Generationenbrücke" bringe ich mich ein, als Geschichtenerzählerin und Geschichtenbaumeisterin, in die Planung eines gemeinsamen Projektes verschiedener Organisationen zum Thema des Jahres 2012 "Europäisches Jahr des aktiven Alterns und der Solidarität zwischen den Generationen." :-)

Die Neue Zeitung "Erzählen" ist erschienen!
Siehe unter Downloads.

09.10.2011 Zeitgeschichte
Gerade habe ich noch einmal die Geschichte der fantasievollen Lehrer( siehe unter Downloads) gelesen und dabei gemerkt: - sie ist ein wunderbares Beispiel, wie Zeitgeschichte in Fantasiegeschichten einfließen kann und damit für und mit Kindern erzähl- und diskutierbar wird.

04.10.2011 Es läuft
Während das schöne Gefühl eines gelungenen Erzählkunstabends (am Sonntag im Studio 16 in Traunstein) noch ausklingt, konzentriere ich mich schon auf morgen. Morgen werde ich die Chance bekommen über 20 Multiplikatoren, Grundschullehrern, das Erzählen für und mit Kindern ans Herz zu legen.
Vorhin ein Telefonanruf, ich darf meinem angeliebten Enkel zum Geburtstag eine Geschichtenwerkstatt mit seiner Klasse ( 2. ) in Heidelberg schenken.
Und auf meinem Schreibtisch liegen die ersten Seiten für ein neues, das dritte, erzählpädagogisches Buch.
Langeweile ausgeschlossen! :-)

27.10.2011 Das kommt davon :-)
Was predige ich immer? "Den Kindern zum Geschichtenerfinden so viel Freiheit wie möglich lassen, wenig Themen vorgeben usw.
Was habe ich gemacht: Um meinem Auftraggeber entgegenzukommen, um ihm ein "Projekt" anbieten zu können, schlug ich gestern, an einem schönen Spätsommertag, den Kindern vor, wir wollten eine Wintergeschichte erfinden. Wir könnten sie dann in Ruhe gestalten und zum Erzählen vorbereiten und dann in der Weihnachtszeit erzählen. Die Kinder waren dabei, aber was kam heraus?
Alles muss gefroren sein, alles muss silbern glitzern, auch die Erdbeeren. Der Kobold wird besiegt mit Erbeereis, das aber mit Spinat ( :-) - alle Kinder "lieben" Spinat) gefüllt ist.
Das Gestalten wird eine Orgie in Silber und Glitzer werden!
Achtjährige erinnern sich mitten im Sommer eben hauptsächlich an das Glitzern im Winter.


24.09.2011
 Diese Woche haben wir, Goldmünder, mit einer sehr schönen Abschlussveranstaltung in den Räumen der Deutschen Gesellschaft in Berlin unser Projekt "Es schläft ein Lied in allen Dingen" erfolgreich beendet.
Nun zeichnet sich bereits wieder ein Highlight ab: Goldmund wird mit Hilfe von Christa Schmidt-Sanetra in Traunstein im Studio 16 eine Reihe von Erzählkunstveranstaltungen etablieren.
Die erste wird am nächsten Sonntag, 02.10.2011 um 20 Uhr unter dem Titel "Festhalten wollen und loslassen" über die Bühne gehen. Goldmunderzähler werden Beispiele aus den verschiedenen Genres der Erzählkunst zum Besten geben ( siehe Veranstaltungskalender).

14.09.2011 Forum "Erzählen für und mit Kindern".
Diesmal hatte ich als Überschrift gewählt: "Jahreszeitengeschichten". Die Teilnehmerinnen meines Forums versuchten ernsthaft , dem Thema gerecht zu werden. Vor allem die Erzählerinnen, die sich zur Verbindung mit der Europäischen Märchengesellschaft bekennen, erzählten wunderschöne Märchen, die einen Bezug zum Thema hatten.
Eine Erzählerin wählte das Thema als Metapher für eine eigene Geschichte zu einem Geburtstag, ich erzählte eine von Kindern erfundene Fantasiegeschichte, in die die Kinder so einfach aus ihrem Alltag heraus jahreszeitlich bedingte Attribute eingewebt hatten.
In der Diskussion stellten wir fest, dass wir Erzählerinnen uns durch Themen nicht allzusehr einengen lassen sollten, dass aber im dialogischen Erzählen sich durchaus genügend Platz schaffen und finden lässt, um mit den Kindern über ein gewünschtes Thema zu reden.

11.09.2011
Heute habe ich beim Stöbern im Internet einen Spruch gefunden:
"Die Mutter aller Lesefreuden ist das Erzählen von Geschichten"
Willi Fährmann, bekannter und viel geehrter Kinderbuchautor hat ihn Ende des vorigen Jahrhunderts geprägt.
Für mich hat dieser Spruch an Gültigkeit nichts verloren. Er bildet die Grundlage meines "Erzählens für und mit Kindern", ich bin von dem Kreislauf der Worte in den Köpfen der Kinder überzeugt:
1.Eine Geschichte erzählt bekommen, zuhören.
2.Lust empfinden selber eine Geschichte zu erfinden und zu erzählen,  sprechen.
3.Freies mündliches Erzählen selber erleben, Befriedigung fühlen.
4.Mehr Stoff brauchen, mehr wollen.
5.Lesen müssen :-).
6.Weiter erzählen.

08.09.2011 Alles hat seine Zeit

Während sich in meinem Bauch das bekannte Gefühl des Lampenfiebers in Abetracht der hochkarätigen Veranstaltung in Berlin breit macht ( siehe Veranstaltungskalender 20. September), schreibt Gudrun mir den Titel für unseren Charity-Abend im Landgasthof Griessee: "Alles hat seine Zeit: Allerhand Geschichten zum guten Ende" Damit werden wir unsere langjährige Reihe von Erzählkunstveranstaltungen im Raum Obing beenden.
Ein Omen?


01.09.2011 Beobachtung
Es wird immer schwieriger unsere medienerprobten Kinder mit Geschichten zu fesseln.
In einer besonders anspruchsvollen Gruppe versuchte ich mich dem pädagogischen Prinzip der Situation anzupassen. "Drachen, Feuer, rot und gefährlich" hieß das Thema. Also bestückte ich meinen Geschichtenbaukasten mit einem roten Geschichtenbaustein "Drache" (Held, Protagonist). Schon bei der Zuweisung von Eigenschaften erlebte ich Überraschungen. Die Kinder wollten ihm einen Namen geben, aber keine schlechten oder grausamen Attribute. Als er dann in der Fantasie der Kinder seine Heldenreise für unsere Geschichte antrat, durfte er ganz normale Gefühle, Neugier, Angst, Hoffnung, Sehnsucht und zum Schluss sogar Liebe erleben. Und so haben die Kinder die Geschichte vom Drachen dann auch erzählt.
Geschichtenbauen mit Kindern bleibt spannend und voller Überraschungen! :-)

01.09.2011 Wieder
wieder stürzt sich eine Erzählerin mit Kopfsprung in den Strudel eines Erzählerinnenlebens:
Katja Volmar
http://www.muellerin-marie.de

19.08.2012 Erzähltalente
In der Ferienfreizeit der Kinder der Angestellten der Schön-Kliniken konnte ich echte kleine Erzähltalente erleben. Schade, dass sie nicht in München wohnen! Sie zu fördern würde mir Spaß machen.
Eine Fünfjährige nahm die Geschichte vom Drachen Bunt auf, spielte sie mit den Fingerpüpchen weiter und erzählte sie dann mit vollendeter Bühnenpräsenz :-).
Eine Neunjährige war ganz dabei beim Entwickeln der Geschichte von der "Futtersuche auf dem Stern". Ganz richtig hatte sie verstanden, was es heißt bildgestützt zu erzählen. In schönen bunten Farben hielt sie skizzenhaft nur die, für sie wichtigen, Gedanken fest und erzählte dann die Geschichte frei und mündlich sprachlich gewandt mit großer Selbstsicherheit.

Das Kamishibai und meine Geschichtenbaupläne -Reihengeschichten für die 3 - 4 Jährigen, Geschichtenbaukasten für die Größeren - waren wieder mal Grundlage, Anker und Ergebnisbringer im turbulenten Geschehen. Die Geschichten ( noch ohne Bilder) habe ich unter Download hinterlegt.

13.08.2011 Memories:
Am Donnerstag hatte Judith zu einem "Erzählersalon" eingeladen. Vier der Goldmünder, die an dem EU-Lernpartnerschaftsprojekt 2006 teilgenommen hatten, waren gekommen um Pat, eine unserer schottischen Freundinnen zu begrüßen. Fröhlich erinnerten wir uns an die schönen und lehrreichen Tage, die wir gemeinsam in Schottland, in Lettland und in Deutschland verbracht hatten. "doors had been opened" stellte Pat fest.
Die drei "Zaungäste" wollten, sie wären dabei gewesen!
Wie es sich gehört wurden bei Judith aber auch Geschichten, Geschichten aus aller Welt, aus Amerika, Schottland, Kasachstan, Polen und Israel, erzählt.

09.08.2011 Harte Arbeit :-)
So, geschafft! Die Bilder der Sommerakademie und die der polnischen Kinder liegen als Download bereit (siehe links Spalte Downloads).
Wenn ich noch einmal als Erzählerin beginnen würde, kaufte ich mir als erstes ein All-in one- Gerät für DIN A3.
Aber so muss ich mir mit Handy-Fotos helfen. Die Qualität der Bildergeschichten ist schlecht, doch sie behalten ihren Erinnerungswert für die Teilnehmer.

04.08.2011 Wie kann man ?????? malen? Antworten der Kinder:
Glück:
Zcidcisiu, das gefleckte Monster, ist glücklich, weil er endlich fliegen kann.
So glücklich, dass er von einem fliegenden Schaf träumt :-)


Gestank:
Das Monster, das aus dem Fenster schaut stinkt so, dass die Fliegen an der Wand bewusstlos sind (links Mitte)

Stolz:
Der Bücherfresser ist stolz,
er kann eine Gondel aus dem Canale Grande einfach so mit einer Hand stemmen.

03.08.2011 Endlich !
Endlich finde ich die Zeit, um die Bilder aus der Sommerakademie unter Downloads bereitzusellen. Der erst Satz ist schon dort, die anderen folgen :-)

03.08.2011 Feine Veranstaltung:


Einldg_Erzaehlkultur_mail.pdf

Ab Oktober wieder die Generationenbrücke im ASZ Harlaching




02.08.2011 Nicht nur...
Nicht nur wir Deutschen haben ein faible für Diplome :-)

27.07.2011 Bildgestütztes Erzählen für und mit Kindern.
Meine Art mit Kindern zu erzählen spricht sich rum :-) Verschiedene Einrichtungen der Erwachsenenbildung und Fortbildung wollen, dass ich sie und ihre Seminarteilnehmer an meinen Erfahrungen teilhaben lasse und dass ich mein in der Praxis erworbene Know How im bildgestützten Erzählen für und mit Kindern weiter gebe. Wohlklingende Namen, wie Akademie für Pädagogik der Zuwendung, Akademie für Lehrerfortbildung, Regierung von Obberbayern, Fortbildungsinstitute der Caritas usw. befinden sich darunter. Ich freue mich für die Kinder, wenn ich möglichst viele Multiplikatoren erreichen darf.

26.07.2011 Pokrzywna
Es war in Pokrzywna, Schlesien, einem Erholungsort im Grünen, im Seminarhotel Drogowiec, wo ich, Geschichtenerzählerin und Geschichtenbaumeisterin Helga Gruschka, vom 17.07.2011 bis zum 24.07.2011meinen Workshop “Erzählen“ anbot.
Unterstützt von zwei Deutsch und Polnisch sprechenden Betreuerinnen versuchte ich mit 21 Schülern im Alter von 11 bis 16 Jahren eine Annäherung an die deutsche Sprache durch Ästhetik. Freies mündliches Erzählen in verschiedenen Facetten, als Weg zur Sprechfreudigkeit, zu entdecken und zu lernen war das Angebot an die Schüler.
Den Rahmen bot eine  von der Deutschen Gesellschaft e.V. Oppeln organisierte, vom IFA gesponserte Ferienfreizeit für 60 Kinder und Jugendliche.
Den ersten Morgen widmeten wir, nachdem wir uns ein wenig kennen gelernt hatten, den Reihengeschichten. Als Beispiel erzählte ich, bildgestützt  ein typisches Kettenmärchen, „Die Maus sucht eine Braut“ mit dem Kamishibai. Die zweisprachigen Betreuerinnen übersetzten simultan, denn sehr verschieden waren die Deutschkenntnisse, sie reichten von wenigen Worten bis zum fließenden Sprechen. An Hand des Beispieles erklärte ich dann Aufbau, Struktur und Funktionen von Reihengeschichten, worauf wir im Plenum nach dem Plan zum Entwickeln von Reihengeschichten( aus meinem Buch „Erstes Erzählen“ aus dem Don Bosco-Verlag) gemeinsam die Geschichte „Ich will Fliegen lernen“ entwickelten. Begleitet wurde die Aktion von Rundfunk- und Fernsehreportern. Zwei Gruppen zu je 10 Schülern hielten die gefundenen und gebauten, in Stichworten fest gehaltenen, einzelnen Episoden in Bildern fest, mit dem Auftrag, sich beim Malen zu überlegen, wie sie ihre Bilder in Worte fassen könnten.
Den Dienstagmorgen begann ich mit dem Erzählen eines weiteren Kettenmärchens „Vom Großvater und der Rübe“ und erzählte dann, mit den Bildern der Kinder „unsere erste Geschichte“ vom Vortag. Wir waren uns einig, die Geschichte war gut geworden. Sie sollte deshalb auch die Ideengrundlage für eine gemeinsame Präsentation mit den anderen Workshopgruppen werden.  In Gruppen zu fünft entwickelten anschließend die Schüler eigene Geschichten, visualisierten sie in Bildern, spielten sie mit Fingerpüppchen und versuchten ein erstes bildgestütztes Erzählen ihrer eigenen Geschichten. Es entstanden sehr fantasievolle Geschichten. Jedoch ohne von Merkzetteln abzulesen gelang das Erzählen noch nicht. Trotzdem schlossen wir das Kapitel Reihengeschichten ab.
Nachmittags stellte ich mich in einer Gruppe und ihren Fragen zum Leben in Deutschland.
Am Mittwochmorgen erzählte ich den Schülern eine von Münchner Kindern, nach dem Geschichtenbauplan ( aus dem Buch „Geschichtenerfinderwerkstatt“) gebauten, Geschichte. Dabei erklärte ich den Kindern die Funktionen einer Geschichte nach dem Prinzip der „Heldenreise“. Der Versuch, mit den Kindern im Plenum eine Geschichte zu bauen, brachte kein überragendes Ergebnis. In der Cafeteria war es heiß, ungenügend beleuchtet und eng, die Stimmung ließ zu wünschen übrig, zum Malen war kein Platz.
Nach dem Umzug in den großen hellen Seminarraum wurde es besser. Wir verwarfen die erste Geschichte und entwickelten dafür in Gruppen zu fünft vier neue Geschichten und hielten sie in Mindmaps fest.
Am Abend erzählte ich die biblische Geschichte von Jonas als Gute-Nacht-Geschichte.
Den Donnerstag begann ich im Seminarraum mit Erzählen eines alten Tiroler Märchens „Löwe, Storch und Ameise“. Die Gruppen holten ihre Mindmaps hervor und visualisierten ihre Geschichten vom Vortag. Immer mit dem Auftrag, „überlegt euch schon beim Malen, was und wie ihr erzählen wollt“. Probleme „Teamarbeit, was macht ein Moderator? welche Pflichten hat der Protokollführer?“ wurden ganz nebenbei gelöst. Die Überraschung kam, als die Geschichten vorgestellt wurden. Eine Gruppe hatte ihre Ideen ins Deutsche übersetzt und trug sie auch so, wenn auch, Merkzettel gestützt, vor. Andere sprachen Dialoge in Deutsch, einer erzählte die ganze Geschichte fast allein, alle aber wirkten schon viel freier.
In einer Feedbackrunde, diese dann wieder in der Cafeteria, hatte jeder die Gelegenheit, auf Deutsch oder Polnisch seine Gedanken zur Sprache zu bringen. Alle Vorgänge waren begleitet von den zweisprachigen Betreuerinnen.
Nachmittags durfte ich 20 neue Schüler in einem anderthalbstündigen Schupperkurs begrüßen.
Freitagmorgen bekamen die Schüler von mir das russische Märchen vom buckligen Pferdchen erzählt. Anschließend trafen wir die Auswahl der Bilder der Reihengeschichte für die Präsentation am Lagerfeuer und stimmten ab, welche Geschichte wir als Überraschungsgeschichte erzählen wollten. Lange Gespräche, wer, was und wie. Erste  Proben und nun sahen wir wirklich Fortschritte. Vielen fiel das Sprechen leichter, sie begannen richtig zu erzählen und zu fabulieren. Sie hatten verstanden, was es heißt „frei und mündlich bildgestützt erzählen“. Zwei Kinder erzählten noch ganz frei schlesische Sagen und jetzt kam am Nachmittag zum ersten Mal der Wunsch auf mich zu: „Bitte helfen sie mir, „schön“ Deutsch zu sprechen!“
Der Samstagmorgen galt den Vorbereitungen für die Präsentation am Abend am Lagerfeuer. Wir vervollkommneten Bilder, übten  Dialoge und  unterhielten uns darüber „wie präsentiere ich mich?“ Wir wussten jetzt, dass die beiden anderen Gruppen unsere Geschichte als Grundlage für ihre Versionen der Präsentation übernommen hatten, die Kinder entwickelten deshalb einen gewissen Ehrgeiz, ihre eigene Sache gut zu machen. Vormittags waren sie wild entschlossen verschiedene Passagen auf Deutsch zu erzählen und sie versuchten es, meiner Meinung nach sehr gut. Zum Abschluss gab es von mir noch eine Beispielgeschichte aus der Kategorie „Autobiografische Geschichten“.
Am Abend dann „Das Lagerfeuer und die Präsentation“. Fünf Minuten vor Beginn wünschten sich meine Schüler, sie wollten auf Polnisch erzählen, das könnten sie besser und ich erlaubte es ihnen. Ich will nicht schuld sein an einer Erzählblockade. Umrahmt von geschickten Moderatoren lief das bunte Programm -Erzählen - Lesen - Theaterspielen- ab.
Die ganze Woche war ich unter den Kindern, die Mahlzeiten nahmen wir gemeinsam im Speisesaal ein und zum Schluss bekam ich von allen Kindern und dem Team ein großes Dankeschön und schöne Geschenke.
Sonntagmorgen - Abschied- alle 62 Kinder sangen das Lied „Auf Wiedersehen“, riefen „Danke!“ und winkten, bis wir mit dem Auto um die Ecke gebogen waren.
Ich nehme den Eindruck mit, dass die Kinder den Freiraum der Fantasie, den ich ihnen schuf, dankbar annahmen, sie machten von Tag zu Tag Fortschritte im freien Sprechen, ihr Interesse an Deutsch wuchs kontinuierlich und ich glaube, es gelang mir, Impulse für die Zukunft zu wecken.

12.07.2011 Generationenbrücke.
So stelle ich mir die Generationenbrücke vor! Die Kinder brachten heute ein Lied zum Frühstück ins ASZ mit und sangen und spielten es mit den Senioren gemeinsam:
"Lasst uns in die Augen schauen, von Mensch zu Mensch eine Brücke bauen ( immer zwei reichten sich die Hände). In jedem Menschen das Beste sehen und nicht einfach vorrüber gehen. Partnerwechsel und da capo. ( so ungefähr :-) )."
Wir frühstückten dann bei munterem Geplauder zusammen,  anschließend öffnete ich meinen Geschichtenkoffer, holte das Kamishibai heraus und erzählte (interaktiv) Geschichten.
Und das Beste: das Projekt läuft weiter, wir haben schon Termine nach den Ferien - 11.10., 8.11., 13.12. :-)
Auskunft und Anmeldung: 6990660

06.07.2011 Ein schönes Forum
Gestern Abend war mein Forum richtig schön.
Nur kurz hielten wir uns mit Erzähltheorie "das gute Ende" auf, um dann ins Erzählen einzutauchen. Wir durften einem russischen Märchen, mit beleuchteten Bildern im Kamishibai, lauschen, einem bulgarischen Märchen mit der Baba März, einer Fantasiegeschichte nach James Krüss, einem bayerisch -östereichischer Schwank nach Tegethoff und dem Plot eines Kunstmärchens. Es war richtig schwer ins Hier und Heute zurück zu kehren.

03.07.2011 Allerhand los.
In der vergangenen Woche war allerhand los.
Hauptereignis war natürlich die DON BOSCO - Sommerakademie.
18 engagierte Multiplikatorinnen durfte ich mit dem bildgestützten Erzählen vertraut machen. Es gab wunderbare Ergebnisse. Ein Beispiel, wie der zauberflötengeführte Held trotz Regen und Sturm ins Schlaraffenland fliegt.
15 weitere Multiplikatorinnen konnten am Donnerstagnachmittag wenigstens schnuppern.
Traurig: weder bei den 5 Referenten, noch bei über 120 Teilnehmern gab es einen Mann. Fühlen sie sich gar nicht mehr verantwortlich für die Kinder unter 6?


In Sendling präsentierten wir unsere Geschichtenwerkstatt vor vielen aufmerksamen Zuhörern, Eltern mit Kindern. Interessierte für das nächste Semester haben sich bereits gezeigt.


Auch das Sommerfest im McDonald-Kinderhaus in Großhadern war sehr schön. Die Idee der Veranstalter, die Geschichtenerzählerin als stempelberechtigt in den 10-Schritte-Parcours aufzunehmen, brachte großen Zulauf. Drei Stunden lang ununterbrochen Geschichten und Märchen erzählt- uffff.


22.06.2011
In die Rubrik Downloads habe ich die Geschichten der Traunsteiner Kinder eingestellt. An einer Tondatei bastele ich noch :-)

20.06.2011
viele Bilder von den Traunsteiner Rosentagen 2011 vom Online-Magazin 24 ( Herrn Karpf)
http://www.chiemgau24.de/traunstein/fotos-rosensonntag-traunstein-zwei-chiemgau24-1289958.html?popup=media&firstslide=9 

20.06.2011
Online-Magazin Chiemgau 24:

Am Samstag bei den Traunsteiner Rosentagen:
Traunstein - Wegen des schlechten Wetters musste leider die Theaterveranstaltung bei den Traunsteiner Rosentagen abgesagt werden. Doch trotzdem hatten die Besucher noch viel Spaß auf dem Fest.
Die "Geschichtenerfinder-Werkstatt" mit der Goldmund-Erzählerin Christa Schmidt-Sanetra, unterstützt von ihrer Kollegin Helga Gruschka von der Goldmund-Erzählakademie, war vielen trotzdem einen Besuch wert.
In Zusammenarbeit mit der Werbegemeinschaft Traunstein und dem Studio 16 gestalten die Goldmund – Erzählerinnen Christa Schmidt-Sanetra (Mortimer-English Club) und Helga Gruschka im Rahmen der Traunsteiner Rosentage eine Erzählwerkstatt für ganz junge Erzähler. Kinder ab fünf Jahren lernen hier das ‚Handwerkszeug’, um selbst Geschichten zu erfinden und diese dann auch spannend weiter zu erzählen.
© Karpf

16.06.2011 Entdeckt !
Monika Loessl.
Wieder hat sich eine Erzählerin mit dem Virus "Erzählen für und mit Kindern angesteckt :-)
Klicken sie einfach den Text an!


15.06.2011.
jetzt freue ich mich auf drei Tage Geschichtenerfinderwerkstätten vom 17. bis 19. Juni auf den Traunsteiner Rosentagen mit Christa Schmidt-Sanetra.


12.06.2011 Vielleicht ?
Vielleicht schaut Ihr mal vorbei? Jeder Cent, den die Elternvereinigung durch den Verkauf ihrer wirklich köstlichen Speisen einnimmt, kommt den kranken Kindern zu gute.

23.05.2011
Christa Schmidt-Sanetra und ich, wir freuen uns auf die Traunsteiner Rosentage vom 17. bis 19. Juni 2011. Wir konnten die Kleinkunstbühne "Studio 16" zur Kooperation gewinnen, wir finden dort Platz für unsere Geschichtenerfinderwerkstatt.

Plakat und Fflyer.pdf
 

01.06.2011 Der Ort.
Wieder einmal hat es sich beim Gebrauch des Geschichtenbaukastens bewahrheitet: Ein fantasievoller Ort weckt die Fantasie der Kinder, sie steigen ein die Geschichte, sie leben darin. So geschehen bei der Geschichte von dem Drachen, der mit der Raupe ins Kino ging. Als erstes zogen wir aus der Bausteinkiste ein grünes Kärtchen für den Ort, wo die Geschichte beginnt und klebten es auf den Bau(Spiel)Plan. - Eine Hundehütte. Nachdem wir die Hundehütte in ausführlichen Gesprächen, Fragen und Antworten ausgestattet hatten, mit Größe, Farbe, Standort und Bewohner, war der Boden für die zu Besuch kommende Raupe bereitet. Je nach Typ identifizierten sich die Kinder mit der Hauptfigur, der Raupe Jennifer oder mit dem Gegner, mit dem Drachen. Mit Fingerpüppchen erspielten wir Teile der Geschichte und wir malten Bilder zum bildgestützten Erzählen. Nun freuen wir uns auf die Präsentation unseres "Werkes".


13.05.2011 Große Geschichtenerfinderwerkstatt :-)
im August bekomme ich die Gelegenheit, zwei Tage lang mit den Kindern der Angestellten der Schön-Kliniken eine große Geschichtenerfinderwerkstatt durchzuführen.

07.05.2011 Dialoge
Theoriethema in meinem letzten Forum war "Dialoge". Über Überlegungen zum Gestalten einer Szene und Rhytmisieren näherten wir uns dem eigentlichen Thema "was bedeuten Dialoge für uns Erzähler". Wir tauchten nach Ideen, fanden Gemeinsames und Trennendes mit und von geschriebenen Erzählungen, sprachen wie so oft über Vor- und Nachteile von Vorbereiten und Aufschreiben von Geschichten und durften schließlich wieder ein paar interessante Geschichten miteinander teilen.

02.05.2011 Erfolg.
Letzte Woche durfte ich in einem Kindergarten im Rahmen eines Elternabends meine Ideen darstellen zur Bedeutung des Geschichtenerzählens schon für Krippenkinder. Interessiert folgten die Eltern der Präsentation meines Buches. Als ich Ihnen dann praktisch die Funktion einer Reihengeschichte zeigte und ihnen das Werkzeug an die Hand gab, in kleinen Gruppen selber eine Geschichte zu bauen, konnte das Geschichtenerzählen zeigen, was es kann. - Verbinden- zum Nachdenken anregen - unterhalten - erheitern usw. Ein schöner Abend und vielfaches Versprechen in Zukunft den Kindern wieder mehr Geschichten zu erzählen. :-)

19.04.2011 Zurück
Müde aber voll von tausend Eindrücken sind wir gestern aus Klausenburg - Rumänien zurückgekehrt. Klausenburg, eine Stadt voll morbidem Charme und liebenswertem Chaos. Vielvölkerstadt, vielsprachig, quirliges Leben, gute Küche. Junge Powerfrauen und viele Kinder mit großem Interesse an der deutschen Sprache.

07.04.2011 Heute entdeckt
„Es schläft ein Lied in allen Dingen”
Erzählkultur in Ost- und Südosteuropa
Ein Projekt der Deutschen Gesellschaft e. V. Berlin mit den Künstlern Helga Gruschka und
Dr. Norbert Kober an der Babeș-Bolyai Universität Klausenburg
Seit ungefähr 20 Jahren erlebt das mündliche Erzählen in der westlichen Welt einen neuen
Aufschwung. Überall werden Erzählfestivals, -symposien und -kongresse veranstaltet. In Ostund
Südosteuropa jedoch sieht die Lage anders aus: Es gibt dort zwar eine reiche
Erzähltradition, aber kein Plattform, die ihr speziell gewidmet ist. Das Projekt möchte
erreichen, dass diese Tradition nicht vollends verloren geht.
Ein Erzählerteam, bestehend aus zwei Berufserzählern von der Erzählakademie München (Dr.
Norbert Kober und Helga Gruschka), wird deshalb einen Erzählabend und einen Workshop
veranstalten. Die große „Geschichte“ sowie die kleinen „Geschichten“ werden über das
Erzählen bewusst gemacht, erhalten und als erhaltenswert in die moderne Welt integriert. Die
Zuhörer und die Teilnehmer des Projektes werden in die wundersame Welt der Märchen,
Mythen, Fabeln und Geschichten versetzt und werden erlernen, wie sie anderen diese Wunder
vermitteln.
Programmablauf:
13. April 2011 (Mittwoch), 18 Uhr, Festsaal des Demokratischen Forums der Deutschen aus
Klausenburg, Str. Memorandumului Nr. 8
Erzählabend von Helga Gruschka und Norbert Kober. Grußworte wird Dr. Andreas H. Apelt,
Bevollmächtigter des Vorstandes der Deutschen Gesellschaft e. V. sprechen
Moderation Prof. Dr. András F. Balogh
14. April 2011 (Donnerstag): Schloss Arcalia
Auftritt vor und Arbeit mit einer Gruppe von 35 Gymnasiasten und Studenten aus ganz
Siebenbürgen
15. April 2011 (Freitag):
11 Uhr: Coșbuc-Schule: Arbeit mit Schulkindern
14-18 Uhr, Lehrstuhl für Deutsche Sprache und Literatur der BBU, Horea Str. 7
Workshop I. mit Magisterstudenten und jungen Lehrern
16. April 2011 (Samstag):
10-14 Uhr: Lehrstuhl für Deutsche Sprache und Literatur, Horea Str. 7
Workshop II. mit Magisterstudenten
17. April 2011 (Sonntag), 17 Uhr: Aufritt der Arbeitsgruppen
Mit freundlicher Unterstützung des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien
Organisatoren: Deutsche Gesellschaft e. V. Berlin, Lehrstuhl für Deutsche Sprache und
Literatur der Babeș-Bolyai Universität Klausenburg, Deutsches Kulturzentrum Klausenburg

27.03.2011 Reihengeschichten helfen immer.
Der sehr kleine und sehr kranke Fabio konnte oder wollte nicht einer Geschichte zuhören.
Jedoch Geschichten mit Fingerpüppchen spielen - da war er dabei. z.B. "Der Löwe wünscht sich ein Auto". Fabio quiekste vor Vergnügen, als der Löwe umsonst viele Tiere der Reihe nach, u.a. auch die Schnecke, nach einem Auto fragte. Erst zum Schluss bekam er von der Oma( auch ein Fingerpüppchen) ein kleines Auto.

17.3.2011 Bilder
jetzt sind auch ein paar Bilder  aus Schlesien/Polen gekommen.

Die Deutsche Gesellschaft e.V.


Mit den Großen eine Geschichtenerfinderwerkstatt: Wir spielen eine Szene und finden dafür die passenden Worte

auch die Kleinen lauschen,obwohl sie teilweise noch gar nicht gut Deutsch sprechen können

Forum „Erzählen für und mit Kindern“ am 15.03.2011.
gut besetzt, gute Mischung aus verschiedenen „Richtungen“ des mündlichen Erzählens. Anknüpfend an den theoretischen Teil „der Konflikt“ fanden wir gemeinsam dazu, dass es wichtig ist, in einer Geschichtenwerkstatt mit Kindern, den Helden und den Gegnern einen richtigen Charakter zu malen, ausführlich, damit die spannendste Szene der Geschichten, der Sieg der Helden über ihre Gegner auch gelingen kann. Interessant war der Beitrag einer Erzählerin an dieser Stelle: „ Ich lasse Wut und Gewalt erst mal zu, bringe aber dann durch Fragen nach Sinn und Warum die Kinder dazu, den Konflikt zwischen Held und Gegner gewaltfrei zu lösen. „Geschichten erfinden als ein Weg zur Gewaltpräventation.“
Eine Teilnehmerin, die beruflich mit Kindern zu tun hat, gewährte uns einen Einblick in ihre Märchenkiste. Liebevoll zusammengetragene Requisiten schön und kunstvoll präsentiert.
Anschließend durften wir die ostfriesische Variation der Geschichte von den zwei Riesen hören und eine Geschichte vom Kleinen Herrn Paul. Auf allgemeinen Wunsch habe ich, auch wenn sie zu den vorhergegangenen Geschichten gar nicht passte, „die Geschichte von dem Jungen, der nicht sterben wollte“ erzählt.
Stunden, von denen jeder der Anwesenden etwas mit nach Hause nehmen konnte.


13.03.2011 Idee
Fingerpüppchen auf Stricknadeln aufspießen, dann können die Kinder in ihren eigenen Geschichten vor ihren selbst gemalten Bildern einzelne Szenen und Dialoge im Kamishibay spielen. Das hiflt, die Kinder zum Sprechen und Erzählen zu ermuntern.

0.03.2011 Plakat
heute kam wieder ein schönes Plakat aus Obing.
http://www.griessee.de

07.03.2011
Sehr müde, aber sehr zufrieden sind wir, Norbert Kober und ich, gestern von der zweiten Etappe unseres Goldmund - Projekts „Es schläft ein Lied in allen Dingen“ bei der deutsprachigen Minderheit in Oppeln/  Polen zurückgekehrt.
Wir haben wirklich alle Punkte des Programms, plus den Workshop am Samstagmorgen mit den Teilnehmern des Fernstudiums, durchführen können.
Also hatten wir Gelegenheit sehr vielen Menschen begegnen zu dürfen und sie mit unserem Erzählvirus anzustecken. Unsere jüngsten Zuhörer und Schüler waren drei Jahre alt, die ältesten über achtzig.
Alle Veranstaltungen waren wohl vorbereitet. Wir wurden im Kindergarten, in den Schulen und bei den Fernstudenten, auf den Dörfern und in Oppeln schon erwartet, sehr freundlich aufgenommen und wir hatten überall genügend Zeit mit den Kindern, den Jugendlichen und jungen Erwachsenen zu arbeiten und ihr Interesse an der Deutschen Sprache zu fördern. Die Lehrer haben unsere Anregungen, wie man sich  durch Geschichten -erzählen- spielen und - erfinden der Deutschen Sprache nähern kann, begeistert aufgenommen und die Kinder und Jugendlichen haben wunderbar mitgemacht. In den Workshops konnten wir, auch mit genügend Zeit, auf die Bedürfnisse der Deutschlehrer eingehen. Wie schön die Deutsche Sprache sein kann, konnten wir in drei gut besuchten Erzählkunstveranstaltungen zeigen und viele persönliche Rückmeldungen haben gezeigt, dass ein großer Bedarf da ist, der Sprache in dieser Form zu begegnen.
Bilder folgen.



 Presse-Information
Deutsche Gesellschaft e. V.
 
"Es schläft ein Lied in allen Dinge ..."
Erzählwoche in Oppeln/Opole (Polen) mit Helga Gruschka und Dr. Nobert Kober
 Berlin, 22.02.2011
 Die Deutsche Gesellschaft e. V.  und der Verband der deutschen sozial-kulturellen Gesellschaften in Polen laden Sie zu einem Erzählabend und -nachmittag in Oppeln ein. Am Dienstag, 1. März 2011, um 18.30 im VdG (ul. Krupnicza 15, Oppeln/Opole) und am Mittwoch, 2. März, um 16.00 in der Caritas Bibliothek in Oppeln/Opole werden uns zwei Münchner Berufserzähler in die wundersame Welt der Märchen, Mythen, Fabeln und Geschichten versetzen. Vom 1. bis zum 5. März treten die Künstler in Schulen und Kindergärten auf. An drei Nachmittagen halten sie einen Workshop mit Lehrerinnen und Lehrern.


Frühling in Bern CH mit Goldmund

24.02.2011 Auch im März Geschichtenwerkstatt im Kindertreff Sendling


23.02.2011
Bildgestütztes Erzählen.
Immer wieder fällt mir auf, dass die Kinder, die Schwierigkeiten haben, sich sprachlich auszudrücken, die schönsten Bilder malen, wenn es darum geht für die soeben erfundene Geschichte Gedächtnisstützen zu skizzieren.
Ein Bild aus der Geschichtenwerkstatt: Wie anschaulich schildert das Kind (ein achtjähriger Junge mit Migrantenhintergrund) die Begegnung der Prinzessin mit der Schildkröte: Das Zuhause der Prinzessin, das Schloss, in dem das gefährliche stinkende Monster haust, ist schon weit weg - hinter den Bäumen, die Prinzessin( wie hübsch sie gekleidet ist) hat eine kleine Reisetasche mit dem Nötigsten dabei, sie spürt den kalten Wind der Gefahr, ein Vogelnest erinnert an Geborgenheit, bedauernd denkt sie an den Computer, den sie zurück lassen musste, aber auf dem Weg, den sie geht gibt es bunte Blumen. Wenn dieses Kind die Sprache beherrschen würde, welche Worte würde es gebrauchen, was könnte es alles zu dem kleinen Geschichtenabschnitt( einer von 11) erzählen.
Das Kind hat die Geschichte verstanden, hat gefühlt, was sie beinhaltet. Welche Chance hätten solche Kinder, wenn wir Geschichtenbaumeisterinnen die Gelegenheit bekämen, systematisch kontinuierlich mit ihnen Geschichten zu erzählen.

16.02.2011 Wieder mal sehr bunt :-)
 Vorbereitung für unser Projekt: Erzählen im Kindergarten, Geschichtenerfinderwerkstatt mit Grundschülern, mit Lehrern, wie wecke ich Erzähllust bei 17 -18 Jährigen?"
Hier: Hilfeschrei einer Kollegin:"Wie mache ich eine Geschichtenerfinderwerkstatt mit 12jährigen Jungen?"
Erzählen im Kinderkrankenhaus.
Gestaltung eines Elternabends auf der Basis von"Erstes Erzählen mit Kindern" in einem Montessori - Kindergarten. Usw.


03.02.2011 Generationenbrücke
Den Kindern hat es am Dienstag so gut gefallen, dass sie jetzt jeden Monat ein Mal kommen :-)




02.02.2011 Godmund international

Eine Goldmündin hat im vergangenen Herbst in Bern CH einen sehr spannenden Geschichtenladen eröffnet.
Wen es interessiert der findet hier den letzten Newsletter als PDF

Geschichtenladen Bern.pdf


Außerdem sind Goldmünder ausführende Künstler im Drei -Länder -Projekt "Es schläft ein Lied in allen Dingen" der Deutschen Gesellschaft, Berlin.

02.02.2011 So verschieden!
Am Montag Geschichtenerfinderwerkstatt mit einem Sack voll Flöhen. Nur mit theaterpädagogischen Mitteln kamen wir zu einem Ergebnis. Dies aber kann sich sehen lassen! Voller überbordenden Fantasie. Beim nächsten Termin bauen wir die Geschichte weiter aus. Einmal wird sie auch hier auf meiner Homepage landen.
Dienstag: Generationenbrücke. Friedlich frühstückend immer abwechselnd eine Seniorin und ein Kindergartenkind am Tisch. Und ich mit meinem schönen großen Kamishibay als Erzählerin. Sehr aufmerksam, kooperationsbereit, diszipliniert und zuhörefahren lauschende Kinder.
Nebenbei habe ich erfahren, dass in dem Kindergarten, angeregt durch mein Beispiel, jetzt regelmäßig eine Geschichtenwerkstatt stattfindet :-)


02.02.2011 Walburga Kliem
Walburga Kliem bietet wieder virtuelle workshops zum Erzählen- lernen an:
Mit dem Erzähl-Lust-Virus zur Redekunst- Der etwas andere Rhetorik-Kurs.
Beginn 07.02.2011 5 Tage
www.workshops365.de

Mit Leidenschaft Geschichte und Geschichten erzählen.
Beginn 16.02.2011

Mit Spaß und Freude für kleine Leute erzählen - ohne Punkt und Komma!
Beginn 05.03.2011
Auskunft: walburga.kliem@t-online.de

29.01.2011 Keep smiling :-)
Antwort eines Seminarteilnehmers auf meine Frage "Was ist eine Geschichte?" - "Wenn es geschrieben steht und man es lesen kann!"
Wann werden wir Geschichtenerzähler ein wenig aufholen?
Jedoch, das war nur der Anfang. Ich durfte diese Woche wieder zwei wunderschöne kreative Tage in meinem Seminar "Geschichtenerfinderwerkstatt" mit 19 ErzieherInnen erleben.
Als erstes lernen sie "loslassen". Dann staunen sie selber, wie viel vergessene Kreativität in ihnen schlummert. Es entstanden viele schöne ganz verschiedene Geschichten, die sich eignen in den entsprechenden Einrichtungen erzählt und weiter zu Projekten verarbeitet zu werden.

11.01.2011  Ich wollte, Ihr wäret da gewesen.

Gestern mein Forum "Erzählen für und mit Kindern".
Wir waren neun Erzählerinnen und solche die es werden wollen. Unsere Überschrift : themenbezogene Geschichten, Erzählpädagogik - Handwerk oder doch Kunst?
Wir waren uns einig, ohne das künstlerische Feuer der ErzählerInnen kann in der Erzählpädagogik der Funke auf die Kinder nicht überspringen.
Wir sprachen auch über verschiedene Möglichkeiten Geschichten anzuregen und zu gestalten. Aus Amerika bekamen wir die Idee der thinkets - Miniaturgegenstände, ich erinnerte mich an meinen Geschichtenkranz :-).
Ein wunderschöner interessanter Abend!
Nach dem Dikussionsteil viele sehr individuelle Geschichten und Erfahrungsberichte. Und die Spannweite der "Könnerschaft" - von der Erzieherin, die sagt, sie hätte noch nie eine Geschichte frei erzählt, wollte aber nächsten Monat den Lehrgang in der Goldmund-Erzählakademie beginnen, über die versierte Bühnenerzählerin bis hin zur perfekten Performance einer Erzählerin mit Schauspieler- Ausbildung.

05.01.2011 Puh.
Heute habe ich Schmarrn gemacht und ausversehens ein paar Einträge gelöscht. Aufpassen! :)

19.12.2010 Community-Storyteller.
Durfte helfen eine Erzählgemeinschaft ins Leben zurufen. Schön!

10.12.2010 Märchenmarathon.
Fünf fünften Klassen im Rahmen eines Märchenprojektes im Deutschunterricht Märchen erzählen zu dürfen - ein besonderes Erlebnis. Mit so vielen großen Märchenexperten Märchen zu erzählen und anschließend zu diskutieren - ein Vergnügen.

28.11.2010 Viel los.
Es war viel los in den vergangenen Tagen. Von Geschichtenwerkstatt mit Schulkindern, über Forum "Blick über den Zaun" mit internationalen Gästen, Geschichtenbauen im Kinderkrankenhaus, privatem Erzählen "mit" Kindern, gelungenem Erzählabend für Erwachsene in Griessee bis zum wunderbaren Tagesseminar der Goldmund-Erzählakademie "Kinder, Kinder".

17.11.2010 Zaun.
Im Forum "Blick über denZaun" gab es keinen Zaun. Obwohl wir 9 Erzählerinnen aus verschiedenen Ländern mit verschiedener Ausbildung und Einstellung waren, hatten wir einen sehr bunten aber sehr harmonischen Abend. Es war richtig schön.

16.11.10 Früchte
Zu meiner großen Überraschung und Freude schicken mir jetzt die ungarndeutschen Schüler autobiografische Geschichten, die sie mit meinem modifizierten Fragebogen erarbeitet habe. Für mich ein schönes Gefühl, zusehen welche Früchte die eine Deutschstunde im Oktober 2010 trägt, in der ich mich und meine Ideen einer Klasse vorstellen durfte.


03.11.2010 Das Neue Plakat
Heute hat Gudrun das neue Plakat geschickt.

03.11.2010 Phänomen
Geschichtenerfinderwerkstatt erster Termin - es waren nur Mädchen da. Wir bauten gemeinsam eine Geschichte von einer Königin. Bis zur Hälfte, dann war die Stunde vorbei.
Geschichtenerfinderwerkstatt zweiter Termin - es waren nur Jungen da. Der Anfang der Geschichte gefiel ihnen nicht, wir mussten umbauen und dann bauten die Jungen mit viel Eifer und Phantasie die Geschichte zu Ende.
Geschichtenerfinderwerkstatt dritter Termin- wer wird da sein? Werden wir einen Konsenz für die Vorbereitungen zum bildgestützen Erzählen finden? :-)

20.10.2010 Auf der Generationenbrücke tut sich wieder was :-)

Senioren und Kindergartenkinder frühstücken gemeinsam mit der Geschichtenerzählerin Helga.


17.10.2010 Es gibt sie noch!
Offener Erzählraum, d.h. biertrinkende, sich unterhaltende Erwachsene, ständige Kommen und Gehen.
Aber in der Ecke eine Schar Kinder, die der Geschichtenerzählerin mit glänzenden Augen zuhören und sagen: "noch eine Geschichte!" :-)

13.10. 2010 Mitten drin.
So mag ich es! Der Geschichtenbaukasten im Einsatz.
Am Montag Wiederbeginn der Geschichtenerfinderwerkstatt in Sendling: Eine abenteuerlustige Königin wird von einem Wolf mit grünen Ohren bedroht. Er will sie fesseln und ihren Schmuck rauben. Ich bin gespannt, wie die Königin diesen Konflikt lösen wird. Am Montag, den 25.Oktober bauen wir weiter an der Geschichte.
Gestern mit einer Gruppe von acht Kindern 6 -12, geschichtenbauender Weise  Akteure in einem Werbefilm für den DON BOSCO Verlag. Auch hier konnten wir leider nur einen Teil der Geschichte bauen: Humm wird, als er in seiner Spinnwebenhängematte schläft beinahe von einem Vampir gebissen und macht sich anschließend mit seinem Freund, dem kleinen Geist Hans auf die Suche nach dem Vampirschatz.
Die Kinder haben für den Film die ersten vier Szenen erfunden, auch gemalt und vor der Kamera bildgestützt mit dem Kamishibai erzählt.
Eine Wonne zu erleben, wie sich die Erzähltalente in der Situation entfalteten!
Am Abend dann im Forum angeregte Gespräche über das Thema „Das aktive Bedürfnis als Motor der Geschichte“.Wir stellten fest, wie wichtig es ist, beim Geschichtenbauen nach Plan, mit den Kindern Punkt drei gründlich zu erarbeiten „Was hat der Held für ein aktives Bedürfnis, was will er, was er andiesem Ort nicht bekommt und warum?“
Natürlich schweiften wir auch ab zu Erwachsenengeschichten und die Bedeutung des „Aktiven Bedürfnis“ des Protagonisten in jeder Geschichte.

05.10.2010 Wieder da!
Wunderbare Erzählererlebnisse bei den Ungarndeutschen.

Die Stadtschreiberin in Pècs/Fünfkirchen schreibt am Mittwoch, den 29.09.2010:


"Tausendundeine Geschichte
Erzählen ist eine Kunst.

Welche Zutaten dabei süchtig machen, zeigten die beiden Profi-Erzähler Helga Gruschka und Norbert Kober am Dienstagabend im Lenau-Haus.

Mal augenzwinkernd, dann mäandernd, sich verzweigend, ins Blaue springend und - sprichwörtlich - mit Händen und Füßen trugen die beiden Münchner ihre Geschichten vor.

So mitreißend, dass ich fast vergessen hätte, zu fotografieren."


23.09.2010 Herbstanfang
Das nächste Jahr ist gar nimmer so weit! Habe heute Termine und Themen für mein Forum in den Veranstaltungskalender und in die Rubrik Forum gestellt.

22.09.2010
Man hat mich gebeten eine Erfahrungsbericht zum Thema 1989 - Aufbrüche und Umbrüche zu schreiben. Ich habe es getan. Nachzulesen unter:
http://www.aufbrueche-umbrueche.de/erfahrungsberichte/72-helga-gruschka-muenchen.html


14.09.2010.
 Es ist viel passiert seit meinem letzten Eintrag. Eine Woche "Leben, Lachen, Erzählen" in Goldrain, "Kinder, Kinder" mit den sehr aufgeschlossenen und interessierten Erzählstudenten der Goldmund-Erzählakademie und die Eröffnung von Roswithas Geschichtenladen "1002" in Bern. Als Geschenk konnte ich Roswitha meine moderne Bearbeitung des Mythos von Philemon und Baucis erzäheln und ein paar Samenkörner der Idee des Erzählens für und mit Kindern in hoffentliche fruchtbare Erde pflanzen. Der Geschichtenladen ist sehr sehr schön geworden.

25.08.2010 Ergebnis
Heiße Diskussionen um "Was ist das Besondere am Goldmund -Erzählen für und mit Kindern?"
Gerade weil wir es meistens mit einer überschaubaren Anzahl von Kindern zu tun haben, tragen wir als ErzählerInnen eine große Verantwortung. Es liegt an uns, die Kinder so auf eine Geschichte vorzubereiten, dass sie verstanden wird. Es liegt aber auch an uns, nach einer Geschichte die Kinder wieder aus dem Geschichtenland ins Hier und Heute zurückzuführen, so, dass sie etwas Positives mitnehmen können. Etwas, das sie dann ihre eigene Gedankenwelt und beim anschließenden Bauen von eigenen Geschichten einbringen können.
Ein weitere Diskussionspunkt war: wie stellen wir Erwachsene uns dem Problem und den Fragen um Grausamkeiten und grausame Bestrafungen im Märchen im Verhältnis zu den Menschenrechten, zum Tierschutz und zum Grundgesetz heute?
Es ist uns wieder richtig bewußt geworden, Erzählen für und mit Kindern heißt viel mehr als "nur" eine Geschichte erzählen.

22.08.2010 Vorbereitungen
Während hier Kindergärten und Schulen Ferien haben und sogar in den Kinderkrankenhäusern manches Bett leer ist, werfen große Ereignisse ihre Schatten voraus. Allem voran nimmt die Reise nach Pècs zu den Ungarndeutschen meine Gedanken und meine Zeit in Anspruch ( siehe PDF "Es schläft ein Lied in allen Dingen"). Aber auch meine Angebote zur  Eröffnung von Roswithas Geschichtenladens in Bern CH (www.geschichtenladenbern.ch) wollen durchdacht und geplant werden. Daneben ist meine Aufgabe im September einen Tag als Trainerin in der Goldmund-Erzählakademie zu wirken schon fast Routine.
Besonders freue ich mich auf die Begegnung mit deutschsprachigen ungarischen und mit schweizerischen Kindern. In Bern biete ich zwei Veranstaltungen für und mit Kindern an, Roswitha kündigt sie in ihrem Programm zur Eröffnungswoche sehr schön an. In Ungarn sind bis jetzt erst Begegnungen mit Multiplikatoren geplant, wie und wo ich Kinder treffe, kann erst nach den Ferien vereinbart werden.
Auf alle Fälle - es wird spannend.

08.08.2010
Es schläft ein Lied in allen Dingen
Beschreibung im PDF:

Es schläft ein Lied in allen Dingen.pdf






07.08.2010 Es ist da!

"Erstes Erzählen für Krippenkinder" ist jetzt im Buchhandel erhältlich. Das Buch ist sehr schön geworden. Und auch wenn es an die Zielgruppe Krippenpädagoginnen gerichtet ist, empfehle ich es auch jungen Eltern und Allen die etwas vom "Erzählen von Anfang an" wissen wollen.


05.08.2010 Abenteuerspielplatz.
Obwohl ich mich des Eindrucks nicht erwehren kann, dass es den Kindern von Jahr zu Jahr schwerer fällt, ihre eigenen inneren Bilder in Worte zu kleiden, haben wir auch gestern wieder eine märchenhafte Geschichte gebaut. Es war wunderschön im natürlichen Baumschatten, die Kinder auf Matten am Boden sitzend, die Geschichte zu entwickeln. Nach und nach, auch beim Malen, tauten die Kinder auf. Aber ich sehe es genau, es wäre so so wichtig, mit Geschichten Sprachförderung betreiben zu dürfen.

01.08.2010 Ferien.
Die kranken Kinder haben keine Ferien, sie können mich auch jetzt gebrauchen. Doch ohne mein Kamishibai wäre ich gerade in der Klinik verloren. Schon die Zweijährigen sind es gewöhnt viele Stunden am Tag in irgendeinen viereckigen Kasten zu schauen. Über den Bilderkasten "das Kamishibai" aber gelingt es mir, ihre Aufmerksamkeit auf eine erzählte Geschichte zu lenken, mit mir einzutauchen in eine Geschichte, die Abenteuer des Geschichtenhelden mitzuerleben und ......darüber reden zu wollen.
Wie zufrieden bin ich, wenn dann am Ende meines Besuchs eine Vierjährige sagt: "Jetzt will ich Dir eine Geschichte erzählen!" Wenn sie dann in meine Handpuppe, einen Papagei, schlüpft und spontan erzählt. "Es war einmal ein Hartschnabel, der hatte furchtbare Angst vor der Katze.............." Und wenn das Kind dann für den Hartschnabel einen Freund, einen Hund findet, der es beschützt und ihm ermöglicht, dass er glücklich im Baum leben darf,.........dann weiß ich ich habe mit meinen Geschichten die richtigen Saiten in der Fantasie des Kindes zum Klingen gebracht.

21.07.2010 Erzählraum
Während ich mich bemühe, anderen Menschen, vor allem Kindern, Erzählraum zu schaffen, erweitert sich mein eigener auf sehr erfreuliche Art und Weise. Letztes Jahr hatte ich eine Einladung professioneller Storyteller und anderer Multiplikatoren nach Glasgow/ Schottland. Sie baten mich, ihnen mein mit und für Goldmund entwickeltes "Erzählen für und mit Kindern" nahe zu bringen. Und, wie ich erfahren habe, sie tragen es weiter. Dieses Jahr habe ich zum gleichen Thema eine Einladung nach Bern/ Schweiz und kurz darauf eine nach Pecs/ Ungarn. Und nächstes Jahr werfen schon andere Räume ihre Schatten voraus.
Der Community Storyteller in mir freut sich!

Community storyteller? ........ I would say that a community storyteller is a person who is working in a particular area* that he our she knows well, working with people to develop storytelling work that is appropriate for them and their unique situation. This means that the role of the storyteller is less of an entertainer and more of a facilitator. A community storyteller might enable diverse groups to get together who don't normally meet e.g. people of different ages, different religions, different ethnic groups ........as people find the commonality of their human experience through stories, whether traditional or life.It is important for a community storyteller to be aware of the issues that the groups they work with are facing, to be sensitive, to listen, and to work with the group to develop ideas, and not simply impose their own ideas.
*'area' could mean an area of a city, or it could mean a particular group (e.g. children in hospital, women experiencing domestic violence, people with addictions)
Zitat Rachel Smiley.

18.07. Gähnende Langeweile im Kinderkrankenhaus.
"Wie lange dauert die Infusion noch?" "bis der kleine rote Zeiger von der 3 bis zur 8 gewandert ist."
Da kommt die Goldmund-Erzählerin mit ihrem "Erzählen für und mit Kindern" gerade recht.
Zuerst erzählte ich meine neue Indianergeschichte von Gurigu mit dem großen Kamishibai und dann erfanden wir zusammen die "Geschichte vom Schmetterlingstal. Schmetterlinge- Raupen und Kokon, Rabe, Schmetterlingsroboter und Zauberer. Am Schluss bewunderte der Rabe die Schönheit des neuen Schmetterlings so, dass er nicht mehr daran dachte, ihn fressen zu wollen:-).
Vater und Opa hatten eine Stunde frei. Als sie wieder kamen hatten wir eine Geschichte zu erzählen. Und -während ich im nächsten Krankenzimmer erzählte, malte der Patient (6) Bilder zu der Geschichte - eine weitere Stunde verging.
Im nächsten Krankenzimmer erwartete mich eine Überraschung: das vierjährige Kind, es kennt mich schon, hatte Doppelklebepunkte ( zum Befestigen von Schläuchen) gesammelt und gehortet - um Geschichtenbausteinkärtchen auf den Geschichtenplan zu kleben :-)

13.07.2010 Forum
In kleiner aber feiner Runde sprachen wir lange und ausführlich über die Bedeutung der verschiedenen inneren Bilder, auch der Klangbilder. Sie helfen den Kindern sich im freien mündlichen Erzählen zu entwickeln. Wir spielten, wie Kinder ein paar Szenen, um auszuprobieren, ob verschiedene Töne helfen können verschiedene Stimmcharakteristika zu entwickeln und diese dann so zu verankern, dass wir im Erzählfluss auf sie zurück greifen können.
Das neue Buch wirft seine Schatten voraus. Meine Anregung Klebe-Reihengeschichten mit den Kleinen zu spielen und zu entwickeln wurde dankbar aufgenommen. Ein runder Abend.

12.07.2010 Erzählende Kinder, gebannte Zuhörer



07.07.2010 Es klappt!
Wieder habe ich mit einem sehr kranken vierjährigen Kind eine Reihen - Geschichte entwicklen und erzählen können.
Allerdings ist es ein großer Aufwand an Bastelarbeit, weil das Kind natürlich die ganze Geschichte samt Material haben will :-)
Die Geschichte findest Du mit Bildern als PDF auf der site Downloads.
Anregung, Beispiel und direkt zum Weitererzählen für die Kleinen.

03.07.2010
Heute erzähle ich beim Sommerfest im McDonald-Haus

01.07.2010 Schöner Text.
Heute habe ich einen sehr schönen Text darüber wie Fachleute das kreative Arbeiten mit Kindern sehen, auf meine site "Geschichtenerfinderwerkstatt" gestellt. - Stichwort Fachpädagogin-. Lest ihn bitte und sagt mir mal, was Ihr darüber denkt.

26.06.2010 Fantasie
Drei Tage lang saßen wir, 20 kreative Menschen, in der DON BOSCO -Sommerakademie um einen großen Tisch herum. Wir setzten uns mit Erzähltheorie auseinander, wir erfanden Reihengeschichten, wir "arbeiteten" mit dem Geschichtenbaukasten, wir gestalteten, wir erzählten mit und ohne Kamishibai.
Zum Schluss erfasste uns ein Traum: Wir träumtem, wir fänden einen Mäzen, der es uns ermöglichte eine Woche lang in schöner Landschaft, vielleicht in einer Berghütte, zusammen fantasieren zu dürfen. Versehen mit technischen Hilfsmitteln, zum Beispiel einem Solarfarblaserkopierer, einem Kubikmeter Papier, Kreiden, Farben und Pinsel und einem Bindegerät ( wenn es Elektrizität benötigte, wir würden einen Tretrad - Akku betreiben) - wir kämen zurück mit einem wunderschönen Geschichtenbuch :-)

23.06.2010 Auf und Ab
Während mein Projekt "Generationenbrücke mit biografischen Geschichten" einem schwankenden Steg über den kalten Fluss der Fremdheit gleicht, passieren viele schöne Dinge rund um die Erzählkunst. Eine Einladungen zu einer Geschichtenerfinderwerkstatt auf einem Abenteurerspielplatz und eine zur Eröffnung eines Geschichtenladens in Bern. "Erstes Erzählen mit Krippenkindern" liegt im Erstsatz vor - wunderschön -, das gemeinsame Werk, das Bilderbuch mit einer Malerin wird immer greifbarer und noch ganz in der Ferne wächst ein Projekt mit kranken Kindern. Eine Begegnung mit narrativer Didaktik zeigt spannende Möglichkeiten zum Umgang mit dem Geschichtenbaukasten und dem Kamishibai auf und last not least, ich freue mich, habe ich in den nächsten drei Tage in der DON BOSCO Sommerakademie wieder Gelegenheit viele Multiplikatoren mit dem Erzählvirus zu infizieren. :-)

15.06.2010 Sommerfest
Der Countdown für das Sommerfest im Kindertreff Sendling läuft. Die Geschichten sind fertig, die Bilder sind gemalt. Jedoch einen Sack Flöhe hüten ist einfacher als eine Schar sowohl im Alter als auch Geschlecht gemischter Kinder zum "Üben" motivieren. Es wird eine Kunst des Augenblicks. Ulli wird unsere Geistergeschichten mit gruseliger Musik begleiten :-)

14.06.2010 Bewegung in der Szene
In den letzten Wochen bin ich gleich drei jungen aktiven Erzählerinnen begegnet. Die Links zu den jeweiligen Homepages findet Ihr unter Links und Tipps.
Bettina Hackelsberger packt mit Schwung ihr Projekt "Donauspirit" an.
Roswitha Menke eröffnet im September ihren Geschichtenladen in Bern CH. Die ersten drei Tage darf ich mit dabei sein und schönen Erinnerungen an "unseren" Erzählladen nachhängen :-)
Karin Wedra lebt und wirkt als Märchenerzählerin hier in München und ich hoffe sehr, dass der Funken meiner Liebe zu Kindern auf sie übergesprungen ist.
In der DON BOSCO- Sommerakademie - EKP fielen meine Ideen zum Erzählen mit den Kleinsten ("Erzählen mit Krippenkindern" ab August im DON BOSCO -Verlag) auf fruchtbaren Boden. Die Teilnehmerinnen werden den Plan zum Entwickeln von Reihengeschichten in ihre Elternarbeit integrieren.
Die ersten Druckfahnen in Farbe von meinem Buch sind da - es wird wunderschön!

Das "Große Kamishibai hat ein Zuhause! Genäht und geliefert von: Marlies Müller http://www.lieslmueller.dawanda.com

09.06.2010 Häusliche Arbeiten.
Vorbereiten für die Sommerakademie München - Keative Impulse für die Arbeit mit Kindern. Kamishibai DIN A3 eingliedern. Geschichten für die Sommerfeste. Gedanken über Geschichtenerzählen im Kinderkrankenhaus.

02.06.2010 Forum "Erzählen für und mit Kindern".
Die geplante Auseinandersetzung mit autobiografischem Erzählen unterblieb, weil die Erzählerinnen dringende Fragen zu den sich jeweils in Vorbereitung befindenden Geschichten hatten. So wurde heftig erzählt, zugehört, Feedback gegeben für Geschichten aus Indien, aus der russischen Taiga, aus der Bibel und zu einem Zungenbrecher. Der Abend war viel zu kurz! :-)

30.05.2010 Märchenland
Drei Mal, in drei verschiedenen Kinderkrankenzimmern ließ ich gestern meine Klangschale tönen. Wenn ich die kranken Kinder bitte ihre Augen zu schließen und mit mir auf dem Klang ins Märchenland zu reisen, beginnt auch für mich, noch nach fast siebenjährigem Tun, die Reise in die Welt der Fantasie. Und ich bin sehr froh, dass ich dieses Gefühl immer noch genießen darf, dass sich keine Routine eingeschlichen hat.


22.05.2010 Optimismus
Die Grundidee zu meinem Projekt "Generationenbrücke" im ASZ Harlaching funktioniert! In kleiner Runde haben wir gemeinsam das letzte Mal mit den Fragen aus meinem Geschichtenbauplan ( Buch Geschichtenerfinderwerkstatt) mit einem jungen Menschen (20) den Plot für eine autobiografische Geschichte entwickelt - der Anlass für wunderbare Gespräche zwischen jung und alt. Von der Anzahl der interessierten Teilnehmer her ist es aber immer noch nur ein Steg, noch keine tragfähige Brücke. Der emotionale Erfolg jedoch gibt mir (Geschichtenbaumeisterin)die Kraft weiter zu bauen.

18.05.2010 Licht.
Gestern in der Geschichtenwekstatt im Kindertreff Sendling war es spannend!
Nach dem Anfang mit einer meiner neuen Geschichten "Der kleine Mose" mit wunderschönen Bildern mit dem Kamishibai erzählt (schon das neue, große), stiegen die Kinder so richtig ein. Wir befinden uns mitten im Gestalten der Geschichte von "Humm aus dem Geisterschloss". Alle kreativen Mittel wurden eingesetzt - zeichnen, malen, kleben, Kirchenfensteroptik usw. Die Kinder waren in ihrem Element. Das nächste Mal ( 14.Juni) werden wir dann einen genauen Ablaufplan erstellen für "Die Geschichtenwerkstatt stellt sich vor" . Die Kinder werden beim Sommerfest am 2. Juli mit zwei Kamishibais - DIN A4 und DIN A3, mit Licht und Ton erzählen.

14.05.2010 Geschichten aus dem Alten Testament.
Lange habe ich mich, aus Ehrfurcht vor der Bibel, gescheut biblische Geschichten zu erzählen. Aber vor kurzem habe ich bei einem Besuch der Alten Pinakothek wieder einmal wahrgenommen, dass und wie die Künstler vergangener Zeiten die Geschichten der Bibel mit ihrer Fantasie angereichert haben. Nun getraue ich mich auch, meine inneren Bilder in Worte zu fassen und alttestamentarische Geschichten nach Goldmundart kunstorientiert zu erzählen. Zudem hat mir dankenswerterweise der DON BOSCO Verlag wunderschönes Bildmaterial zur Verfügung gestellt aus der Reihe "Zentrale Geschichten aus dem Alten Testament der Bibel, sodass ich meine Geschichten auch mit dem Kamishibai erzählen kann. Die ersten Probe - Erzählungen haben den Kindern gefallen und auch manch wertvolles Gespräch über Steinzeit, Mittelmeerländer, Angst, Mut, Grausamkeit, Vertrauen usw. eingeleitet. Auch meine Migrantenkinder haben interessiert zugehört und mitdiskutiert. Mal sehen, was sich daraus entwickelt.

03.05.2010 Wenn ich jung wäre.
Wenn ich jung wäre würde ich Hirnforscherin werden wollen.
Situation in der Klinik: Krankes Kind, das mich schon kennt und als Geschichtenbaumeisterin akzeptiert, erfindet mit mir eine Geschichte. Erfinden erzählen spielen geht ineinander über. Wie aus einer Diskokugel blitzen Gedanken, Wünsche, Ängste. Das Kind erobert nach und nach mich und den gesamten Inhalt meines Geschichtenkoffers. Das Pferd Erika wird zum allesfressenden stampfenden Monster, der Papagei zum Bösen überhaupt. Die Situation droht zu eskalieren. Ich biete als Lösung den glitzernden Zauberstab an: "Streich ihm damit über den Bauch, dann spuckt es die Eltern wieder aus!" Vernichtender Blick: "Die sind doch längst K......!" Ich wende ein: "Aber wie ist das denn bei dem Wolf und den sieben Geißlein?" Blick verändert sich, eine kleine Hand greift nach dem Zauberstab- alles löst sich in Wohlgefallen auf. Beim Einpacken meines Geschichtenkoffers hilft mir das Kind:" Da! Vergiß nicht dein Pferd Erika!"

23.04.2010 Generationenprojekt
Auf eine kleine Notiz im Stadtteilblatt hin, erschienen gestern acht interessierte Senioren. Gemeinsam fragten wir aus einer Teilnehmerin mit dem von mir entwickelten Fragebogen wunderbare Episoden heraus. Ich ordnete sie und - wir hatten einen Plot für eine autobiografische Geschichte. Eine Geschichte, die sich wunderbar eignet um mit Jugendlichen ins Gespräch zu kommmen. Die Teilnehmerin erzählte, wie es zum Kauf eines "Rattenlochs" in der Bretagne kam, aus dem sie zusammen mit ihrem Mann, schon als Rentner, eine zweite Heimat für sich, ihre Kinder, ihre Enkelkinder und zahlreiche Haustiere schufen. Jetzt werde ich der Teilnehmerin noch ein wenig helfen, den Plot mit Sinneseindrücken und Zeitkolorit anzureichern und dann freue ich mich auf die Geschichte :-)

19.05.2010 Wackelauge.
Wer da denkt ein Krankenzimmer in der Kinderklinik und ein Abenteurerspielplatz hätten nichts gemeinsam, der denkt einfach falsch :-)
"Also heute muss mein Kuscheltier die Hauptrolle spielen!" sagte die Siebenjährige, gab ihrer aus Wollfäden geflochtenen Qualle den Namen Wackelauge und ließ sie aus dem Geschichtenbaukasten ein grünes Kärtchen für den Ort an dem die Geschichte beginnen sollte ziehen. Und nun begann das Abenteuer: Wackelauge wohnte in einer Muschel im "Burggraben", alle Kuscheltiere, auch die aus dem Nachbarbett durften mitspielen, notfalls umfunktioniert und verkleidet. Ein kleiner Hase wurde mit Hilfe von grünem Klinikpapier und einem Gummiring zum "Wolf mit grünen Ohren", die Spieluhr in Form einer Ente verschenkte einen Zauberstab, die Orangensafttüte wurde zum Schlossturm, in dem die diebische Wasserelster wohnte usw.
 2 Stunden lang spielten die Infusionsbäume eine absolute Nebenrolle.

14.04.2010 Merkwürdig
Es ist schon ein merkwürdiges Gefühl, wenn die eigenen Gedankenspielereien pötzlich im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit stehen. Im Forum gestern versuchte ich mit den ErzählerInnen einen schmalen Grat zu gehen, den Versuch zu machen, Kreativität zu fördern und gleichzeitig mit technischen Hilfsmitteln zu dokumentieren ohne das Gespür für Oralität zu verlieren. Zum Ausgleich und Lohn bekamen wir dann ein paar wunderschöne Geschichten zu hören.

09.04.2010
So sieht ein Märchenschloss aus, wenn es eine richtige Malerin malt :-)
Ich arbeite an einem gemeinsamen Projekt mit Natascha Henderson.

28.03.2010 Schon ein Kleid
Jetzt hat mein neues Kind -Buch - schon ein Kleid!

27.03.2010 Rezension
von Gudrun eine sehr schöne Rezension über unseren Erzählkunstauftritt in Griessee zugeschickt bekommen. Nachzulesen unter siehe Rubrik Presse und Buch.

http://www.griessee.de 23.03.2010
Unsere erste Landpartie ins Landgasthaus Griessee war sehr schön. Zufriedene Mienen und ein volles Spendenkörbchen.

23.03.2010
Im Kindertreff Sendling haben wir gestern die erste Geschichte für das Sommerfest am 2. Juli 2010 fertig gestellt. Am 19.04 beginnen wir mit einer neuen.


20.03.2010 Weltgeschichtentag.
Es ist ein ruhiger Weltgeschichtentag heute. Es hat sich kein Veranstalter für ein Kindergeschichtenstündchen heute gefunden, leider. Am Donnerstag aber war es mir gegönnt, einen kleinen Schritt weiter zu meinem Lieblingsprojekt "Generationenbrückke" zu gehen. Während wider Erwarten das Interesse bei den Senioren gering war, hatten wir zwei sehr interessierte junge Teilnehmer, 20 und 16 Jahre alt. Es war sehr interessant von ihnen zu hören, wie sie die verschiedenen Erzählstile wahrnahmen. Und es kam genau so, wie ich es mir wünsche: über die Geschichten kamen wir in einen wunderschönen Austausch der Gedanken über das Leben. Ich bleibe optimistisch für meine Generationenbrücke :-)
Morgen haben wir, Dank Gudrun Steinacks Initiative Gelegenheit im Landgasthof Griessee Geschichten, sogar für einen guten Zweck, zu erzählen. Mal schauen, vielleicht kommen wir auch dort über unsere Geschichten mit unseren Zuhörern ins Gespräch.

14.03.2010, Erdbeerinsel.
"Erdbeerinsel" ist bei den Kindern eines der beliebtesten grünen Kärtchen aus meinem Geschichtenbaukasten, wenn es darum geht einen Ort zu finden, an dem unsere Geschichte beginnen soll.
So auch wieder gestern im Krankenhaus. Diesmal als Besonderheit: Die Erdbeeren wachsen auf Palmen und sind so groß wie Elefantenköpfe! Aber sonst, Geruch und Geschmack ganz normal :-).

12.03.2010 Emanzipation
Zwei kleine Mädchen im Krankenhaus. Eine fünfjährige Kranke und ihre sie besuchende siebenjährige Schwester entdecken in meinem Erzählkoffer die Mäusegeschichte und wollen sie hören. Ich erzähle mit dem Kamishibai und gespannt verfolgen die beiden das Geschehen. Am Schluss, als der Mäuserich dann endlich vom Mäusevater eine bejahende Antwort bekommt auf die Frage: "Darf ich Deine Tochter heiraten?" und das Schlussbild mit der Hochzeitsfeier erscheint, fragt die Siebenjährige: "Und die Tochter? Will sie eigentlich auch den Mäuserich heiraten?" :-)

08.03.2010 Die Glückskartoffel
Die ganze Geschichte mit Bildern ist jetzt unter Downloads zu finden.

07.03.2010 Amerika macht`s möglich.
Ein altes bosnisches Hochzeitsmärchen "Die Maus will heiraten" ist vielgereist. Es ist in vielen Variationen, mal mit, mal ohne Bilder weit verbreitet. Ich habe es jahrelang ohne Bilder Erwachsenen erzählt. Jetzt hat auf Umwegen ein s/w kopierter Bildersatz aus Amerika seinen Weg zu mir gefunden. Als "Die Hochzeit der Maus" zeigt sich die Geschichte als Kindergeschichte und ich habe sie mit dem Titel "Tim sucht eine Braut" für mein Kamishibai gestaltet.

06.03.2010 Radio.
Gestern hatten wir in unserer Geschichtenerfinderwerkstatt als Gast eine Reporterin von Radio Mikro - BR 2 . Ich war erstaunt, wie wenig sich die Kinder stören ließen und wie selbstverständlich sie ins Mikrofon sprachen. Ich bin schon neugierig, wie es sich im Radio anhören wird. Am Mittwoch 17.März wird es  bei Radio Mikro in der Zeit zwischen 18:30 und 19:00 gesendet.
Die Geschichte - die Glückskartoffel - hinterlege ich, sobald ich sie fertig habe unter Downloads.

3.03.2010  Sechs Jahre Forum "Erzählen für und mit Kindern".
Gestern habe ich meinen blauen Salon in eine Geschichtenwerkstatt umfunktioniert und mit viel Kreativität begannen wir das siebente Jahr meines Forums. Mit Reißen, Schneiden, Kleben, Zeichnen und Malen schufen wir Farben und Formen, die als Assoziationsgrundlagen für einen Geschichtenanfang dienten. Gut konnten wir uns vorstellen, dass man dafür auch Kinder begeistern könnte. Leicht war dann der Übergang zum Maßschneidern einer Geschichte für eine Teilnehmerin, passend zu vorhandenen sehr schönen Kamishibai - Bildern. Den Abschluss bildeten innere Bilder, die wir uns beim meisterhaften Erzählen einer wundersamen Tiergeschichte schaffen konnten.


Geschichtenerfinderwerkstatt im März 2010 im Kindertreff- Sendling


27.02.2010. Namen.
Mein neues Kind (mein Buch) hat einen Namen! Es heißt "Erstes Erzählen mit Krippenkindern, mit Reihengeschichten, Lautgeschichten und Geschichtenkittelchen" Jetzt geht es seinen Weg im DON BOSCO Verlag, im Herbst wird es erscheinen.


21.02.2010 Erzählen mit den Allerkleinsten


15.02.2010, Kinder freut Euch!
Soeben habe ich entdeckt, dass eine weitere Goldmunderzählerin - Marlis Kramer- in Zukunft auch mit Euch Geschichten erfinden wird.http://www.marlis-kramer.de

13.02.2010
Gudrun überraschte mit der Nachricht, dass Sie für unser Erzählen im Chiemgau zum Weltgeschichtentag ( Sonntag 21.03.2010 um 19:30 Uhr, Einlass 18:30 )  eine neue Gastgeberin gefunden hat : die Wirtin des Landgasthofs Griessee.

http://www.griessee.de (lohnt sich anzuschauen!)

Vielleicht verbindet der eine oder andere unserer Freunde ein Wochenende im Herzen des Chiemgaus mit dem Besuch unserer Erzählkunstveranstaltung "Von Heiligen und Unheiligen"? Wir, das sind: Gudrun Steinack, Siggi Reindl, Heidi Büchele und Helga Gruschka.
(Der Eintritt ist frei, wir sammeln Spenden für einen Montessorikindergarten in Afrika)



08.02.10 Immer wieder überraschend
Ein kleines zartes Mädchen identifiziert sich voll und ganz mit seiner Geschichtenheldin, einer kleinen Fee. Sie trägt ein langes rosa Kleid, spürt die Flügel und sehnt sich nach einem Restaurantbesuch. Als ein Räuber sie aufhalten will, macht sie kurzen Prozess. Mit der Wundermuschel, rund und spitz braun und rosa gedreht, zaubert sie ein Flugzeug herbei und lässt den Räuber ausfliegen :-).

05.02.10 Noch eine....
unter Download noch eine Fantasie-Heldenreise "Ausflug zum Mond", erfunden von einem sechsjährigen Mädchen.

www.meine-lichtblicke.de
01.02.2010 Auch
Es lohnt sich auch, ab und zu bei Walburga Kliem vorbeizuschauen. Gerade bietet sie wieder einen Online-Workshop zum Erzählen an.

29.01.10 Zukunftsmusik

24.01.10 Übrigens:
Wenn Sie eine Erzählerin suchen, die mit ihren Kindern Geschichten erfindet, sei es im Kindergarten oder in der Schule oder zu Geburtstagen, so gibt es auch außerhalb Münchens Adressen. Z.B. in Wolfratshausen Hedi Reinmann mit ihrer http://kindergeschichtenschmiede.de
oder in Brannenburg Gerti Ksellmann mit ihrer Maerchenkiste,http://www.gertis-maerchenkiste.de
Beide habe ich einst mit meinem Erzählvirus angesteckt :-)

23.01.2010 Es gibt sie!
Es gibt sie, die kleinen Erzähltalente. Gestern bei der Geschichtenerfinderwerkstatt in der Buchhandlung Lesetraum haben wir wieder eines gefunden. Die 5jährige Josefine erzählte die von der Gruppe erfundene Geschichte von Bruno, dem Bären im Zauberwald. Nur ganz ab und zu warf sie einen Blick auf die Bilder, die die anderen Kinder gemalt hatten, Josefine hatte die ganze Geschichte im Kopf und darüber ein für eine Fünfjährige erstaunliches Sprachvermögen. Schade, dass ich kein Aufnahmengerät dabei hatte. Die Geschichte habe ich unter der Rubrik Downloads hinterlegt. :-)

21.01.10
Zum Weltgeschichtentag am 20.03.10 läuft die Planung. Siehe Veranstaltungskalender. Jetzt muss ich nur noch einen Veranstalter für die Kinder finden :-)

17.01.10 Flügel der Fantasie
wieder durfte ich kranke Kinder mitnehmen ins Reich der Fantasie. Inzwischen reisen aber auch die Eltern mit! :-)
Die Geschichte von der Erdbeerinsel habe ich als Download ( für alle Reiselustigen) hinterlegt. Siehe Downloads.


13.01.10.
Hochinteressant!
Mein Forum gestern Abend brachte sieben sehr verschiedene ErzählerInnen zum heftigen Nachdenken. Es war, als ob wir die Theorie der phantastischen Binome in Wirklichkeit erleben würden. Eine im Reinhard-Seminar ausgebildete Schauspielerin saß gegenüber einem Medizinphysiker, der als Laienerzähler mit kranken Kindern Geschichten entwickelt. Der gelbe Fleck auf dem Papier eines Kindes, der ihm genügt um die Verbindung mit dem inneren Bild des Elefanten in seiner selbst erfundenen Geschichte herzustellen, stellte sich dem Vergleich zu einem akademisch gemalten Bild im Kamishibai einer Künstlerin. Innere Bilder von steinzeitlicher Spriritualität im Spiegel der Landschaftsmythologie standen neben der Vorstellung eines vorweihnachtlichen Konsumtempels der Jetztzeit. Alle ErzählerInnen miteinander aber wurden sich der Bedeutung ihrer inneren Bilder für ihre Erzählkunst bewusst.

12.01.10
Es geht wieder los!

12.01.10 Community Storyteller.
Da ich mich immer als Community Storyteller fühle und bezeichne, bat ich meine schottische Lernpartnerin Rachel Smilie um eine Definition aus ihrer Sicht. Hier ihre Antwort:

Community storyteller? ........ I would say that a community storyteller is a person who is working in a particular area* that he our she knows well, working with people to develop storytelling work that is appropriate for them and their unique situation. This means that the role of the storyteller is less of an entertainer and more of a facilitator. A community storyteller might enable diverse groups to get together who don't normally meet e.g. people of different ages, different religions, different ethnic groups ........as people find the commonality of their human experience through stories, whether traditional or life.It is important for a community storyteller to be aware of the issues that the groups they work with are facing, to be sensitive, to listen, and to work with the group to develop ideas, and not simply impose their own ideas.
*'area' could mean an area of a city, or it could mean a particular group (e.g. children in hospital, women experiencing domestic violence, people with addictions)
 

 Falls jemand mit mir darüber diskutieren will: mein Forum heute Abend 19:30 oder Telefon 089 671770.

04.01.2010 "So !"
Jetzt geht es wieder weiter. Am Wochenende war ich nach 9 Wochen wieder im Kinderkrankenhaus. Vertrauter Geruch nach Desinfektionsmitteln, Kittel, Mundschutz usw. Aber dann das wunderbare Gefühl, schwerstkranken Kindern eine Freude gemacht haben zu dürfen!
Diesmal sind sogar mit dem Geschichtenbaukasten zwei sehr fantasievolle Geschichten entstanden. Muss mal sehen, ob und wie ich sie aufbereiten werde.
Die Arbeit an meinem Buch geht voran. Ich hoffe, dass ich trotz widrigster Umstände - Schreiben ist immer noch schwierig - den Abgabetermin einhalten kann.

17.12.09
Heute den Text für die DON BOSCO - Sommerakademien in den Veranstaltungskalender gestellt.

13. 12.09 Erzählerin im Kinderkrankenhaus:
mit schmerzender Schulter zur Untätigkeit verdammt bleibt mir nur die Möglichkeit in Erinnerungen zu kramen und Geduld zu haben. Trost: Hoffnung auf Wiederholungen.
Aus dem Newsletter der Elterninitiative.

Kinderkrankenhaus.pdf

bitte anclicken, öffnen und lesen.

12.12.09 Wieder daheim.
Nach vielwöchiger Pause  haben wir heute, Linus und ich eine fantasievolle Jungengeschichte erfunden, gemalt und mit dem Kamishibai erzählt. Licht- und Klangeffekte, Drachen, explodierende U-Boote, schimpfende Kröten - vom Feinsten - großer Spaß.

18.11.09
Zwangspause.
aber sogar im Krankenhaus kann man erzählen. Meine Bettnachbarin hat sich über erzählte Geschichten sehr gefreut. Und mit einer jungen Physiotherapeutin plane ich ein tolles Projekt :-)

05.11.09
Eine neue Geschichte für die Kleinen entsteht:
Ada bäckt eine Weihnachtstorte.

05.11.09 Ergebnis :-)
In meinem Stadtteil, der Anteil an Mitbürgern mit nichtdeutscher Muttersprache ist hoch, biete ich im Bewohnertreff an "Sprachförderung mit Geschichten". Unter meinen ersten Klienten ein italienisches Geschwisterpaar, 7 und 11, Deutschkenntnisse im Anfängerstadium, Englisch reicht schon für bescheidene Kommunikation. Gemeinsam mit allen Kindern haben wir eine Geschichte entwickelt. Ich habe getan was möglich war, Deutsch und Englisch kann ich, Italienisch habe ich einen passiven Wortschatz, Türkisch kann ich gar nicht. Vorgestern, die Geschichte war fertig, wir wollten sie für das bildgestützte Erzählen malen, fragte ich: "Kann mir jemand die Geschichte erzählen?" Die 7jährige Venezianerin, von der ich erwartet hatte, dass sie vielleicht über das Malen zur Sprache kommt, sagte: "I !" Auf Englisch kommen wir beide immer am besten zusammen. Und dann stellte sich die kleine Person hin und erzählte bühnenreif die Geschichte auf Italienisch. Aber wie! Die Worte sprudelten, die Augen redeten mit, der ganze kleine Körper war dabei, die RRRRs rollten - Freies mündliches Erzählen in Vollendung. Meine Italienischkenntnisse reichten aus, um zu verstehen, das Kind hat unsere gemeinsame Geschichte verstanden, verinnerlicht und versprachlicht.


Der Bruder malte  die Hauptperson der Geschichte. Der Junge kennt sich aus! Er weiß, wie ein bayerischer König aussieht :-)
Alle Bilder unter Download "Die Flucht vor der bösen Hexe"

01.11.09 Pfriemelei
Oben könnt Ihr den 1. Teil eines Interviews hören, das ich zum Thema "Erzählen für und mit Kindern" bei Radio Lora 92,4 gegeben habe.
Teil 2 folgt in Kürze :-)

29.10.09
Magische Konfliktlösung im Krankenhaus: Ritter Marcel, noch am Erdbeermarmeladebrot kauend, irrt durchs Schloss. Da! in der Vitrine bewegt sich was! Eine Muschel geht ganz langsam auf und zu. "Bist du eine Zaubermuschel?" "Ja!" "Darf ich dich mitnehmen?" "Ja!" Das ist aber auch schon alles was die Muschel sagt. Als jedoch der große Riese Marcel daran hindern will weiter auf Pferdesuche zu gehen, da zwickt die Muschel den Riesen, der versteinert ( aber nur für kurze Zeit, sagte Romina), der Weg ist frei.:-)


Gudrun hat wieder ein schönes Plakat geschickt!



21.10.09
Mein gelber Wundergarten
Gestern, 9 Uhr, 25 Kinder von 3 - 6 Jahren in Hochform. Mit geschlossenen Augen und dem Klang der Klangschale reisten wir ins Geschichtenland mitten hinein in unsere halbfertige Geschichte. Explosionsartig kamen die Ideen und Diskussionen. Was ist ein grüner Wundergarten? Wie malt man "stinken"? Woher weiß der Schmetterling, dass das Haus leer ist? Das Wasser im Kanal knattert! und so weiter... :-) Ohne meinen Geschichtenbaukasten wäre ich verloren gewesen. So aber, der gelbe Plan und die bunten Kärtchen sehen aus wie ein Spiel, die Geschichtenwerkstatt wurde von den Kindern als Spiel mit Spielregeln akzeptiert und wir brachten eine wunderbare Geschichte "Die Maus und der Schmetterling." zu einem guten Ende. Jetzt bin ich neugierig, was daraus im Rahmen eines Projektes mit einer Kunsttherapeutin wird. Im Frühling soll es eine gr0ße Präsentation geben.

19.10.09
Turbulenzen
Kranke Kinder, Kindergartenprojekt mit einer Kunsttherapeutin, Ritterschlag (Workshop in der LMU), Interview im Radio, Senioren, Migrantenkinder ---, aber alle freuen sich über Geschichten! :-)

14.10.09
Radio Lora 92,4 ( am 30.10. um 20 Uhr )
Heute haben wir die Sendung für den 30.10. produziert -aufregende Sache - eine Stunde voll konzentriert eine komplette Sendung sprechen.
Hört hinein: am 30.10.09 Freitag, von 20 bis 21 Uhr, Radio Lora 92,4 Literaturverhör, Interview mit der Goldmund-Erzählerin Helga Gruschka.

13.10.09
Mit Köpfchen statt mit den Fäusten
Gerade ging wieder einmal ein Zweifrauforum zu Ende. Zuerst versuchten wir uns dem Thema gewaltlose Konfliktlösung über diverse Artikel aus dem Internet zu nähern, dann stellten wir einige Ideen aus von Kindern entwickelten Geschichten nebeneinander. Ritter, die sich durch Gold von ihrem Vorhaben abbringen lassen, Lehrer denen man mit einem Zauberstab den Verstand wegzaubern kann, unsichtbare Monster, die durch das Versprechen sichtbar gemacht zu werden, den Weg frei geben, u.s.w.Übereinstimmend stellten wir fest, wir befinden uns auf dem richtigen Weg. Kinder, die mit einer so fantastischen Logik ihre Helden die Gegner überwinden lassen können, werden auch in ihrem eigenen Leben klug genug sein, sich nicht auf Gewalt einzulassen. Geschichten gegen Gewalt.

06.10.09
Magie
Immer wieder fasziniert mich die kindliche Kreativität. Geschichtenwerkstatt in einer Förderklasse. Die Kinder ließen aus dem Wunsch einer Maus die Straße überqueren zu wollen eine fantastische Geschichte entstehen. Überraschung dann wieder beim Malen. Diese Kinder mit hohen sprachlichen Defiziten haben die Geschichte als wunderschöne Bilder im Kopf. Der Ritter, in der Funktion des Gegners, der die Maus aufhalten will - ein wahres Kunstwerk. Der kleine Künstler arbeitete mit Lineal und gut gespitzten Buntstiften und ließ eine funkelnde Lichtgestalt à la Feininger entstehen. Glanz der Rüstung, funkelnde Sonne, aber auch Spitzen, scharfe Kanten - Gefahr und Drohung. Magische Bildersprache.




02.10.09
Mittelaltersuse
endlich habe ich ein praktisches, hübsches, preiswerte Erzählkleid für mich gefunden. Ich freue ich schon auf den nächsten Auftritt.
Schaut mal hinein: www.mittelaltersuse.de

29.09.09
So eine Geschichte :-)

bitte clicken auf die Überschrift und lesen!
So eine Geschichte kommt heraus, wenn man zwei Buben kichernd eine Geschichte aus den Bausteinen "Erdbeerinsel, Prinz, Wunschring, Geisterschiff, Wolf mit grünen Ohren und Insel" entwickeln läßt!


25.09.09
Generationenbrücke
Das Projekt läuft gut an. Gestern haben wir aus den Erinnerungen einer Teilnehmerin die zweite autobiografische "Geschichte" gebaut. Wieder ist die Erfüllung eines sehnlichsten Wunsches damals in der Zeit um das Ende des zweiten Weltkrieges die Geburt eines Kindes gewesen. Diesmal ein eigenes. Viele interessante Erinnerungen an die Zeit - damals -, darüber, dahinter aber das Vertrauen in und die Hoffnung auf Leben einer heute 83jährigen alten Dame.


Neues Projekt für und mit Kindern:



Ich höre nicht auf zu lernen!

20.09.09
Eine Woche "Leben, Lachen, Erzählen" Reiseseminar mit Norbert Kober auf Schloss Goldrain - wunderbar!

10.09.09
Ich kann nicht erzählen!
Diese Ausrede gilt, zumindestens für das Erzählen für und mit Kindern ab sofort nicht mehr! Jetzt gibt es vielerlei Möglichkeiten die eigene Erzählfähigkeit aus- und fortzubilden.
Kino im Kopf, 10.10.09
ein Tagesseminar, in dem Sie Erfinden, Erzählen und Gestalten von Geschichten lernen können
http://www.goldmund-erzaelakademie.eu

Kinder-Kinder, 24.10.09
Tagesseminar, in dem Sie mit den Besonderheiten des Erzählens für Kinder vertraut gemacht werden und den Umgang mit dem Geschichtenbaukasten lernen.
Ebenfalls in der Goldmund-Erzählakademie
http://www.goldmund-erzaehlakademie.eu

Internetworkshop von Walburga Kliem
Erzählen für Kinder, Erzählen mit Kindern, ab 21.09.09
http://www.workshops365.de


Und mein Buch !

08.09.09.
Die ganze Bandbreite,
publizieren für die Krippenpädagogik bis Geschichtenwerkstatt im ASZ, über Kindergarten, Schule und Jugendtreff, ja die Kollegin hat recht, jetzt bin ich Communitystoryteller für die ganze Bandbreite. :-)


01.09.09 Forum Erzählen für und mit Kindern
Wird wohl der letzte so warme Abend auf dem Balkon gewesen sein!
Viele Facetten von Mitmachgeschichten für Kleine und Große wurden demonstriert und diskutiert. Ich glaube jeder hat vom heutigen Abend Anregungen für das Erzählen mit Kindern nach Hause genommen.
Sehr interessant fand ich auch das Selbstverständnis einer Erzählerin: beim Erzählen schlüpft sie in die Rolle einer "Ich-Erzählerin", immer die gleiche Person, und sie spielt und erlebt mit dieser fiktiven Figur nach und nach spontan erzählend im Laufe der Zeit einen ganzen Roman. Nicht Texte vermündlichen heißt es hier, sondern (vielleicht ?) eine Möglichkeit schaffen, Mündlichkeit zu verschriftlichen.

27.08.09 Neues von der Generationenbrücke
Vorgestern erzählte ich den Senioren vom ASZ Harlaching die Geschichte vom Zauberwunsch. Das ist die Geschichte, die ich mit den Frühstückskindern vor den Ferien in einer Geschichtenerfinderwerkstatt im Kindergarten entwickelt habe. Es war ein ganz besonderes Erlebnis, denn die Geschichte war ja von "unseren" Kindern erfunden worden :-).

Die Prinzessin vom Wolkenschloss, dessen Fenster in den weichen Wolkenmauern aus hartgefrorenen Hagelkörnern bestehen :-). Gemalt von einem Vorschulkind.

21.08.09
ASP - Fürstenfeldbruck
Bei wunderschönem Sonnenschein trafen Annette und ich eine Schar Kinder auf einer Wiese des Abenteuerspielplatzes. Wir bauten eine interessante Geschichte mit dem Geschichtenbaukasten, hielten Trotz Sonne und Ferien die wichtigsten Gedanken als Skizzen fest und erzählten gemeinsam mündlich unsere neue Geschichte: Pegasus und Fridolin. Sie ist als Download in der Rubrik Downloads hinterlegt.

18.08.09
Neuer Plan
Die Mutter eines Geschichtenerfinderwerkstattkindes, eine Malerin, hat mich gefragt, ob wir zusammen ein Bilderbuch machen wollen. Ich will. Meine Aufgabe ist jetzt, den Plot einer mit den Kindern gebauten Geschichte in eine richtig schön geschriebene Geschichte zu transferieren. Der Kreis schließt sich! Erzählen, erfinden, gestalten, schreiben, lesen. Das Papier der Erzählerin, die Luft (Zitat Ben Haggarty), verwandelt sich durch den Zauber der Kunst.

05.08.09
Ferien
Ferien sind auch ganz schön.
Zeit für inspirierende Begegnungen. Gestern mit einer Ezählkünstlerin, heute mit einer Autorin von Fantasy-Romanen, nächste Woche mit einer Malerin.
Und das Schöne ist, in meinem "Erzählen für und mit Kindern" steckt von jeder dieser Künste etwas darinnen, wir, die Kinder und ich, wir erzählen, wir erfinden, wir malen.
Zeit habe ich jetzt auch, mich meinem neuen Buch "Spaß mit der Stimme" zu widmen. Es ist wunderbar, weil ich mich dabei immer tiefer in die Geheimnisse der Erzählkunst und der Bedürfnisse und Fähigkeiten der Kinder hineindenken darf.

So stellt sich die vierjährige Gwendolyn das Glücksfest vor, über dem sich ein Blumenhimmel wölbt.

Alle Bilder zu der Geschichte "Andreas Abenteuer am Zaubersee" sind in der Rubrik Downloads abgelegt

29.07.09
Die Saison der Geschichtenerfinderwerkstätten für Schüler und Vorschüler geht zum Ferienbeginn zu Ende.
Im Oktober allerdings kündigt sich ein furioser Neubeginn an. Ich werde im Kindertreff Sendling wieder Sprachförderung mit Geschichten anbieten und neu auch in meinem eigenen Stadtteil Neuperlach,( siehe Rubrik Veranstaltungskalender).
Auch in den Kindergärten und in der Schule für Lernbehinderte werde ich wieder Gelegenheit haben viele Kinder an die freie mündliche Erzählkunst heran zu führen. Ich freue mich jetzt schon auf viele neue Geschichten.
Versäumt nicht am Freitag, 31.07.09 um 20 Uhr auf Radio Lora die Sendung zur Erzählkunst zu hören!
Am 30. Oktober dann um 20 Uhr auch auf Radio Lora steht die Sendung zur Erzählkunst unter dem Motto "Erzählen für und mit Kindern".

Forum am 21.07.09
Im kleinen aber feinen Kreis haben wir uns auf dem Balkon in warmer Sommerabendluft mit den Eigenschaften eines Charakters in Geschichten auseinandergesetzt. Eine erzählte und eine geplante biografische Geschichte dienten uns als Beispiele, wie wir über die Werte eines Protagonisten mit großen Kindern oder Jugendlichen ins Gespräch kommen können. Es war sehr intensiv und lehrreich und schön.

16.07.09
Motivation
Bei strahlendem Sonnenschein musste ich heute schnell was im Kindergarten abgeben. Die Kinder spielten im Garten und als sie mich sahen riefen sie; "Die Geschichtenerzählerin ist wieder da. Eine 5Jährige mit rosa Sonnenhut, gestern war sie eifrig in der Geschichtenwerkstatt dabei, erzählte mir:"Ich habe ein Buch gefunden, in dem die Bilder nur reingeklebt waren. Ich habe sie alle heraus genommen und jetzt male ich Bilder und spiele dann,-  ich bin eine Geschichtenerzählerin!"
Wenn das keine Motivation für mich ist, weiter zu machen!

12.07.09
Stolz
Bin sehr stolz darauf, wie schön die Geschichte mit der Integrationsgrupppe geworden ist! Siehe "Der Zauberwunsch" unter Downloads.

10.07.09
Nochmal Musik.
Mit den Musikgedanken im Unterbewusstsein ging ich am Mittwoch zur Geschichtenerfinderwerkstatt mit Vorschulkindern. Mitten im Werden der Geschichte kam mir die Idee, wir könnten uns doch vorstellen, wie unsere Figuren sprechen. Ein Xylophon wurde auf den Tisch gestellt und die Kinder suchten die verschiedenen Tonhöhnen: hoch und hell für die Fee, dunkel weich und tief für die Zaubereule usw. Wir übten genau hinzuhören, selber in diesen Tonlagen zu sprechen und im Nu "spielten" die Kinder mit diesen Tönen Dialoge. Die ganze Situation war sehr kreativ und hat viel Spaß gemacht.

Zur Zeit, so kurz vor Ferienbeginn, jagt eine Geschichtenwerkstatt die andere. Es ist direkt schwierig, die einzelnen Geschichten auseinanderzuhalten :-)


08.07.09
Musik.
Wenn ich doch selber besser musizieren könnte! Meine "Lokomotive" umrahmt von Matthias Heiligensetzers Eisenbahnboogies war ein voller Erfolg. Genauso würden auch Kindergeschichten mit der entsprechenden Ergänzung gewinnen.
Wenn jetzt die Ferien kommen, werde ich mich ernsthaft mit meinem Xylophon auseinandersetzen :-)
Und im nächsten Jahr werden wir wieder einmal im Forum über das Thema Musik diskutieren!

03.07.09
Die Geschichtenwerkstatt beim Sommerfest im Kindertreff Sendling








Märchenwald und Feen in der Vorstellung von 5- und 6-Jährigen



02.07.09
Sprachförderung
Wie gut Geschichten erfinden, gestalten und erzählen das Sprachvermögen von sogenannten I - Kindern und von Migrantenkindern fördert, durfte ich diese Woche schon zwei Mal erleben. Ein Kind, das bei meinem ersten Besuch kaum ein Wort herausbrachte, trug gestern zu unserer selbst erfundenen Geschichte von der Elfe Lisa ganze wertvolle Gedankensequenzen bei. Das Kind dachte und fühlte wie die Hauptperson. Ich bin gespannt, ob und wie das Kind beim selbstständigen Erzählen sich auf sein Bild stützen kann.

29.06.09
Vorsicht! Der Erzähl - Virus ist unterwegs :-)
Heute die Nachricht, Christl Kegler ist mit der Geschichtenerfinderwerkstatt in den Schulen im Raum Augsburg unterwegs, Walburga Kliem schickte eine mit Schülern gebaute Geschichte aus dem Taunus und vorige Woche durfte ich bei der Sommerakademie München über 40 hochmotivierten Multiplikatorinnen in die Geheimnisse des Geschichtenbaukastens einweihen. Lasst Euch anstecken! Geschichten für und mit Kindern erzählen ist schön!
Kinder freut Euch!

22.06.09
Lesung "Vier"
Die Lesung aus unserer (Autorengruppe Seitenspinner) Anthologie "Vier" war ein schöner Erfolg. Man kann "Vier" in jeder Buchhandlung mit  ISBN 978-3-86582-830-9 bestellen.


19.06.09
Wirklichkeit
Diese Woche war ich in einen Kindergarten eingeladen. Wie immer, wenn ich ein traditionelles Märchen erzähle, begann ich mit Wort- und Begriffserklärungen. "Was ist ein Brunnen?" Neben den Antworten, Brunnen im Park, Brunnen auf dem Platz usw. meldete sich ein sechsjähriges dunkelgelocktes Mädchen zu Wort. Magst Du zu mir vor kommen und das, was du weißt, laut deinen Freunden erzählen? fragte ich. Schon stand sie neben mir und erzählte uns ihr Wissen über Brunnen: "Bei uns in Afrika", begann sie, und beschrieb genau, wie man mit einem Eimer, mit Strick und Kurbel das Wasser aus einem Brunnen, aus einem ummauerten Wasserloch, holt. Als ich dann mein vorbereitetes Bild von einem Brunnen den Kindern zeigte, vermissten die Kinder "Strick und Eimer" :-)

16.06.09
Die Saat geht auf!
Gestern erzählte mir Hedi: "Pauline, eine unserer ersten Erzählschülerinnen ist umgezogen und hat an ihrem neuen Wohnort selber eine Geschichtenerfinderwerkstatt durchgeführt!"
Ich habe mich sooooo gefreut.
Näheres könnt ihr auf der Homepage von Hedi Reinmann lesen. www.kindergeschichtenschmiede.de


Erzählen auf dem Sommerfest im Kindertreff Sendling:
Gestern haben wir mit dem Proben begonnen. Es ist für die nichtdeutschmuttersprachlichen Kinder sehr schwer, aber sie geben sich große Mühe.

Verwählt.
"Nein, hier sind sie falsch! Aber es klingt interessant, wer sie sind und was sie machen!" - So kommt man auch zu einem Engagement. Ich werde eine Geschichtenerfinderwerkstatt mit Vorschulkindern durchführen können :-)

10.06.09
Forum "Erzählen für und mit Kindern":
Mein herzliches Dankeschön geht diesmal an Marlis Kramer. Sorgfältig recherchiert, durchdacht und mit schönem Bildmaterial angereichert sprach sie zu uns über den Zusammenhang von Geschichten und Landschaftsmythologie im internationalen Vergleich. Gespannt lauschten wir den Theorien über Entstehung und Bedeutung der Sagen in denen sich sowohl Landschaft als auch die Grundsehnsüchte der Menschen nach Sicherheit und Ewigkeit spiegeln.
Zum Abschluss erzählte ich mit meinem neuen Kamishibai (durch ein Spotlight die Bilder noch besser zu sehen) die Geschichte vom Märchenkönig (aus einem bayerischen Märchenbuch). Jetzt können wir noch erkennen wie und wo geschichtliche Tatsachen in phantastische Wunschbilder verwandelt wurden, in fernen Zeiten aber, meine ich, wird die Geschichte "nur" noch ein echtes Märchen sein, geprägt durch bayerische Voralpenlandschaft und bayerisches Menschenbild :-).
Wir waren uns alle sechs einig, über Geschichten und Sagen dieser Art können wir Erzähler gute Gespräche (mit größeren Kindern) einleiten, Gespräche, Berichte, Erzählungen über Landschaft, Natur, Geschichte und Gefühle.


07.06.09
Die Generationenbrücke mit Geschichten nimmt einen zu Hoffnungen berechtigten Anfang! Die erste autobiografische Geschichte ist entwickelt - Erinnerungen an das Jahr 1944 - die Geburt eines Geschwisterchens mitten in den Wirren des letzten Kriegsjahres. Einfach schön, wie die Idee "auch in schlechten Zeiten gibt es schöne Momente" aufgegriffen wurde.

Samstagabend im Werkhaus als lesende Autorin bei der Präsentation der Anthologie "Vier" der Autorengruppe Seitenspinner. Nostalgie!

03.06.09
Wenn der Fressack nachts dem Giftpilz begegnet:


Ein PDF ausnahmsweise hier: Eine meiner Meinung nach sehr schöne Reportage über eine Geschichtenerfinderwerkstatt:
einfach auf das Symbol PDF klicken und öffnen.

Reportage Ferien.pdf


Und Allen, die Kinder lieben und für und mit ihnen erzählen wollen, empfehle ich immer wieder mein Buch: Geschichtenerfinder  - Werkstatt

ISBNN -10 3769816625, zu bestellen
 in jeder Buchhandlung oder direkt
 beim DON BOSCO -Verlag.

1.06.09
Neue Geschichten im Krankenhaus, bei der Hausaufgabengruppe und privat, vom kleinen Gespenst in der Welt, von der Elfe Mine im fliegenden Haus und vom großen Bücherfresser. Irgendwann werde ich sie alle literarisch aufarbeiten :-)
Vorläufig aber freue ich mich über das Entstehen und über den Dank, den ich manchmal bekomme. :-)

Von der Hausaufgabengruppe in Neuhadern:




18.05.09
Lernen.
Auch Erwachsene haben Fantasie und können schön malen, das habe ich beim Workshop in der Bücherei in Obing gelernt!
Und bei Kindern durfte ich wieder erfahren, wie wertvoll es ist über das Geschichtenerfinden mit den Kindern über ihre Probleme ins Gespräch zu kommen. Auch Bösesein hat eine Ursache, haben wir gemeinsam gelernt.:-)

12.05.09
Festvorbereitungen
Gestern haben wir unsere dritte Geschichte im Kindertreff Sendling (fast) fertig gestellt - "Auf Rollschuhen zur Erdbeerinsel". Die Kinder werden ihre selbst erfundenen Geschichten auf dem Sommerfest am 3. Juli bildgestützt mit dem Kamishibai erzählen. Die Vorbereitungen für das Sommerfest beginnen bereits, wo die Erzähler ab 17 Uhr  ihren großen Auftritt haben werden. Erwartungen, Geataltungsideen und Lampenfieber beginnen zu wachsen

11.05.09
Wie gut,
wie gut, dass es jetzt mehrere Geschichtenerfinder gibt! Wir können einander helfen, wenn einer wegen Krankheit einen Termin nicht wahrnehmen kann. Morgen werde ich zum Aushelfen nach Wolfratshausen fahren. Bin schon neugierig auf die Kinder und ihre Geschichte :-)

06.05.09
Nachdenklich.
Ich will die freie und mündliche Erzählkunst fördern, meine Geschichten sollen Freude bereiten, ich verfolge keine pädagogischen, politischen oder religiösen Ziele, sage ich immer. Was aber machen die Geschichten der Kinder mit mir? Wenn eine Fünfjährige eine Geschichte erfindet, in der die märchenhaften Wunder in einer kindlichen Welt geschehen, die das Kind aus zwei Religionen geschaffen hat, wie soll ich mich verhalten? Wie kann ich den Erzählraum des Kindes schützen? Das Kind?

03.05.09
Unsere (Autorengruppe- Seitenspinner) Anthologie "Vier" ist da! Am 6.Juni stellen wir sie in einer Lesung vor. Werkhaus Leonrodstraße 19 19:00 Uhr.


26.04.09
Es hat geklappt. Ab 17. Juni mache ich eine Geschichtenerfinderwerkstatt mit den Vorschulkindern im Kindergarten an der Neubibergerstraße.

22.04.09
Generationenbrücken bauen.

Gestern als "Alte" im ASZ-Harlaching konnte ich mich nicht zurückhalten und erzählte den Kindergartenkindern, die zum gemeinsamen Frühstück gekommen waren, eine Geschichte. Große Begeisterung! Jetzt werde ich Gelegenheit bekommen mit den Vorschulkindern unserer Gäste eine Geschichtenerfinderwerkstatt einzurichten:-)


21.04.09 Mein Forum „Erzählen für und mit Kindern -Sprachförderung“.
Nachdem nach schon vorangegangenen auch noch in der letzten Stunde eine Absage nach der anderen eintrudelte, ich einen Teller nach dem anderen wieder aufgeräumt hatte, blieb zum Schluss ein einziger Gast: Gerti Ksellmann.
Meine vorbereiteten Skizzen zu Seefahrergeschichten konnte ich gleich für ein anderes Mal wieder abheften. Aber wir verbrachten einen sehr anregenden und interessanten Abend. Gerti und ich setzten uns eingehend mit „Sprachförderung mit Geschichten von Anfang an“ auseinander. Wir lernten miteinander und voneinander und wir waren uns einig, dass wir Geschichtenerzählerinnen eine wichtige und große Rolle bei der natürlichen Sprachförderung leisten „könnten“. Außerdem tauschten wir unsere Erfahrungen aus, über „interaktives Geschichtenerzählen mit den Allerkleinsten“ und über Kamishibai und Gestaltung von Bildgeschichten für die Kleinen. Ich habe an diesem Abend viel dazu gelernt für meine Einsätze bei den Kleinen im Kinderkrankenhaus und für die Planung meines neuen Buches. Danke Gerti! http://www.gertis-maerchenkiste.de


so sieht ein "maschineller Plot aus :-). Ich setze ihn aber auch noch als PDF unter Downloads, damit ihr ihn genau anschauen könnt.

Knut

16.04.09 Geschichtenerzählen für die Allerkleinsten.
Heute habe ich bei einer Tagesmutter mit vier Kindern, 1,5 -3 J. hospitiert. Ich will wissen, wie weit zurück ich den roten Faden des Geschichtenerzählens verfolgen kann.
Fabian, meine Klappmaulhandpuppe, habe ich mir noch nicht mitzunehmen getraut, wir sind noch nicht genug vertraut miteinander. Aber ich habe den kleinen Knut, den Handkuschelbär, mitgenommen. Und das war sehr interessant. Knut führte mich bei den Kindern sehr gut ein, ich gewann schnell ihr Vertrauen und sie machten mich und Knut zu Freunden ihrer eigenen Kuscheltiere. Dann aber spielten die Kinder, wollten sie - Knut sollte wieder in sein Bett = meine Tasche gehen und schlafen und......sie legten alle ihre Kuscheltiere dazu. Und dann schleppten sie ihre Bilderbücher herbei und forderten Kommunikation. Vom fragenden: "Äh?" begleitet vom kleinen dicken Zeigefinger, über "was" zum "warum". Die Kuscheltiere mussten schlafen, sie durften nicht mitmachen. Als ich dann spontan zu den verschiedenen Helden eines Bilderbuchs eine Reihengeschichte "der Bär hat Hunger" erfand und erzählte, hatte ich vier begeisterte Zuhörer mit glänzenden Augen. Sogar dem Kleinsten blieb der Zeigefinger in der Luft, sein "ÄH? verstummte, er wandte seinen Blick nicht von meinen Lippen und die Größte, die Dreijährige fing schon an, meine Mimik und Gestik zu imitieren. War das schön!

05.04.09
Traum
Die Erfüllung eines langjährigen Traums rückt in Reichweite! Eine Geschichtenerfinderwerkstatt mit einer geschlossenen Kindergruppe über eine längere Zeit in einem befriedeten Erzählraum.

01.04.09
Kranke Kinder, Start der Generationenbrücke und eine sehr schöne Rezension mit Bild von unserem Erzählkunstabend in Obing - siehe Presse.

28.03.09
Habe heute einen Link zu einer ganz interessanten site mit Sammlungen von Geschichten und Gedichten gesetzt.
www.die-besten-gedichteseiten.de

27.03.09
Prinzipien
Gestern 50 Kinder, 6-8, 20 kannten mich schon und wünschten sich, ich sollte noch einmal die Geschichte von der Katze erzählen. Erste Begegnung Grafensohn und Katze (mit Bild) ein Finger ging in die Höhe. "Was möchtest du sagen?" "Das ist keine Katze, das ist ein Kater!" Ich konnte beim besten Willen auf dem Bild keinen Beweis für diese Behauptung erkennen und fragte: "warum?" Arrogant überlegener Blick des Jungen: "Es sind immer Kater im Märchen, der gestiefelte Kater ist ein Kater." Meine Erklärung dies wäre ein anderes Märchen konnte den Augen den zweifelnden Ausdruck nicht nehmen. Im Gegenteil, als die Katze aus ihrer Waffenkammer ein Schwert holen ließ, erntete ich einen triumphierendes: "ich habe es doch gewußt!" Erst als die verzauberte Katzenprinzessin erlöst als wunderschöne Braut aus der grauen Wolke stieg, ungläubiges Staunen, übergehend in Freude. :-)

23.03.09
Phantasierausch.
Sprachförderung mit Geschichten heißt mein Angebot an eine Einrichtung des Kreisjugendrings.
Mit mir am Tisch saßen gestern Kinder( 7 - 11 ) mit griechischer, türkischer, serbischer und russischer Muttersprache. Leider kein Kind mit Deutsch als Muttersprache.
Wir waren dabei, eine Geschichte zu erfinden. Das verhexte Pferd war ratlos woher es einen und welchen magischen Gegenstand es mit auf seine Suche nach der Hexe nehmen sollte. Wunderbar zu beobachten, wie in den Köpfen der Kinder phantastische Bilder entstanden, die sie aber auch alle gleich und sofort erzählen wollten. Ohne Sprachhemmung sprudelte es heraus. Dank der Spielregel des Geschichtenbaukastens gelang es, demokratisch, die beste Lösung in die Geschichte zu integrieren.
Auch ich selber habe dazu gelernt. Wir sprachen unter anderem über das Wort Phantasie. Das Kind mit griechischem Hintergrund kannte den Wortstamm. Und was bedeutet es bei Euch? Nachdenken, Stottern, dann: "Wenn zum Beispiel einer viel Geld hat und meint er könnte damit alles haben!" :-)
Ein sehr erfreulicher Nachmittag, ich wünschte mir nur, dass auch Kinder mit Deutsch als Muttersprache diese Chance nützten.


Meine Klappmaulhandpuppe heißt jetzt Fabian (fabiang gesprochen) und spricht mit einem leichten französischen Akzent. Warum? Das erzählt er selber!

23.03.09
Erzählen satt am Wochenende.
Am Samstag als Schülerin bei Gerti. Viele Tipps und Tricks zum Umgang mit der Klappmaulhandpuppe gelernt. Doch das Problem, "wie integriere ich meinen (ich habe ihm jetzt einen Namen gegeben)" Fabian" in meine eigene individuelle Erzählkunst?", harrt noch der Lösung.
Sonntag dann mit Norbert unser seit Jahren bewährtes Seminar"Kinder, Kinder!" Volles Haus, interessante, interessierte Erzählstudenten - es war schön. Und, was für mich das Schönste ist: alle wollen in das Kindererzählen einsteigen. Etliche vorerst nur für, aber etliche wollen auch das Geschichtenerfinden und Erzählen mit den Kindern wagen. Neugierig bin ich, ob und wie eigene Geschichten einfließen werden in Tanzen mit Kindern und in Theaterspielen mit Kindern.

15.03.09
Hallo Kinder, es wird immer besser!
Jahrelang habe ich mich im Verein als Rufer in der Wüste gefühlt, jetzt schießen sie, die Kindererzähler, aus dem Boden: Zu meiner Geschichtenerfinderwerkstatt gesellen sich nun, eine Geschichtenschmiede, eine Geschichtenküche, eine Märchenkiste usw. Und was das Schöne ist, obwohl alle Initiatorinnen aus dem gleichen Stall, nämlich der Goldmund - Erzählakademie kommen, so hat doch jede andere Gedanken und Ansatzpunkte. Ich freue mich für die Kinder.


14.03.09
Ich habe einen neuen Hausgenossen: Pelle. Er sitzt auf meinem alten Jugendstilstuhl neben meinem Schreibtisch und lächelt mich freundlich an. Er und ich, wir freuen uns auf den Samstag, den 21. März, da gehen wir beide in die Goldmund-Erzählakademie in das Seminar "Erzählen mit der großen Handpuppe" zu Gerti Ksellmann. Und dann werden wir zusammen uns ein neues Programm "Erzählen für und mit den Jüngsten" erarbeiten.

13.03.09
Habe heute die Rubrik Erzählen mit Kindern in Geschichtenerfinderwerkstatt umbenannt. Und ich habe dort ein paar meiner Gedanken platziert. Je länger ich mit Kindern Geschichten erfinde und erzähle, desto mehr wird mir bewußt, wie wertvoll dieses "Spiel" für die teilnehmenden Kinder ist.

09.03.09
Gudrun hat das neue Plakat geschickt! Wie immer wunderschön.

8.3.09 Kranke Kinder.
Wie bin ich froh, dass mir als Geschichtenbaumeisterin die magische Welt der Kinder vertraut und präsent ist. -Schwerkrankes aggressives Kind- spielt mit Rittern und Wölfen -Mord und Totschlag-Aggression pur-ich soll mitspielen. Ich schnappte mir einen Ritter, sagte das sei der Ritter mit dem Rosenschild-unverletzbar, aus einer anderen Welt, Friedensbringer. Wurde zwar zögernd, aber doch akzepiert. Glückliches Ende, die Ritter gingen jagen, jagten einen Elch, Braten am Lagerfeuer, gemeinsames Essen und Fressen-Frieden :-)

Forum „Erzählen für und mit Kindern“ am 3.3.09

Unser Thema (leider oder zum Glück?) den ganzen Abend war: Kann man, soll man, wenn ja wie, autobiografische Episoden in erzählbare Geschichten bringen?

Zu meiner Legitimation stellte ich dem Abend verschiedene Zitate von Prof. Merkel voran.
„Lebensgeschichte wird in narrativer Form gespeichert und kann nur in narrativer Form gespeichert werden. Oder anders gesagt: Was wir über unser Leben wissen, ist das, was wir erzählbar gemacht und vor anderen (und damit uns selbst) erzählt haben.......Die persönliche Lebenserinnerung beruht auf der Verinnerlichung des narrativen Sprechens, das sich aus der Kombination von bildlicher und sprachlicher Speicherung zusammensetzt........
Storyschema: .....wir wissen sofort, ob wir es mit einer Geschichte zu tun haben oder einer anderen Textsorte. Nach den Aussagen der psycholinguistischen Textverarbeitungstheorie operieren wir mit einem abstrakten Schema, das uns erlaubt eine Geschichte als solche zu erkennen, steuert, uns hilft, die Erzählungen zu speichern und- das gilt nun vor allem für mündliche Erzählungen - auch ermöglicht, sie schon nach einmaligem Hören wiederzugeben........
Was aber macht „eine gute Geschichte“ aus? Ganz allgemein könnte man sagen, sie habe den grundlegenden Gesetzmäßigkeiten des Erzählens zu entsprechen..........sie muss ein außergewöhnliches Ereignis in die Welt des Heldens einbrechen lassen und berichten, wie er mit diesem Ereignis zu Rande kommt.......“

Mit  diesen Gedanken im Kopf ging ich an die Vorbereitung des Abends. Mein Ziel war, den Erzählerinnen, die um meinen Tisch saßen am praktischen Beispiel zu zeigen, dass es gelingen kann, selber oder mit großen Kindern und Erwachsenen, autobiografischen Erlebnissen Struktur zu geben, sie in ein Storyschema einzugliedern und sie damit erzählbar zu machen. Als Werkzeug für dieses Unterfangen stellte ich jedem Teilnehmer einen Fragebogen und einen modifizierten Geschichtenbauplan zur Verfügung. Eifrig beantworteten alle 8 Erzählerinnen die Fragen der Fragebögen in Stichworten, schnitten die Fragebögen nach Anweisung in Streifen und ordneten sie entsprechend dem Geschichtenbauplan an. Nach einer halben Stunde „showtime“: wir kamen in den Genuss fünf wunderbare autobiografische Geschichten zu hören.

Ebenfalls „Merkel“ im Kopf, „ Unser Selbstbewusstsein beruht auf der Sprachfähigkeit und ist nur als sprachliche Konstruktion denkbar“, lautet die erste Frage meines Fragebogens: „ Kannst du dich erinnern, wie du dich gefühlt hast, als dir einmal ein sehnlichster Wunsch erfüllt wurde? Vielleicht weil du etwas Besonderes erreicht hast? Wie? Wo warst du?“
Mit dieser Frage ist der Grundton für eine positiv erlebte und erinnerte Geschichte angestimmt.
Und genau das, sich gegenseitig Geschichten mit glücklichem Ausgang zu erzählen, will ich in meiner geplanten Aktion erreichen „Autobiografische Geschichten als Brückenbau zwischen den Generationen“ .

Ein paar wenige Verbesserungsvorschläge aus der Runde der Erzählerinnen, Erstaunen und Zufriedenheit über das Gelingen und von allen Zustimmung, meine Methode sei ein brauchbares Werkzeug.

Der Fairness halber muss ich sagen, dass ich die Idee, die Fragebogen in Streifen zu schneiden, bei Walburga Kliem aufgegriffen habe.

03.03.09
Die Geschichtenwerkstattsaison in der Spielstadt Maulwurfshausen ist mit der Fertigstellung des 11. (!!!!!) Bilderbuchs zu Ende gegangen.

18.02.09
in Maulwurfshausen mit größeren Kindern 8 -12, alle Facetten von Fantasy in unserer neuen Geschichte. Überwachungskamera, König der Löwen, hübsche junge Hexe, Meerjungfrau usw.

18.03.09
Die Kindergartenkinder vom Strehleranger haben mit viel Lust am Fabulieren eine Geschichte erfunden und gemalt. Von einer Schwanenprinzeesin, die sich im Feenschloss in eine Feenprinzessin verwandelt.


Der Miniworkshop in der Buchhandlung "Lesetraum" war ein voller Erfolg. Es hat Spaß gemacht mit Geschichtenanfängen die Lust am freien mündlichen Erzählen zu wecken.
Die Stimmung in der "After-Work - Party" :-) war hervorragend.

Gelungenes Experiment,
aus dem Schattenspiel eingescannte Bilder zu einer Kamishibai-Geschichte verarbeitet.

04.01.09
Der Erfolg des Erzählenlernens über  Erzählspielen mit dem Schattenspiel macht mich glücklich. Hannah ( 8 ) hat gestern als sie den Neuankömmlingen unsere Geschichte von der magischen Perle und den Trollen erzählte ganz, selbstverständlich zwischen epischem und szenischen Erzählen gewechselt. Wie ein Profi! :-)

03.02.09
Ab gestern gibt es jetzt alle 14 Tage um 16.30 eine Geschichtenerfinderwerkstatt im Kindertreff Sendling Tel.74793207, Danklstraße 34.
Gleich beim ersten Mal eine wunderbare Geschichte "Des Bücherfressers Wunsch wird wahr".

Neue Aufgaben stehen ins Haus: Märchenfasching im Kindergarten, Gründung eines Cafè Fidel für Senioren anlässlich der Augsburg Open im April.

http://goldmund-erzaehlakademie.eu

Mein Geschichtenbaukasten in Schottland:
http://story-box.co.uk/submitted.php?user=Wellhouse

31.01.09
Reaktionen aus Schottland :-)

 Rachel Smillie
(Glasgow Storytelling Development Officer) am getting lots of positive messages about your session - in fact I will copy those that have been written to me, so that if you want you can use them as quotes!
Thanks for organizing Monday evening... really enjoyed it... very creative and lots of fun! I really enjoyed Helga's energy and enthusiasm for stories and kids.
Really enjoyed the input from Helga last night. It was so simple and so structured. Everyone joined in well and seemed all set up for their storytelling sessions (Ruth Barr)
 
Really enjoyed Helga's session
 
I'm afraid the other quotes were verbal - but lots of the storytellers have been telling me how much they enjoyed your session!

29.01.09
zurück aus Schottland. Wunderbare Tage. 18 professionelle schottische Erzähler im workshop in "The Village", volles Haus beim workshop im Education Center. Rachel Smilie entwickelt ein wunderbares Projekt. Storyteller, Lehrer, Museum und Bibliothek unterstützen die Kinder beim Geschichtenerfinden und - Erzählen mit dem Geschichtenbaukasten. Das Pilotprojekt kann man schon anschauen und anhören unter http://story-box.co.uk/submitted.php?user=Wellhouse

22.01.09
Eine ereignisreiche Woche.
Am Montag im Krankenhaus eine wunderbare Geschichte entwickelt. Von einem Riesen, der ein Liederbuch besitzt und in New York eine Riesenmusikschule findet. Wunderbar, wie eine Sechsjährige ihre Reiseerinnerungen ins märchenhafte übersetzen kann.

gestern Senioren für Senioren. Bei der Verflechtung von Literatur, Erzählkunst und Kammermusik stellte sich bei mir ein richtiger Flow ein. Großes Lob von den Zuhörern!

Und jetzt bekomme ich Reisefieber. Am Sonntag fliege ich nach Glasgow.

14.01.09
gestern war ein schöner Erzählerinnentag. Morgens das erste Mosaiksteinchen für mein Brückenprojekt gefunden.

 Nachmittags, die Maulis waren sehr fleißig und konzentriert dabei, ihre wunderschöne Geschichte in ein Schattenspiel umzusetzen. Aber, wir haben noch viel Arbeit, bis es fertig ist.

Abends, das Forum "Erzählen für und mit Kindern" hat mir richtig Freude gemacht. Wir waren eine sehr bunt gemischte Gesellschaft. Erzähler, Clown, Zauberer, Puppenspieler, Kasperletheaterspieler. Sehr offen und interessant, jeder konnte von jedem lernen. Große Gemeinsamkeit: Wer etwas für Kinder macht, muss es mit ihnen machen und ihnen Raum für ihre Phantasie schaffen.

08.01.09

Gestern fiel der Startschuss für das Generationenbrückenbauprojekt im ASZ Harlaching. Viele Interessierte Senioren. Ich hoffe, dass dann im März auch viele
 mitmachen.

In Maulwurfshausen waren wir, die Kinder und ich, sehr fleißig. Die Geschichte ist fertig. Der Weihnachtsmann kann auch zum kommenden Weihnachten wieder Geschenke bringen. Die Dramaturgie für ein Erzählschattenspiel ist erarbeitet, das Kamishibai zum Lichtkasten umfunktioniert, der Gestaltungsplan steht und die meisten Dialoge auch. Beim nächsten Treffen werden wir die Bühnenbilder und die Figuren für unser Schattenspiel zeichnen, ausschneiden und kleben. Und dann werden wir probieren. Wir sind neugierig, wie das Wechselspiel Erzähler - Schattenspiel uns neue Wege erschließen wird.

Nachdem gestern im Forum die Theorie ausfiel, weil unser Stargast leider verhindert war, widmeten wir uns ganz dem Geschichtenerzählen. Die christliche Weihnachtsgeschichte in zwei verschiedenen Interpretationen. Die eine nach Selma Lagerlöff, mit vielen spielbaren Szenen, Bea will sie in ein Schattenspiel umsetzen, die andere nach Agatha Christie, erzählt aus der Perspektive des kleinen Esels -hoch interessant! Dazu ein echtes schönes Märchen aus Norddeutschland "Die drei Feigen" und eine jüdische Weisheitsgeschichte. Es war sehr schön!

Bei den Maulwürfen entsteht eine Weihnachtsgeschichte, sie wird aber erst nächstes Jahr vorzeigbar, sie erfordert noch eine Menge Arbeit. Interessant aber der Entstehungsprozess einer Weihnachtsgeschichte mit Kindern in einem multikulturellen Umfeld.

In der Montessorischule werden wir heute unsere Geschichte visualisieren und dann erzählen. Letzte Woche entstand mit den "Großen" , sie sind 11-12 Jahre alt, eine Fantasy-Geschichte. Über den Titel müssen wir uns heute noch einigen, auf alle Fälle spiegelt die Geschichte das technische Wissen der großen Jungen und die Vorstellungen der Mädchen wieder. Begriffe wie Navi, Periskop, U-Bahn usw. fügen sich ganz selbstverständlich in eine märchenhafte Geschichte. Kommentar: "cool!" Aber auch Sehnsucht und Liebe wurden verarbeitet.

Die "Kleinen", 6 - 7 Jahre alt, in der Förderschule waren fasziniert vom Märchen "DÄumlings Wanderschaft" und von der Fortsetzung "Der Däumling fliegt zum größten Stern der Welt", einer Geschichte von Kindern für Kinder.

Ja, alle meine "Kunden" der vergangenen Jahre wollen mich auch dieses Jahr wieder, mein Terminkalender füllt sich :-) 

8.12.08

Heute kam eine Einladung aus Schottland: We want you to demonstrate your toolkit (Anmerkung, mein Geschichtenbaukasten)  for the following reason. Throughout the month of February, nine classes in schools around Glasgow will have four sessions with a storyteller, who will work with them in small groups to create and illustrate stories, that they will tell to  invited audiences in their local libraries . They will also be rewarded by a visit to the Glasgow
libraries literature festival in March, (which is called Aye Write!) The
storytellers will use your toolkit, (with the support of the class teachers, who will have attended your Monday morning session). This is really to help teachers to try out a methodology for storymaking on which they can build in the future. It is also to do something more with classes than usually happens with storytelling at the Literature festival - some real development work, rather than just a one off storytelling visit. I hope this makes sense to you.

Jetzt würde ich gerne wissen, wie viele ErzählerInnen, LehrerInnen und ErzieherInnen bei uns in Müchen schon mit dem Goldmund -Geschichtenbaukasten mit Kindern Geschichten erfinden :-)??? Ob wir auch schon so viele frei erzählende Kinder haben, dass wir uns zu einem Festival anmelden könnten? :-)

07.12.08

Diese Woche sind wieder zwei Geschichten fertig geworden. Eine in einer Montessorischule, 12 Kinder von 9 - 12 J. "Stormellas Heldenreise." Eine erste, ich sage Kennenlerngeschichte, mit meinem Geschichtenbaukasten. Die Heldin, die Elfe Stormella, ein starkes tapferes Geschöpf, sucht Hilfe bei einem mächtigen Drachen und befreit ihre Heimat, das Schmetterlingstal, von dem großen Pilzfresser.


Die zweite Geschichte "Das verschwundene Zauberbuch" wurde von den Kindern der Spielstadt Maulwurfshausen erfunden. Eine junge, noch unfähige Hexe stellt allerhand an. Aber Walpurgia, so heißt sie, geht auf die Suche nach dem großen Hexenzauberbuch, findet es und bügelt alle Fehler wieder aus.

 Die Maulwürfe sind schon sehr erzählerfahren. Malen -d.h. es ist ja mehr ein skizzieren zum Zwecke der Visualisierung, brauchen sie nicht mehr, es wird ihnen langweilig, ich muss mir was Neues einfallen lassen.

Im Krankenhaus durfte ich wieder einmal erfahren, dass junge weibliche Erwachsene sehr gerne Märchen hören. Das baltische Märchen vom Mädchen im Eichenrahmen beeindruckt jedes Mal.

25.11.08


Am Samstag habe ich mit zwei Buben die Geschichte "Der Giftpilz und die verlorenen Eltern" gebaut,  darauf die Stimme aus der Kinderklinik:

"Deine Arbeit ist für unsere Kinder so bereichernd und wertvoll, auch wir, "die großen Leute" staunen immer wieder über die glücklichen Gefühle welche Geschichten auslösen und wie sie einen tief berühren."

21.11.08

Gudrun schickte einen schönen Presseartikel(siehe Presse und..)

In Maulwurfshausen ging gestern die erste Geschichtenerfinderwerkstatt in der neuen Saison zu Ende. Kasimirs Suche nach Liebe. Die Gruppe gemischt, Buben und Mädchen, von 7 - 12. Für Psychologen wahrscheinlich sehr interessant, für mich wieder einmal eine Geschichte bestehend aus einem buntleuchtenden Mosaik phantastischer Ideen. Beim bildgestützten Erzählen dann die Sehnsucht nach Liebe gestaltet von einer 9-Jährigen als Collage in Rosa und Weiß -Papier und Filzwolle - einfach zauberhaft!

19.11.08

Gestern ist das passiert, wovor ich mich seit 5 Jahren fürchte. Ich stand vor Publikum und wusste nicht, was ich tun sollte. Situation: eine wunderschöne Erzählkunstveranstaltung, Thema "Licht und Schatten". Ich erzählte gerade wie der Held meiner Geschichte in die Gewalt eines Schlangengeistes kam, ich dachte an das Thema, ich malte mit Worten grünfunkelnde Augen in einer dunklen Höhle so richtig plastisch, das erwachsene Publikum lauschte gespannt. Da... ein einziges vierjähriges Kind im Raum ...es schrie...es hatte Angst. Ausgerechnet mir, die ich mich so sehr dafür einsetze Kindern keine Geschichten mit Gewaltszenen zu erzählen, mir musste das passieren!

15.11.08

Erfinden und gestalten.

Am Donnerstag, den 13. November 2008 war es so weit. Dank der großzügigen Spende des Münchner Rotary-Clubs Königsplatz und des Entgegenkommens des DON BOSCO Verlags konnte ich in die fröhlichen Gesichter der Kursleiter der Schule der Phantasie blicken, die gerade jeder das Buch „Geschichtenerfinderwerkstatt“ erhalten hatten. Mit großem Vergnügen probierten die Kunstpädagogen gleich aus, wie man mit dem Geschichtenbaukasten mit grünen und roten Geschichtenbausteinen einen Geschichtenanfang findet. Ein paar Mutige stiegen sogar auf die Bühne und erzählten frei und mündlich ihre spontan entstandene Geschichte. Und was mich am meisten freut, viele der Anwesenden versicherten mir“Der Funke ist übergesprungen!“, sie würden sich darauf freuen in ihren Kursen mit den Kindern Geschichten zu erfinden, zu bauen und phantasievoll zu gestalten. Die Symbiose von Erzählen und Gestalten nimmt ihren Anfang. Kinder werden in der Schule der Phantasie ihre eigenen Geschichten mit eigenen Artefakten bildgestützt erzählen können.

 

Wo beginnt die Geschichte? Wer ist der Held?


Sylvia Englert, meine Co-Autorin des Buches "Geschichtenerfinderwerkstatt" und Bruno Wendnagel, der Leiter der Schule der Phantasie waren die ersten mutigen Erzähler auf der Bühne.


13.11.08

Die Journalistin Karolin Wochlik begleitete mich zwei Tage lang zu einer Geschichtenerfinderwerkstatt in einem Ferienprogramm. Sie hatte sich vorher nie mit freiem mündlichen kunstorientiertem Erzählen auseinandergesetzt, sagte sie.  Den Extrakt aus Erleben und Fragen während der beiden Tage fasste sie in 10 Tipps zusammen.


aus 6/2008 Don Bosco Magazin

12.11.08

Wintergeschichten im Forum: Eine Fuchs- und Gans-Geschichte, passend zu Martins- und Weihnachtsgänsen. Wobei ich immer Bedenken fühle, so eine Geschichte für Kinder zu erzählen, wo sprechende Tiere gefressen werden. Eine gespielte Schneeflockengeschichte - , mit Sonne und Wind und Wolken - sehr schön für die Kleinen. Eine winterliche Kamishibaigeschichte von Kindern für Kinder, ein russisches Märchen, ein chinesisches Märchen und eine sehr originelle Geschichte vom Umkehrtag.

12.11.08

Die letzten zwei Wochen waren extrem ereignisreich. Bücherbazar in der Kinderklinik -90 Minuten Nonstop -Erzählen-. Am ruhigsten ausgehalten hat ein Zweijähriger. Selber konnte er noch kaum sprechen, aber er ließ keinen Blick von mir und ahmte Mimik und Gestik nach :-)

Die erste Herbst- Geschichtenerfinderwerkstatt in der Spielstadt Maulwurfshausen - viele neue Gesichter. Wunderbar!

Zwei Tage Geschichtenerfinden im Projekt "Brücken Bauen" in Eppstein im Taunus. Am Freitagnachmittag der Jüngste 4, die Älteste 96. Am Samstag dann den ganzen Tag Erwachsene und erst zur Showtime noch ein  Brüderpaar vom Vortag mit einer perfekten Performance!!! Viele schöne Geschichten sind entstanden und werden, so wurde mir versprochen, an Kinder weiter erzählt werden.

 30.10.08

Nächste Woche beginne ich wieder mit Geschichtenerfinderwerkstätten in Maulwurfshausen. Ich freue mich schon darauf! Gestern ist auch noch für dieses Jahr vier mal Geschichtenerfinderwerkstatt in einer Montessorischule dazugekommen, vorläufig  Fantasiegeschichten. Und das nächste Jahr wirft schon seine Schatten voraus: biografisches Arbeiten - selbst erlebte Episoden in erzählbare Geschichten fassen, mit einer Seniorengruppe. Ziel - um anschließend eine Generationenbrücke zu einer Jugendgruppe zu bauen.

22.10.08

Ganz schön bunt mein Erzählerdasein im Moment: Kinderprogramm beim Erzählkunstfestival im Schloß Friedberg, kranke Kinder in Krankenhäusern in München, Seminar für Erzieherinnen bei der Herbstakademie in Paderborn, Erzählen für Kinder im Kaufhaus und in den nächsten Wochen Geschichtenwerkstätten für Kinder in der Spielstadt, Tagesseminar "Kinder, Kinder" für alle erzählinteressierten Erwachsenen in der Goldmund-Erzählakademie, autobiografisches Arbeiten mit Kindern in einer Montessorischule, Erzählen für und mit lernbehinderten Kindern in einer Förderklasse, Bühnensituationen für Erwachsene im Cafe Laube in Obing und in ASZs in München, usw. :-) Und ich brüte ein neues Buch!

16.10.08

Goldmund-Community-Erzählerin im Kinderkrankenhaus: Kinder von 3 bis 17, Buben und Mädchen und die Eltern dazu. Erzählen von autobiografischen, fantastischen und abenteuerlichen Geschichten und Märchen. Reden über Geschichten, reden über Gefühle und über Geschichten ins Reden kommen. Zwei Stunden intensive Kommunikation (für die Community). Glänzende Kinderaugen, nachdenkliche Jugendliche, verwunderte Erwachsene, ich selber zufrieden, aber heiser. 

13.10.08

Vorbereitungen

Heute beginne ich mit  Vorbereitungen für die Herbstakademie in Paderborn. "Mit Kindern erzählen und erfinden" heißt mein Seminar. Meine Zielgruppe sind Erzieherinnen und Erzieher. Geschichtenerfinden mit dem Geschichtenbaukasten, so wie es in meinem Buch "Geschichtenerfinderwerkstatt" beschrieben ist, findet immer großen Anklang. Aber mir geht es um mehr, mir geht es um das "Freie und mündliche Erzählen" im Ganzen. Wie bringe ich meine Begeisterung dafür an die Multiplikatoren so rüber, dass sie bereit werden mit den Kindern freies Erzählen zu üben? Die Geschichtenerfinderwerkstatt ist  entstanden, während und weil ich Mittel und Wege gesucht habe, Kindern Raum zum freien und mündlichen Erzählen zu schaffen. Ich habe bei meiner Suche  entdeckt, dass es den Kindern am meisten Spass macht und deswegen am leichtesten fällt, wenn sie ihre eigenen selbst erfundenen Geschichten erzählen, und zwar die, in denen sie sich mit ihrem Geschichtenhelden identifizieren können. Meine Absicht ist es jedoch, darüber hinaus, sie, die Kinder, dahin zu führen, alle Facetten des mündlichen Erzählens zu mögen, zu lernen und anzuwenden. Ich sehe in der Fähigkeit erzählen zu können Inhalte, die den Kindern auf ihrem Weg in das Leben und später als Erwachsenen, so viel Gewinn an Lebensqualität geben werden, dass es sich einfach lohnt, den Kindern beim Erwerb derselben zu helfen.


12.10.08

Die Kinder von heute.

Die von den Wolfratshausener Kindern erfundene und gemalte Geschichte vom Däumling, der zum größten Stern der Welt flog, kommt im Krankenhaus immer wieder gut an. So auch gestern. T. 6 Jahre alt, wollte sie gleich zwei Mal hören. Dann aber griff er ein. "Also wenn der Däumling wirklich der Freund des Einhorns ist", sagte T., "dann muss er dafür sorgen, dass auch das Einhorn einmal in den Weltraum fliegen darf". Wir fanden eine wunderbare Lösung, alles klappte, die beiden Freunde konnten sogar auf dem Sternenschweif Brotzeit machen. Spaghetti mit Tomatensauce war angesagt. Rein um es zu verstehen fragte ich nach: "Hat die Mutter die Spaghetti in einer Thermosdose mitgegeben?" Mit verächtlichem Blick bekam ich die Antwort: "Nein, natürlich hat der Däumling in seinen aus alten Waschmaschinen, Staubsaugern und Farbkübeln gebastelten fliegenden Hai auch eine Mikrowelle eingebaut. :-)


11.10.08

Noch immer Erinnerungen an unser Erzählkunstfestival im Schloss Friedberg:


Gespensterparty,

und so sahen die Kinder in der Geschichtenwerkstatt in ihrer selbst erfundenen Geschichte das erlöste Gespenst Elisabeth glücklich mit seinem Prinzen im Schloss Friedberg:



Forum am 07.10.08

Interesse-Spannung-Suspense

Mit gespanntem Interesse näherten wir uns in kleiner Runde unserem Thema.
„Spannung ist neben Interesse das stärkste Band, das einen Zuhörer an den Erzähler binden kann!“ Interesse können wir in unseren Zuhörern wecken, indem wir eine interessante Geschichte wählen (siehe im Erzählwertdreieck nach Norbert Kober, an erster stelle links oben). 
Wie aber erzeugen wir Spannung? Jetzt mussten wir uns erst einmal durch Sprachverwirrungen kämpfen und trennen. Worüber redeten wir eigentlich? Redeten wir über erzählen, d.h. eine spannende Geschichte erfinden oder redeten wir über  die zweierlei Möglichkeiten eine vorhandene Geschichte  auf spannende Weise zu erzählen? Meinten wir 1. eine (existierende) Geschichte mit dramaturgischen Mitteln (schriftlich oder mündlich szenisch zu erzählen) spannend zu gestalten? Oder meinten wir  2. frei und mündlich zu erzählen und Performance  zur Spannungserzeugung einzusetzen? Wie ist der Zusammenhang von szenischem Erzählen und dem von Christel Oehlmann im Zusammenhang mit Spannung gebrauchten Begriff Perspektive? Fragen über Fragen und verschiedene Meinungen dazu. 


07.10.08 Bilder vom Erzählkunstfestival Friedberg:





es wurde auch gesungen!

Fotos: Klaus Bendel


05.10.08 Gedanken zum Erzählkunstfestival:

Bilder gegen Angst.

Es war während des Erzählkunstfestivals im Schloss Friedberg. Das alte Schloss, ehrwürdig, geheimnisvoll, voller Geschichte und Geschichten. Jeder sprach von Geistern und Gespenstern, die in dem alten Gemäuer hausten, im Kinderprogramm feierten wir eine Gespensterparty, wir waren auf der Suche nach fesselnden Sensationen.
Was lag näher, als dass ich in der Geschichtenwerkstatt den Kindern vorschlug, eine Gespenstergeschichte zu erfinden.
Ich weiß nicht genau wie viele Kinder da waren, 15 bestimmt, die meisten stimmten begeistert zu.
Aber mir gegenüber sass ein kleines Mädchen. Die Augen groß und ängstlich, auf meine Frage, ob es Angst vor Gespenstern habe, nickte es mit dem Kopf.
Was sollte ich jetzt machen? Die vielen Kinder, gespannt wartende zuschauende Erwachsene, wieder einmal spürte ich Erfolgszwang. Am dringendsten aber wollte und musste ich dem Kind mir gegenüber die Angst vor Gespenstern nehmen.
Intuitiv, aufbauend auf Erfahrungen mit Monstern und Zauberern in früheren Geschichten, führte ich die Kinder dazu, das Gespenst zu personalisieren.
Als erstes fragte ich: „soll das Gespenst männlich oder weiblich sein?“ Die Mädchen waren in der Geschichtenwerkstatt in der Mehrzahl, also, das Gespenst sollte  ein verzaubertes Mädchen sein und Elisabeth heißen.  Das Kind mir gegenüber bekam wache Augen.
Mit Fantasie und Einsatz zerstreute ich die Einwände, ein Gespenst kann nur ein Neutrum sein. Ich verwies auf die Geschichte vom Gespenst Fridolin, dem verhexten Musiker, der die Kinder begeistert gelauscht hatten, ich erzählte von den irischen Geschichtenerzählern, bei denen Feen männlich und weiblich sein konnten.
Nun ließen sich die Kinder darauf ein. Elisabeth bekam rosa Knöpfe an ihr weißes Gespensterhemd und lauschte den Gitarreklängen, die die Spinne aus ihrem Netz erklingen ließ.
Die Geschichte nahm ihren Fortgang und Elisabeths Wunsch wurde erfüllt. Nach bestandenen Prüfungen wurde sie in ein richtiges Mädchen.
Das war das Stichwort für mein kleines Gegenüber. „Wie sieht Elisabeth jetzt aus?“ fragte ich. „Sie hat ein weißes Kleid mit rosa Knöpfen!“ die Antwort.
Das Kind hatte Raum für neue eigene Bilder bekommen, vor einer kleinen Elisabeth  im weißen Kleid mit rosa Knöpfen brauchte es keine Angst mehr zu haben.

Ich wünsche mir, dass mir beim Umgang mit Kindern noch oft solches Glück zuteil wird!

 

05.10.08

Gestern war Märchentag! Alle Kinder im Krankenhaus wollten Märchen hören. Und ich habe sie gerne erzählt. Lest das untenstehende Interview:

Märchen sind "Doping"

Neurobiologe: Geschichten geben Kindern Vertrauen 

KÖLNER STADT-ANZEIGER Herr Hüther, Sie haben Märchen als "Superdoping für Kinderhirne" bezeichnet. Wie kommen Sie darauf? 

GERALD HÜTHER Märchen können verstärkt die emotionalen Zentren im Gehirn aktivieren und dabei helfen, dass Kinder Ruhe finden und sich konzentrieren. Außerdem werden die Fantasie und die Kreativität angeregt. 

Wie funktioniert das? 

HÜTHER Zuerst einmal, indem Kinder die Märchen selbst lesen oder aber, wenn sie das noch nicht können, sie sich vorlesen lassen. Es geht weniger um die Märchen an sich, sondern um das Lesen von Geschichten, bei dem man Bilder und Gefühle selbst im Kopf erzeugen muss. Diese kreative Leistung ist bei Hörspielen und Verfilmungen eingeschränkt. 

Das bezieht sich aber auf das Lesen von Geschichten allgemein. Was für einen besonderen Lernreiz haben denn insbesondere Märchen? 

HÜTHER Märchen haben eine besondere Struktur, die für Kinder sehr lehrreich ist. Kinder müssen lernen, dass es Schwierigkeiten gibt. Und dass diese überwunden werden können, dass am Ende alles wieder gut wird. Märchen eignen sich dafür besonders gut. 

Inwiefern? 

HÜTHER In Märchen wird zunächst immer alles schlimmer, bis man denkt, es kann gar nicht mehr klappen. Und dann geht am Schluss aber alles gut aus. Es wird also kontinuierlich Spannung aufgebaut und am Ende steht dann die Lösung des Problems. Diese Hoffnung, dass alles gut wird, ist aus Sicht der Neurobiologie eine ganz wichtige Ressource gegen Angst und Stress. Daneben gibt es noch zwei weitere Vertrauensressourcen, die wir allen Kindern mit auf den Weg geben sollten. 

Welche sind das? 

HÜTHER Jeder Mensch sollte wissen, dass er nicht allein ist, sondern jemanden hat, mit dem er seine Probleme bewältigen kann. Das Kind lernt das zum Beispiel, indem die Mutter die Märchen vorliest und das Kind weiß, dass sie da ist, wenn es kritisch wird. Und es sollte Vertrauen in seine eigenen Fähigkeiten haben. Das ist die Komponente, die vielen Eltern und Erzieher momentan am wichtigsten erscheint, allerdings bricht sie auch am leichtesten weg. 

Märchen sind oft sehr grausam. Ist das für Kinder nicht schädlich? 

HÜTHER Man muss feinfühlig vorgehen und zumindest für den Anfang Märchen auswählen, die nicht zu grausam sind. "Hans im Glück" ist zum Beispiel für jedes Kind geeignet. Ein gewisser Spannungskitzel ist allerdings wichtig. Glück ohne Unglück geht nicht. Sonst kann man ja keine Erleichterung fühlen. 

Aber fördern nicht auch andere Geschichten wie "Pippi Langstrumpf", dass Kinder Vertrauen in die Welt fassen? 

HÜTHER Pippi Langstrumpf stärkt eher die individuellen Kompetenzen, die Autonomie, die natürlich auch sehr wichtig ist. Nils Holgersson zeigt Kindern, dass auch die Gemeinschaft wichtig ist. Aber Märchen sind am besten dazu geeignet, Kindern die Angst vor der Welt zu nehmen und ihnen die Hoffnung zu geben, dass alles wieder gut wird. Wer weniger Angst hat, ist offener und beziehungsfähiger.

Die Religion kann dieses Vertrauen in die Welt übrigens auch stärken. Allerdings sollten Eltern Kindern dann klar machen, dass Gott viele Gesichter hat - ob er nun Jesus, Buddha oder Allah heißt. 

INTERVIEW: NINA SCHMEDDING 

aus: Kölner Stadtanzeiger, 18.10.07

Anmerkung Helga Gruschka:Und natürlich bin ich der Meinung, dass die Geschichten frei und mündlich erzählt oder sogar selber erfunden eine noch größere Wirkung haben! :-)


 29.09.08

Das 1.Friedberger Erzählkunstfestival ist vorbei. Müde aber glücklich räumten wir nach drei anstrengenden Tagen die ehemaligen herzoglichen Wohnräume, die wir zur "Kinderkiste" umfunktioniert hatten, am Sonntagabend wieder auf. "Es war schön!" Dieser Titel steht über meinem Empfinden. Aber es war auch chaotisch und wahnsinnig anstrengend. Schön waren die vielen glänzenden Kinderaugen, schön war das Erleben und Fühlen, dass meine Teamkolleginnen mir so liebevoll und respektvoll geholfen haben, dass das Kinderprogramm des 1. Friedberger Erzählkunstfestivals ein einmaliges, sowohl künstlerisch, als auch soziales Ereignis geworden ist.
Wir haben viele viele Kinder glücklich gemacht, wir haben beim Erzählen auf dem Märchenthron glänzende Kinderaugen gesehen, wir haben in der Geschichtenerfinderwerkstatt neue fantasievolle Geschichten mit vielen Kindern erfunden und dabei neue Erzähltalente entdeckt, wir haben in der Märchenbastelwerkstatt gesehen, wie sogar Väter sich verzaubern ließen und märchenhafte Artefakte - Zauberstäbe - Kronen und Zauberbrillen schufen und wir haben in der Märchenbastelwerkstatt eine "Spinnstubenatmosphäre" entstehen lassen können, indem wir den gemeinsam bastelnden Kindern und Eltern ( gemeinsam !!) alte Zaubermärchen erzählten. Ein herzliches Dankeschön und großes Lob gebührt meinem Team: Annette Lamperstorfer, Hedi Reinmann, Margot Krismer und Bea Östreicher. Danke auch an unsere Gasterzähler: Christl Kegler, Sigi Reindl, Tobi Dohmke, Moira Thiele und den fantastischen Klebemeister Johannes.

23.09.08

Wieder ist es gelungen, einem jungen Patienten in der Klinik zu einer erzählbaren autobiografischen Geschichte zu verhelfen :-).

Jetzt warten wir auf das Chr......nein auf das Erzählkunstfestival im Schloss Friedberg bei Augsburg. Ausführliches Programm unter          www.goldmund-erzählakademie.eu

Planen sie einen Ausflug ein. Das Wetter wird schön am Wochenende!

16.09.08

Die Diskussion im Forum um den Stellenwert der Erzähler für und mit Kindern war sehr interessant und zeigte einmal mehr auf, welcher Unterschied zwischen Bedeutung und Wahrnehmung besteht.

Der Versuch eine autobiografische Geschichte mit einer 15 Jährigen zu entwickeln ist geglückt. Überraschung und Freude über das Resultat waren groß. Für mich ermutigend.

Erzählen auf dem Floß. Auch das ein wunderschönes Erlebnis. Allerdings ein Prüfstein für die Stimme. Ich werde auf die Suche nach Technischen Hilfsmitteln gehen! Könnte man ja vielleicht auch in Friedberg gebrauchen.

04.09.08

Die Ferien sind vorbei, die kreative Pause hat gut getan, jetzt pack ich wieder an.

Vorigen Samstag im Krankenhaus Begegnung mit großen Kindern, sprich jungen Erwachsenen. Gleich danach habe ich mich hingesetzt um meine Methode ( siehe "Geschichtenerfinderwerkstatt" Kapitel3) zu modifizieren, um auch autobiografische Geschichten mit Jugendlichen zu entwickeln. Damit, glaube ich, ein gutes Werkzeug in der Hand zu haben um dieser anspruchsvollen Altersgruppe erzählerisch gerecht werden zu können. Habe auch schon zwei verschiedene Gesprächstermine angeleiert um Gelegenheit zu bekommen, meine Theorien in der Praxis zu erproben. Bin neugierig!

Die Geschichtenwerkstatt im Ferienprogramm hat ein gutes Ergebnis gebracht. 11 Kinder ( 5-10) haben zusammen mit mir, Igel Kevin und seinem Hai ein Unterwasserschloss entdeckt und dort spannende Abenteuer erlebt, erzählt und gemalt.

Interessant war beim abschließenden gemeinsamen Erzählen der Geschichte, zu beobachten, wie unterschiedlich die eigenen Bilder und die Bilder der anderen Kinder den Visualisierungsprozess bei den Nachwuchserzählern in Gang setzen.

Reden über Gefühle: Wie fühlst du dich, wenn du dich freust? Antwort: "Gut! Groß und stark!" (7jähriger Junge) :-)


28.08.08

Walburga ist rührig! Erzählen, frei und mündlich, bekommt eine weitere Chance:

www.intuitiv-leben.de
www.kliem-training.de

***NEU***
KOSTENLOSER Schnupperworkshop: "Erzähl mir was!"
http://www.workshops365.de/wd.php?affiliate_id=5&workshop_id=172


25.08.08

Eigentlich habe ich ja jetzt Ferien, aber große Dinge werfen ihre Schatten voraus:


schon wird erzählt, gestoppt, geschnitten, geklebt und gebastelt,


Drachen fliegen durchs Zimmer, Gespenster heulen aus dem Lautsprecher, Räuber lauern hinter der Tür.

Kinder freut euch auf das Erzählfest im Schloss Friedberg am 26. 27. und 28. September 2008 !!!


05.08.08

Von Gerti bekam ich einen interessanten von ihr verfassten Fachartikel: das Potential der großen Handpuppen ist mit Erzählen und Spielen nicht ausgeschöpft. Handpuppen werden In der KITA auch zum Erreichen pädagogischer und therapeutischer Ziele eingesetzt.

30.07.08

Schloss Friedberg nimmt Gestalt an. Das Schlossgespenst Fridolin ( wir haben ihn gestern im Forum ge(er)funden erzählt von seiner hunderte von Jahren zurückliegenden Befreiung aus dem Schloss. Wenn ihr mehr von Fridolin wissen wollt, dann kommt doch am 26. 27. und 28. zum Erzählfestival nach Friedberg. Ich bin sicher, dass wenn Ihr auch die festliche Premiere verpassen solltet, eine der Kindererzählerinnen sich die Zeit nimmt und Euch die Geschichte vom "Fridolin als Gespenst auf der Treppe", am Orginalschauplatz erzählen wird. :-)

Bea untersuchte in einem sehr klaren Kurzreferat die Abgrenzung zwischen Erzählen mit Handpuppen und dem Spiel mit Handpuppen. Es ist Bea gut gelungen darzustellen, dass beim Erzählen mit Handpuppen immer der Erzähler und sein Wort die Hauptrolle spielen ( sollen, müssen), während beim Spielen mit Handpuppen, diese die Hauptrollen übernehmen. Die Grenzen sind natürlich fließend. Ähnlich ist die Problematik beim Erzählen mit anderen Figuren, Tischfiguren, Marionetten und Schattenfiguren.

30.07.08

Walburga Kliem bietet einen Online-Workshop an, "Erzählen für Kinder - Erzählen mit Kindern" auf der Grundlage unseres Buches "Geschichten-Erfinder -Werkstatt, mit Kindern freies Erzählen üben". Näheres unter www.kliem-training.de. Hochinteressant!!!!

28.07.08


Beim Bewohnerfest am Hadener Stern. Dank der Mieterinitiative kamen die Kinder in den Genuss frei und mündlich erzählter Märchen und Geschichten. Man sieht es an den Gesichtern, wie gut sie zugehört haben !!! :-)



20.07.08

Eine Woche konzentriertes Arbeiten für Grundtvig ist gut vorrüber gegangen. Dann gestern mein tournusgemäßer Besuch im Krankenhaus. Märchen, Liebesgeschichte, Geschichtenerfinden. Mein Platz ist bei den Kindern!

10.07.08

Gestern haben wir (Hedi und ich) die erste Ortsbesichtigung im Schloß Friedberg gemacht und die geeigneten Räume für das Kinderprogramm ausgesucht. Ich kann Euch nur raten, markiert den 26., 27. und 28. September ganz dick in euren Kalendern und schließt Euch auch mit Euren Kindern, Enkelkindern, Patenkindern und Nachbarskindern kurz! Das ganze wunderbare Schloß wird bespielt, belebt be-erzählt werden. Alle Facetten der Erzählkunst für Kinder und für Erwachsene haben Platz in den vielen stimmungsvollen enrgiegeladenen Räumen. Es wird ein fantastisches   Erzähl -Fest für Jung und Alt. Bald wird es nähere Informationen und ein Programm bei Goldmund geben.

06.07.08

Beim McDonald - Sommerfest haben wir schon einen "Fanclub".

Zwei auswärtige Familien wurden von ihren Kindern "gezwungen," wegen der Erzählerinnen zum Sommerfest im McDonald-Haus in Großhadern zu fahren. :-) Sie haben uns aber dann auch ausdauernd und konzentriert zugehört. Zum Schluss mussten wir dann mit ihnen unter Zeitdruck und sonstigen erschwerten Bedingungen noch eine Geschichte entwickeln. Der Geschichtenbaukasten funktioniert auch dann. Wie die Feen Rosalie und Paul (wir hatten gerade in einem irischen Märchen gelernt, dass es auch männliche Feen gibt) die Tiere der Insel vor den Piraten auf das Blumenschiff retteten -sehr spannend!

03.07.08

Rezensionen zu unserem Buch "Geschichtenerfinderwerkstatt"

Don Bosco ISBN 978-3-7698-1662-4 :

Rita Steininger:

Als ich die Geschichtenerfinder-Werkstatt auf der Leipziger Buchmesse entdeckte, war mir schon beim ersten Durchblättern klar: Dieses Buch ist etwas ganz Besonderes. Nun steht das Buch in meinem Regal und jedesmal, wenn ich es in die Hand nehme und aufschlage (ganz gleich, an welcher Stelle), verliere ich mich darin und die Zeit scheint wie im Flug zu vergehen. Ganz ähnlich geht es wohl den Kindern, die Helga Gruschka mit ihren selbst erfundenen Geschichten in ihren Bann zieht. So packend und lebendig berichtet die Autorin von ihren persönlichen Erfahrungen als Geschichtenerzählerin, dass ich manchmal das Gefühl habe, ich wäre selber mitten im Geschehen. Ich bekomme Herzklopfen, wenn sie von Lampenfieber spricht, und fiebere mit den Zuhörern, die sie in einer ihrer Geschichten auf eine Reise durch die Tundra schickt. Das Buch ist nicht zuletzt hervorragend strukturiert, sodass man sich mühelos darin zurechtfindet (was sicher auch der erfahrenen Koautorin mit zu verdanken ist). Auf alle Fälle weckt die Lektüre große Lust, das Geschichtenerfinden und -erzählen selber auszuprobieren. Deshalb möchte ich dieses wundervolle Buch allen Eltern, Großeltern und allen, die mit Kindern arbeiten, wärmstens ans Herz legen. 
 

Barbara Ludwig:

Zwar habe ich keine Kinder mehr und auch keine Enkelkinder und doch konnte ich das Buch nicht aus der Hand legen, als es dort zufällig landete. Wie eine Geschichte erzählt es und ich fühlte mich als Kind und als schreibender Erzähler gleichermaßen angesprochen. Die leuchtenden Kinderaugen blickten mich an und ich überlegte sofort, wem im Kreis meiner Lieben mit Kindern ich es bei nächster Gelegenheit verehren könnte.
Ein wundervolles Buch, spannend,lebendig, so wie eine gute Geschichte sein sollte. Meine Bewertung fünf Sterne.
Barbara Ludwig
Autorin 

 

Dr. Ingeborg Szoelloesi:

Geschichten sind nicht nur da, um rein äußerlich unser Leben zu schmücken - so wie an den Weihnachtsfeiertagen eine Weihnachtsgeschichte - , sie begleiten unser ganzes Leben, denn wir tragen sie als lebendigen Kern in uns: Jeder von uns verkörpert eine einzigartige Geschichte, schon allein durch die Tatsache, dass er ist.
Man spricht häufig von aussterbenden Tierrassen - nun, wenn wir in diesem Tempo "voranschreiten", dann werden die Geschichten samt den Geschichtenerzählern der Vergangenheit angehören, und wir werden kaum noch Zeit finden, uns an sie zu erinnern, sollten wir dann noch überhaupt des Erinnerns fähig sein.
In jedem Alltagstrott verbergen sich Impulse, Anregungen, ja - viele eigene lebendige Geschichten. Klar, wenn wir mit Scheuklappen durch die Welt rasen, dann sehen wir nichts, hören und spüren nichts - dann ereignet sich einfach nichts und wir erleben nichts. Aber wenn wir sehend, hörend, spürend durch die Welt gehen, ereignet sich auf Schritt und Tritt ein kleines Wunder. Und "Wunder" sind - Geschichten, die wir erzählen können. Vielmehr: Wir können sie erfinden, und zwar nicht wie Rumpelstilzchen alleine, sondern mit unseren Kindern. Der "Geschichtenbaukasten" von der Goldmund-Geschichtenerzählerin Helga Gruschka steht uns dabei helfend zur Seite.
Wie wir mit Kindern "unerhörte" Geschichten entwickeln, Geschichten, die es noch nie gab, erfahren wir anhand dieses Buches. Und mehr noch: Wir lernen als Erwachsene, Kinder nicht als "unsoziale Halbmenschen" (Jesper Juul), sondern als ganze Persönlichkeiten wahrzunehmen, die es vermögen, mit ihrer Fantasie und Kreativität einen unbekannten Kosmos aus dem Nichts entstehen zu lassen. Wir lernen, mit Kindern schöpferisch zu werden und uns auf sie zu beziehen, statt sie dauernd in einem angestrengten Ton zu erziehen.
Die Lektüre lohnt sich in jeder Hinsicht!

03.07.08

Diese Woche gehe ich in alle Krankenhäuser, Harlaching, Schwabing und Großhadern!

Letzte Woche sagte ein kleines Mädchen nach einer Geschichtenerfinderwerkstatt: "Wenn ich erwachsen bin, dann will ich Erzählerin werden wie du!" :-)

27.06.08

Ein absolutes Highlight war das Forum am Dienstag in der wunderschönen Wohnung von Annette. Danke auch an dieser Stelle. Birte und Martin gaben sich sehr viel Mühe uns ErzählerInnen in die Geheimnisse der Lichtwirkung einzuweihen. Und bestimmt wird der eine oder andere in Zukunft seinen Auftritt ein wenig "erhellen".

In der Montessori - Schule gab es eine neue Geschichte. Faszinierend, wie die Kinder, den Wichtel aus dem Märchenland ganz einfach auf seinem fliegenden Fuchs, dem mit dem goldenen Schwanz, nach New York fliegen lassen :-).

20.06.08

Unser Erzählfestival in Maulwurfshausen war ein wunderschönes Erlebnis für uns. Annette sagte in ihrer Ansprache: "Die Saat ist aufgegangen!" Vier Erzähler, acht, neun und zehn Jahre alt, haben frisch frei und mündlich erzählt. Für die Kinder und auch für das engagierte Team von Maulwurfshausen haben wir uns gefreut, dass die Stadt eine Abordnung geschickt hat. Strahlend überreichten die Kinder "ihr Geschenk " der Stadt München zum 850. Geburtstag, vier selbst erfundene, gemalte, erzählte und aufgeschriebene Geschichten. Sogar die SZ fand unser Tun erwähnenswert. :-)

13.06.08

Das Programm für unser Grundtvigtreffen vorzubereiten erfordert Zeit, Phantasie und Geduld :-)

12. 06.08

Gestern Vormittag Geschichtenwerkstatt mit einer 2. Klasse der Staatlichen Schule für Hörgeschädigte. Es war wieder ein Feuerwerk der Phantasie. Zwerg Otto ist mit seinem fliegenden Rieseschraubenzieher unterwegs. Der Rotor kann im Schokaldenfluss auch zum Außenbordmotor umfunktioniert werden. Zitat einer Siebenjährigen: "Ja sehen kann das alles nur, wer an Märchen glaubt!"

Nachmittags Invasion der Maulis. Ich bin sehr neugierig, was sie aus ihrem Festival machen werden, meine Freiheitskämpfer!

01.06.08

Dank Pia und Marlisa durften die Maulis am 26.05 auf der Bühne des Erzählcafes erzählen. Für die Kinder ein unvergeßliches Erlebnis. Ich glaube, vier neue Erzähler sind geboren!





30.05.08

Hauptversammlung bei Goldmund: eigentlich dachte ich, aus Altersgründen beschränke ich mich auf die kleinen direkten Begegnungen mit den Kindern. Jetzt aber weht bei Goldmund ein frischer neuer Wind und ich werde mich für kommende Kinder-Events mit dem, was ich einst bei Norbert Kober in der Goldmund-Akademie gelernt habe: Planung, Vorbereitung, Gewinnung von Künstlern, künstlerische Leitung, Pressearbeit usw.,  auseinandersetzen müssen. :-)

28.05.08

Forum "Erzählen für und mit Kindern".

Ein sehr anregender Abend. Bericht vom und Diskussion über autobiografisches Erzählen, inklusive Geschichten. Theorie, wo, wie und wann braucht der Erzähler Helfershelfer. Unerschöpfliches Thema, und hier eigentlich kein Unterschied zum mündlichen und schriftlichen Erzählen zu spüren. Kindergedanken - Kinderbilder - zu Geschichten verwoben - immer wieder schön!

Vorschau auf das nächste Forum, was ein echter Event zu werden verspricht : Licht- und Lichttechnik, Chancen und Möglichkeiten für Erzähler. Mit Birte und Martin Stühler. Aber Achtung!!!! nicht bei mir sondern bei Annette. Einladungen mit den Details ergehen zwei Wochen vorher. Bitte schon vormerken 29. Juni 19:30 bei Annette.

27.05.08

Ich war im Goldmund- Erzählseminar "Autobiografisches Erzählen und Schreiben auf Schloss Goldrain. Es war wunderbar.

Autobiografische Gschichtln habe ich schon eine ganze Anzahl in meinem Repertoire, ich wollte eine richtig schöne Geschichte zum Erzählen für Erwachsene finden. Eine Geschichte habe ich gefunden, bis jetzt aber eignet sie sich erst zum Schreiben. Ein Freund aus der Autorengruppe Seitenspinner schrieb mir ein Feedback:

Großen Dank für deine Geschichte, sie ist wunderbar!
…………
Aus deinem Wort-Satz ist das freie Sprechen zu erkennen, die Sätze sind so gut zu lesen, nicht zu lang, ein Fluss, eine Kette von Wellen, beschaubaren Bildern, die Melodie in den Tönen, Erinnerungen hinein gewoben, so lebendig, wie nur Erzähler die Worte fügen können ! 

 Ich bin ganz ehrlich begeistert ! 

Das klingt schon ganz gut. Ich bin neugierig, ob ich es schaffe, die Geschichte auch mündlich "gut" zu ertählen :-)


16.05.08

Gestern wurde ich mit meiner eigenen Meinung "Kindliche Phantasie gedeiht am besten in Freiheit" konfrontiert. Noch eine München-Geschichte war bei den Maulis einfach nicht drin. Aufstand! Rebellion!  :-)

15.05.08

Die Proben der vier Maulis, Hannah, Jakob, Annika und Lena für den Auftritt am 28. Mai um 15:30 im Erzählcafé bei Pia und Marlisa sind abgeschlossen. Wir sind alle aufgeregt und freuen uns.

In der Geschichtenwerkstatt ist wieder eine schöne Geschichte entstanden. Nach einem interessanten Gespräch über den Begriff Brücke, haben die Kinder auf ihre Art ihre Gedanken und Assoziationen dazu in die neue Geschichte "Die Flucht ins Ungewisse" eingebracht.

Tina und Moritz versuchten mit Herkules Hilfe ihre Brückenfreunde vor dem herannahenden Krieg zu retten. Beinahe hätte das sprechende Isarpferd die Flucht verhindert. Wer neugierig auf die Geschichte ist, der komme doch am 20. Juni um 16 Uhr zu unserem Erzählfestival nach Maulwurfshausen, Albert-Schweitzerstr. 4

Die Brücke:


Das Floß


Die Flucht


03.05.08

Das Festival des Staunens letzten Sonntag brachte eine wunderbare Begegnung mit anderen Künstlern. Einen Nachmittag lang gemeinsam ein Fest für Kinder zu gestalten - es war eine neue sehr schöne Erfahrung.


Birte :

Von Zuschauern haben wir viele schöne Rückmeldungen bekommen: z.B.

« ruhige Erzählerecken mit magischen Geschichten, aus denen die Kinder mit leuchtenden Augen herauskamen »


23.04.08

Forum:

Diskussionsergebnis:

Eine Geschichte als Schmelztiegel. 

Definitionen:

Geschichte: Eine Aneinanderreihung von Ereignissen ergibt die Schilderung eines Geschehens.Lassen wir aber die Ereignisse sich logisch eines aus dem anderen auf ein Ziel zu entwickeln, erzählen wir eine Geschichte.

Schmelztiegel: Naturwissenschaftlich: ein Tiegel in dem Substanzen gemischt und zu einer homogenen Masse geschmolzen werden.Kultur: Städte, Länder werden als Schmelztiegel verschiedener Kulturen bezeichnet.  Beispiele:  Amerika, Kanada, Wien, New York, die klassischen „melting pots“.Literatur: z.B. Volksmärchen verschmelzen orientalische und okzidentale Erzähltradition

 1. Was bedeutet, eine Geschichte dient einem Autor als Schmelztiegel ?

Um eine gute Geschichte zu schreiben, zu erfinden, muss der  Autor die handelnden Personen seines Textes ihre Konflikte innerhalb der Geschichte austragen lassen. Wesentliche Vorraussetzung für Spannung und Logik der Geschichte.

Als Schmelztiegel benützt er:Einen Ort: Stadt, Land, Zug, Schiff, Aufzug, Hotel usw.Eine bestimmte Zeit: Tag(Geburtstag, Hochzeitstag, erster Arbeitstag usw.)Stunde ( Stunde vor Sonnenuntergang, Stunde vor  Abfahrt des Zuges usw.)Soziales Umfeld: Familie, Schule, Verein usw.)

 2. Wann und wie dienenGeschichten einem  freien mündlichen Erzählkünstler als Schmelztiegel?

Beispiele:Er kreiert eine Rahmengeschichte um Fragmente, Episoden, Ereignisse u.a. miteinander zu einer erzählbaren Geschichte zu verbinden. Er mischt in  eine große Geschichte seine kleinen Gelegenheiten des Handelns und Denkens um seine großen Sehnsüchte auszudrücken. Er erzählt eine Geschichte, bringt sich selber ein und benützt die Geschichte als Metapher für seine eigenen Visionen und Reflexionen.                                                                             

17.03.08

Was Worte können

Gestern unser gemeinsamer, von Hartmut Wiest, Autor, Helga Gruschka, Erzählerin und der Hausmusik des ASZ Altstadt, gestalteter Nachmittag für Senioren bekam ein Lob:

C.Piesk schreibt:

Danke für die spielerisch schwebende und kraftvoll geträumte Mischung, die ihr gestern geboten habt.....

27.03.08

Jetzt ist Vorbereiten der Kinder für die aufregenden Ereignisse, Erzählen in Pias und Marlisas Erzählcafe und für das Kindererzählfestival angesagt. Phoebe wird im Werkhaus im Rahmen der Fortezza bocco d`oro - von den Kindern erzählt werden. Eine kleine Kostprobe:

Eines Nachts, als  die Bäume wieder tanzten, kam Pheobe, eine kleine Hexe, mit ihrem Zauberbesen aus ihrem Waldhaus heraus. Ihre bunten Kleider schimmerten  im Mondenlicht wie von Kindern gemalte Bilder. Emsig schüttelte sie ihren Besen und schaute herum. Sie schaute genau, denn nachts musste sie Blumen und Tiere vor den bösen Trollen beschützen.




20.03.08

 Marlis zu unserem letzten Treffen der Wintersaison in Maulwurfshausen:

Was in Maulwurfshausen aus meiner Sicht erstaunlich gut funktioniert hat
war meine Idee mit dem Lügenspiel: "Wahrheit-Wahrheit-Lüge".
Helga hat die Kinder angeleitet, je zwei ganz kurze Geschichten zu
erzählen, eine Wahre und eine Lügengeschichte. Das haben sie wirklich
toll gemacht - zumindest die größeren Kinder.



18.03.08

In unserem Forum "Erzählen für und mit Kindern" wurde heftig diskutiert, ob, wie, wann man Kinder zum Lügen bringen kann.Marlis hat eine Zusammenfassung des Ergebnisses geschrieben:

Mir war wichtig, herauszuarbeiten, worin der Unterschied besteht
zwischen einer Phantasiegeschichte und einer "echten" Lügengeschichte.
Theoretisch haben wir herausgearbeitet, dass bei einer Lügengeschichte
bewußt Unwahrheiten eingesetzt werden - zu einem bestimmten Zweck, also
Lüge als Trick, als List.
Praktisch jedoch - bei der Erfindung von Lügen-Bausteinen für eine
selbsterdachte Lügengeschichte sind wir allerdings nicht recht
weitergekommen.

Zusammenfassend:  eine Lügengeschichte sollte
- immer in der ICH-Form erzählt werden
- Glaubwürdigkeit suggerieren
- ausgehend von "normalen" Umständen sollte sich die Geschichte durch
Überspitzungen und Übertreibungen ins Irreale lügenhafte entwickeln,
- oder man könnte aus Ausgangspunkt bereits eine Sache wählen, die den
Widerspruch in sich trägt, also z.B:
Bahnhof auf Rollen - Zoo ohne Tiere - Schwimmbad mit Trockenbecken -
Kino im Wald - Schule in der die Lehrer machen, was die Kinder sagen.


16.03.08

Die vergangene Woche:

Am Mittwoch durfte ich den ganzen Tag den Bäuerinnen im Seminar "Der Erzählbauernhof" mein Wissen um und meine Erfahrung mit dem Erzählen für und mit Kindern vermitteln.Sehr interessant, und nicht nur meine Erfahrung mit Kindern kam mir zu Gute, auch mein pharmazeutisches Wissen um Heilpflanzen musste ich wieder hervorholen :-)

Freitag, 14.03.08


Am Freitag in Obing in dem hübschen Cafè Laube war wieder ein sehr harmonischer Abend. Erwachsene sind andere, aber auch sehr liebenswerte Zuhörer. Und wir vier, Gudrun, Heidi, Siggi und ich, wir sind jedesmal neugierig aufeinander und bieten dann unseren Gästen ein buntes Bild der Erzählkunst. Wir freuen uns jetzt schon auf den nächsten Abend im Cafè Laube am 18. November 08 "Licht und Schatten".



„Besser als Fernsehen“

Geschichtenabend im Obinger Cafe Laube

„Besser als Fernsehen“ war die Meinung vieler Zuhörer beim Geschichtenabend im Cafe Laube, zu dem Gudrun Steinack aus Obing, Heidi Büchele aus Brannenburg, Helga Gruschka aus München und Sigi Reindl aus Mörmoosen zum wiederholten Male eingeladen hatten. Die Geschichten – in erster Linie - für Erwachsene enthalten in zugespitzter Form eine tiefe Wahrheit, die dennoch auf sehr unterhaltsame Weise transportiert wird. Manchmal nähert sich die Erzählung einer szenischen Darstellung an, die Erzählerin versetzt sich mit aller Kraft in alle handelnden Personen. Dadurch entsteht Kommunikation – Kommunikation zwischen Erzähler und Zuhörern, aber auch zwischen den Zuhörern. Ein unbestreitbarer Vorteil des Erzählabends außerhalb der eigenen Mauern gegenüber der Fernsehstunde auf dem heimischen Sofa. Und wer ins Cafe Laube gekommen war, um den vier Erzählerinnen zuzuhören konnte auch noch anderen Menschen helfen, denn statt Eintritt zu bezahlen konnte man für das Schul-Projekt Gumyoko im Nordosten von Ghana in Westafrika in einer ganz armen Region nahe der Sahel-Zone spenden.

Inspiriert vom Frühling widmeten sich Heidi Büchele, Helga Gruschka, Sigrid Reindl und Gudrun Steinack in ihren Erzählungen der Liebe und den heiteren Seiten des Lebens, ohne die dunkleren zu verschweigen. Gudrun Steinack schöpfte aus dem Fabelschatz der Heimat ihrer Kindheit, der Schwäbischen Alb. Der Sage nach wohnte im Blautopf, dem unergründlichen Quellsee der Blau bei Blaubeuren, die schließlich in die Donau fließt und damit in direkter Verbindung zum Schwarzen Meer steht, die schöne Lau. Die Wasserfrau aus dem Schwarzen Meer war von ihrem Gemahl, dem dortigen Wasserkönig, verbannt worden, weil sie nicht lachen konnte und deshalb nur tote Kinder zur Welt brachte. Ihre Schwermut wird geheilt durch die Freundschaft mit der Wirtin des „Nonnenhofs“ und deren Kindern. Die stehen mit beiden Beinen im Leben und schaffen es schließlich ganz einfach, die Lau zum Lachen zu bringen.

Auch Helga Gruschka stellt eine starke Frau in den Mittelpunkt ihrer Erzählung – Semiramis von Babylon, deren hängende Gärten zu den sieben Weltwundern des Altertums gehören. Nur durch Klugheit und Willenskraft schafft sie den Weg vom ausgesetzten Kind zur Königin. Bei Sigi Reindl ging es um die Liebesbeziehung eines Mannes zu seiner Mandoline, die auch der Tod nicht außer Kraft setzen kann. Den engsten Bezug zum Frühling hatte die Erzählung Heidi Bücheles: Sie verfolgte den Lebensweg einer Raupe mit allen Gefahren und Widrigkeiten – doch am Ende steht die Verwandlung in den wunderschönen Schmetterling, dessen gaukelnder Flug uns Menschen den Frühling verkündet.

Eine Neuigkeit und Bereicherung gab es bei diesem Frühlings-Erzählabend: Zwischen den Geschichten trug Tommy Gratzl von der „Kitchen House Band“ aus Tüßling bekannte und eigene Lieder zur Gitarre vor, unterstützt von Sigi Reindl, die ein weiteres – ihr gesangliches – Talent bewies.

Mit Sigi Reindl und Tommy Gratzl könnte es schon bald eine neue Begegnung geben – zusammen mit der Kitchen House Band treten sie am Samstag, den 5. April, beim „John“ in Obing auf. Und auch die Erzählerinnen werden noch in diesem Jahr am 18. November, wieder Station in Obing im Cafe Laube machen.

Bildunterschrift:Die Erzählerinnen Sigi Reindl, Helga Gruschka, Heidi Büchele und Gudrun Steinack (von links) bereiteten ihrem Publikum einen unterhaltsamen und nachdenklich machenden Abend.

Inge Graichen

Kienberger Str. 17

83119  Obing

Tel.: 08624/891275

E-Mail: inge.graichen@gmx.de

Samstagnachmittag in der Schwabinger Kinderklinik. Diesmal für mich ganz besonders prägend. Die Freude der kranken Kinder konnte den Focus auf mein Leben für mich selber positiv verändern.

Übrigens, der Don Bosco Verlag hat die Goldmund-Erzählakademie und mich großzügig ausgestattet mit den neuen Geschichtenbauplänen aus meinem Buch "Geschichtenerfinderwerkstatt" . Wer also welche haben möchte, möge sich rühren.


01.03.08

Leider bin ich jäh ins Berufsleben zurückkatapultiert worden und habe für meine Homepage nur noch wenig Zeit. Trotzdem werde ich mit Freude bei Gudrun meine "Semiramis" erzählen.


Und ganz ohne meine Kinder kann ich auch nicht leben, heute Nachmittag gehe ich zu ihnen ins Krankenhaus.

Die Kinder in Maulwurfshausen haben schöne Geschichten erfunden und gemalt. Bilder werde ich noch hier an dieser Stelle zeigen.

16.2.08


Das ist der neue Bauplan aus meinem Buch "Geschichtenerfinderwerkstatt"( ISBN 978-3-7698-1662-4 Don Bosco Verlag  siehe Presse/Buch) - von Profis gestaltet. Heute Nachmittag, bei meinem Besuch im Krankenhaus, werde ich ihn zum ersten Mal verwenden. Die Methode und die Gedanken, die dahinterstecken sind gleich geblieben, nur das Erscheinungsbild hat sich verändert.

Und wieder eine neue Geschichte aus dem Märchenland München. Die Hexe Pheobe( so sagt Ali, schreibt man es!) gesprochen "Fibi", aus dem Nymphneburger Schlosswald und ihre Erlebnisse in der Fortezza boco d´oro. Und wie gesagt, alle Geschichten aus dem Märchenland München beim Festival am 20. Juni in Maulwurfshausen life zu hören und zu sehen.

12.2.08

Im Märchenland München ist was los! Kinder, die zum Teil den Marienplatz noch nie gesehen haben, Kinder, die den Wunsch haben, wenigstens in der Fantasie eine heile Welt zu schaffen, Kinder voller unglaublicher Ideen bauten wieder eine Geschichte.

Rüdiger, der beglückte Engel.

Zu einer Zeit, als noch Wunder geschahen und Wünsche wahr wurden, stand auf dem Marienplatz in München, dort wo heute die goldene Himmelkönigin steht,  eine Säule. Es gab ja viele Kunstwerke, Figuren vor allem, die eine besondere Bedeutung hatten. Zum Teil kann man sie heute noch bewundern. Den Hahn, der den Basilisk verkörpert, der Löwe, der für Hunger steht, eine Schlange und auch ein Monster. Die Figuren führten damals ein Eigenleben. Tagsüber standen sie steif und stumm auf ihrem Platz. Nachts aber erwachten sie und konnten von ihren Säulen und Sockeln heruntersteigen. Damals gab es auf dem Marienplatz auch noch andere wunderbare Dinge. Schmetterlinge zum Beispiel, große, kleine, ganz normale und Wunderschmetterlinge. Eine Sorte war sehr groß und kräftig, eine andere versprühte aus den Flügeln Schmetterlingsstaub, der Menschen glücklich machen konnte und eine Sorte von Wunderschmetterlingen half allen schwachen Menschen, in dem sie deren Gegner mit einer grünen schleimigen Grütze besprühten. Wir werden von den Schmetterlingen noch hören.

Mitten drin, auf der Säule, die ich meine, stand Rüdiger, ein Engel, Freund der Schmetterlinge und aller Figuren. Golden glänzte sein Heiligenschein, edel geformte Flügel, ein Flammenschwert, lange glitzernde Tunika, goldene Schuhe, lockige Haare und im interessant geschnittenen Gesicht Sterne auf goldener Haut. Ein schöner großer Engel.

Außerdem hielt er ein Musikinstrument in der Hand. Manche sagen es wäre eine Miniharfe gewesen, manche sagen eine Rockgittare. Fest steht, es war ein Saiteninstrument.

Ausflüge zum Himmel, wo auch für ihn in den Wolken ein Hiimelbett stand, machte er nur selten. In die Frauenkirche aber flog er jeden 2. Tag, um mit den vielen Engeln der großen Kirche im Chor zu singen. Was er dabei auf seinem Instrument spielte, Hymnen oder Rock, das weiß heute niemand mehr.

Neben seiner Suche nach eigenem Vergnügen, suchte er jedoch immer nach Wegen, Menschen fröhlich zu machen. Für Reichtum für ein paar Primitive, für Brot für Arme, für einen Blick in den Himmel für die Unglücklichen, für neue Eltern für Waisenkinder, für schützendes Geleit für leichtsinnige Kinder und vor allem für Glück für alle Menschen zu sorgen, das war sein Wunsch.

Um dieses Glück zu suchen, stieg er eines Nachts von seiner Säule auf den Marienplatz hinunter.

Wenn Ihr wissen wollt, ob er es geschafft hat, dann kommt doch zu unserem Erzählfestival am 20. Juni nach Maulwurfshausen.

2.02.08

In dieser Woche sind  drei wunderschöne Kinderprojekte zum Abschluss gekommen: 30 Vorschulkinder haben mit 30 Bildern ihre Geschichte erzählt, die Förderkinder haben ihre Geschichte als Theater im Rahmen eines Faschingsevents ihren Mitschülern vorgespielt, die Maulwürfe gestern ihre vier fertigen Werkstattprojekte, in Präsentationsmappen dokumentiert, bei einem Ceildh jeweils im Ganzen erzählt.


Das ist Bild Nr.10, von Paula, fünf Jahre alt gemalt.

Rex ist heimgekehrt. Jetzt sind sie wieder alle da: vierköpfige Drachen, zischelnde Schlangen, Galloppi und Dino.



Geschichten machen glänzende Kinderaugen!!!



21.01.08

Auch kranke Kinder freuen sich auf den Fasching!


19.01.08

Unsere 1. Geschichte aus der Serie "Märchenland München" ist fertig: Boogie der kleinste Wichtel.


und wieder einmal musste Erika aus dem Erzählkoffer springen und Modell stehen. Diesmal für Domino, das Monster mit Pferdekörper und Krokodilkopf :-).




Boogie, der kleinste Wichtel will Domino überreden, mit ihm aus dem Unterland (dort wo damals Münchens Märchenland war) hinaus zu steigen. Nähere Auskünfte in Maulwurfshausen.

16.01.08

Das Theaterstück " Anthony`s Sieg der Kinder von der Königswieserschule ist fast fertig, wir werden die Eltern und die Kinder der Parallelklassen zu einem Faschings-Erzählfrühstück einladen.

Im gut besuchten Forum gestern versuchten wir im theoretischen Teil den Begriff "Fantasy" einzuordnen und abzugrenzen. Phantastik, Subgenres, High-Fantasy- Low-Fantasy, Märchen. Sehr schwer objektiv und wertungsfrei zu diskutieren.

Zum Glück durften wir aber auch ein paar schöne Geschichten hören, teils richtige Eigenproduktion, teils Interpretationen. Gemeinsames Betrachten der illustrierten Kindergeschichten beendeten einen langen Abend. 


11.01.08

Märchenland München?

Die Kinder entdeckten, dass München aus drei Ebenen besteht.

Auf der Suche nach dem Märchenland gruben meine Werkstattkinder in den Untergrund. Der Gedanke lag in Maulwurfshausen ( München - Neuperlach), wo die U-Bahn direkt mit Getöse unter unseren Füßen vorbeifuhr, natürlich nahe. Auf der Stelle schufen die Kinder ein wunderschönes unterirdisches Märchenland. Als es aber Boogie, dem Wichtel, dort auch nicht mehr gefiel, verlegten die Kinder das Märchenland zu den Sternen. Auf der Erde wollte der Wichtel nicht bleiben. :-)

10.01.08

Gestern mit der ersten "Münchner" - Geschichte begonnen.

Warnung:

Wundern Sie sich nicht, wenn sich der Ostpark in einen Märchenwald verwandelt, wenn die Bäume dort nach Vanilleeis schmecken, wenn an der Stelle des Michaelibades ein See in der Sonne funkelt und nach Himbeersaft riecht und wenn ein muhendes Schwein mit buntem Ringelschwanz im Park herumfliegt. "In München ist ab sofort alles möglich!!! " sagen dreißig Vorschulkinder von einer Kindertagesstätte.

07.01.08

Die ersten Geschichten im Neuen Jahr sind erzählt!

Eigentlich trieb mich ja der Gedanke um (gehört von einem Erzählkollegen): was sind notwendige Geschichten? Doch dann, konfrontiert mit den kranken Kindern im Krankenhaus, besann ich mich sofort wieder auf meine mir ureigene Bestimmung: Freude bereiten und der Fantasie Raum geben.

Ich erzählte einem ernsthaften Zehnjährigen ein Zaubermärchen und redete mit ihm darüber. Nebenbei öffnete ich meinen Erzählkoffer. Als ich dann dem kranken Jungen die von gesunden Kindern geschaffenen Bildergeschichten und das Kamishibai zeigte und erklärte, und als er dann sagte: "so eine Geschichte möchte ich auch mal mit dir machen dürfen!" Da wußte ich wieder genau, was notwendig war.

03.01.2008


Bild vom Oktober 2007: Märchenexperten einer 5.Klasse Realschule als aufmerksame Zuhörer bei Alpenländischen Märchen.


31.12.2007

Fan-Post von einem Sechsjährigen:


Ist das nicht ein herrliches Omen für eine Märchenoma? :-)


29.12.07

Gerne füge ich den Link zu einer Märchenmalerin, www.sonja-mengkowski.de/ in meine Homepage unter Kontakt und Links ein. 

27.12.07

Pause!!!!!! Dringend notwendig!

Bei meiner letzten Geschichte dieses Jahr hatte ich Wortfindungsstörungen. Ich hatte die Bilder im Kopf aber "mein Pinsel" meine Sprache funktionierte nicht mehr. Auch die Erzählkunst ist eine fragile Fähigkeit.  

20.12.07

In Maulwurfshausen haben die Kinder ihre dritte Geschichte fertig gestellt!





17.12.07

Die Egmatinger Kinder hatten viel Spass an den "Geschichten von Kindern für Kinder" . Ich erzählte mit dem Kamishibai Geschichten, die Kinder das Jahr über in meinen Geschichtenerfinderwerkstätten erfunden und gemalt hatten.

Etliche Kinder wünschten sich, ich sollte mit einer Geschichtenerfinderwerkstatt doch auch mal nach Egmating kommen.

15.12.07

In der vergangenen Woche sind zwei Einladungen zum Mitmachen bei 850 Jahre München an mich ergangen. Ich freue mich sehr!

In der Königswieser Schule nimmt unser Theaterstück Gestalt an. Bis zum Fasching 2008 muss es klappen.

In Maulwurfshausen durften wir beim Geschichtenerzählen eine kleine Lichtkönigin, eine Santa Lucia, bewundern und mit ihr selbstgebackene Santa- Lucia- Kringel essen.

11.12. 07

Forum „Erzählen für und mit Kindern“

Zu Beginn ein Rückblick auf meine Tätigkeit als Geschichtenbaumeisterin mit Kindern in den vergangenen Wochen. Das Anordnen der fertigen Geschichte in einer Präsentationsmappe mit 12 Hüllen erweist sich wirklich ideal als Anschauungsobjekt.

Dann das erzähltheoretische Thema des Abends „der Schluss einer Geschichte.“ Solange es um den Schluss einer Geschichte und das Beenden einer Erzählsituation für Kinder ging, bewegte ich mich auf sicherem Boden und ich konnte  mein Anliegen ganz gut rüberbringen: „als Erzählerin bin ich verantwortlich dafür, dass kein Kind mit ungelösten Problemen (aus der Geschichte) nach Hause geht“.

Als wir dann aber allgemein über den Schluss einer Geschichte diskutieren wollten, schwamm ich plötzlich im Meer der Sprachverwirrung. 

Claudia erzählte eine wunderschöne, poetische, feinsinnige Geschichte. Gefunden und entwickelt von ihr selbst aus dem "Plot" die grüne Schange Laija.

Heiße Diskussionen um "Fantasy". Vielleicht nehmen wir es als Thema für das nächste Mal.



Am Sonntag, 16. 12. 07

Erzählen für Kinder anläßlich des Egmatinger Christkindlmarkts.

14:30 und um 16:00 in der Aula des Kindergartens


10.12.07

Goldmund-Erzählerinnen auf dem Münchner Christkindlmarkt:





Maulwurfshausen, 6.12.07, die Kinder erfanden eine "Bärengeschichte" und...

Evaluation in Maulwurfshausen:


Was die Kinder sagen:

 
„Es ist schön, miteinander da zu sitzen und etwas Neues zu erfinden. Es macht großen Spaß!“

 
„Es ist schön in Maulwurfshausen. Und es gefällt mir, mit Freunden Geschichten zu erfinden.“

 
„Es gefällt mir, wenn die drei Erzählerinnen (ihr drei Mädels!) da sind und Geschichten erzählen. Es gefällt mir, weil es so viel Fantasie gibt.“

 
„Ich finde es schön, dass wir so viel Fantasie benutzen dürfen. Dass es so gerecht zu geht und die Begriffe ausgeslost werden. Ich finde es schön, wenn drei Erzählerinnen da sind.“

 
„Ich finde es schön, Geschichten zu erfinden und die Fantasie aus dem Kopf raus lassen zu dürfen.“

 
„Ich finde es schön, dass wir so fair miteinander umgehen, dass es keinen Streit gibt, dass die gemeinsamen Entscheidungen angenommen werden und es auch keine Beleidigten gibt.“

 
„Ich finde es schön, neue Leute kennen zu lernen, besser kennen zu lernen, neue Freunde zu finden.“

 
„Ich finde es schön, dass wir zum Schluss immer eine neue ganze Geschichte gefunden haben.“

 
„Es ist viel schöner als in der Schule. Wir müssen keine Überschriften zu Bildern suchen, sondern wir dürfen neue Geschichten erfinden.“

 
„Tolle Fantasie!“

 
„Dass alle mitmachen!“



„Applaus und Dankeschön für die drei Erzählerinnen!“

 
„Applaus und Dankeschön für Miriam, die die Geschichtenwerkstatt möglich gemacht hat!“

 
„Die Helga und ihr Team ist uns vom Himmel geschneit!“

 

 02.12.07

Erscheinungstermin für unser Buch: 13.02.08, rechtzeitig zur "Didakta"!

am 08.12.07, 16 Uhr: Alpenländische und türkische Märchen, zweisprachig erzählt von Helga Gruschka und Özlem Tetik im Interkulturellen Forum.

Wo. SOS Bildungszentrum, St. Michaelstr. 9, U2, Haltestelle Josephsburg.

Am 9. und 23. Dezember jeweils 15 Uhr, "Erzählstubn im Sternenzelt" auf dem Münchner Christkindlmarkt. Hinter dem Rathaus, Marienhof / Weinstr.

27.11.07

diverse Veranstaltungen in der Vorweihnachtszeit, siehe "Erzählerin für Kinder, wann" und "für Erwachsene, wann".

23.11.07

Unsere Künstler in Maulwurfshausen:

Engelchen, Teufel, Engelskutsche und viel Glitzer.







Und das nächste Mal basteln wir vielleicht eine Hörprobe!


20.11.07

Gestern ist der Coverentwurf für unser Buch angekommen. Sehr schön! Leider wird es noch bis zum Frühjahr dauern, bis das Buch in die Buchhandlungen kommt. (siehe auch Rubrik "Erzählen mit Kindern")



20.11.

Letzte Woche "Märchenerzählen für die 5. Klassen einer Realschule: Die Kinder waren große Experten, sie arbeiten im Deutschunterricht an einem Märchenprojekt. Begeistertes Zuhören von Mädchen und Jungen (!!!), konstruktive Diskussionen. Ringsherum für mich als Erzählerin ein wunderbares Erlebnis ( für die Kinder auch!)

In Maulwurfshausen eine neue Geschichte, mit Engeln und viel Gold und Glitzer, gemacht. Am Donnerstag wird sie gemalt, dann habe ich wieder Bilder.

Die wundersamen Geschichten in Obing: Die kleine, aber feine Zuhörerschaft sehr angetan vom freien mündlichen Erzählen. Der ganze Abend für alle vier Erzählerinnen ein schönes harmonisches Gesamtwerk.


10.11.07

Erzählen für und mit Kindern. Wieder eine neue Erfahrung. Geschichtenwerkstatt mit 8 sechsjährigen Jungen, Privatinitiative einer Mutter. Zuerst gebanntes Lauschen einem alpenländischen Märchen, dann kreatives Chaos pur!!!! Aber, dank meiner Geschichtenbaukasten - Methode, gelang es uns, am Abend der Dame des Hauses eine Geschichte, "Der Däumling am Pfefferminzsee" bildgestützt zu erzählen und ihr anschließend, als Präsent, Text und Bilder in einer Präsentationsmappe angeordnet, ein Bilderbuch zu überreichen.

07.11.07

Geschichten für Buben,

so hieß der Abend im Forum Erzählen für und mit Kindern am 6.November 07.

Drei Geschichten, von denen erwachsene Erzählerinnen glaubten, dass sie sich für Buben eignen, wurden erzählt. Eine Fußballgeschichte, eine Gruselgeschichte, eine Detektivgeschichte.

Brauchen Buben wirklich besondere Geschichten?  Intensiv wurde über die Unterschiede des Verhaltens von Buben und Mädchen beim Erzählen für Kinder berichtet, referiert und diskutiert.

Rückblickend versuchten wir dann die Unterschiede beim Erzählen mit Kindern, das heißt beim Erfinden und Entwickeln von Geschichten zu beleuchten.

Wenn ich von mir aus gehe, -  noch kein einziger Bub brachte in den vergangenen vier Jahren das Thema Fußball oder das Thema Krimi ins Geschichtenerfinden ein. Anders ist es mit Gruselmärchen, aber da muss ich dazusagen, bei Gruselmärchen machten auch  Mädchen begeistert mit.

Ist das freie mündliche Erzählen etwas Besonderes? Ergreift es Schichten, die tiefer liegen als Fußball und Krimi?

Hegen wir Erwachsenen Vorurteile?

Haben wir Erzählerinnen außer dem Recht Spaß mit den Kindern beim Erzählen und Erfinden von Geschichten zu haben auch Pflichten?

Heiße Diskussionen, aber leider in einem Kreis von lauter Frauen. Gerne hätten wir gewußt, wie denkt  ein männlicher Erzähler, ein Vater oder Großvater darüber.


1.11.07

Eine Einladung vom Verein für ganzheitliches Lernen im Januar 08 nach Freising. Große Ehre!!!

Dienstag, 30.10. und Mittwoch31.10. die erste Ferien - Geschichtenwerkstatt in Maulwurfshausen (Spielhaus, Albert-Schweitzerstr. 24). Wieder eine neue Erfahrung! Heterogene Gruppe fremder Kinder in freier Umgebung. Und wieder hat der Geschichtenbaukasten funktioniert. Zur großen Freude aller Beteiligten, zum Schluss eine gelungene Präsentation der Geschichte:

"Hans, der Troll im schiefen Turm."




18.10.07

Es verspricht ein heißer Geschichtenwinter zu werden!


Erzählen in einem Kindergarten.

Einrichtung einer Geschichtenwerkstatt in der Kinderstadt Maulwurfshausen, Beginn in den Herbstferien, dann ab 15.11. jeden Donnerstag um 16 Uhr.

Erzählen für die 5.Klassen einer Realschule im November.

Till Eulenspiegel-Projekt mit den Vorschulkindern vom Strehleranger im Januar.

Geschichtenwerkstatt in Schwabing.

Krankenhäuser und Königswieser, wie gehabt.

Ich freue mich!

04.10.07

Es hat sich eine ganze Menge ereignet, seit ich das letzte Mal auf dieser Seite war.

In den Krankenhäusern werden mal fertige, mal zu entwickelnde Geschichten gewünscht, wie immer.

Am Sonntag, den 30.9. erzählte ich bei Heidi Geschichten aus dem Rucksack. Alpenländische Märchen vor Ort, vor den Bergen. Schön!

In der Königswieser-Grundschule stecken wir mitten drin in einer neuen Geschichte. Held ist ein Ritter, Ort eine Königsturnhalle. Spannend!

Am Montag durfte ich mit den Königswiesern einen Walderlebnistag mitgestalten. Meine Station war Station 2, dort erzählte ich den verschiedenen Klassen "Märchen aus und in dem Wald."

Eine Einladung flatterte ins Haus: bei der Herbstakademie für ErzieherInnen in Paderborn einen Workshop auf der Grundlage meines Buches "Geschichtenwerkstatt" zu gestalten. Freue mich sehr, mein Wissen und meine Erfahrung weitergeben zu dürfen!

Am Dienstag, 2.10. das Forum "Erzählen für und mit Kindern". Das Experiment mit Erwachsenen ist geglückt! Das Bild "Auf dem Berggipfel" von Franz Marc als Ort, als Ausgang der Geschichte, konnte auch die Fantasie und Kreativität der erwachsenen Teilnehmer anregen. Resultat: eine fantastische, märchenhafte, geschriebene Geschichte, eine erzählte und mindestens eine Geschichtte folgt noch.

Unser kleiner Einschub von Theorie ,"Geschichtenanfänge", brachte heiße Diskussionen. Ich stellte meine Theorie vor, in vier Jahren Goldmund-Lehrzeit gelernt, weiter gedacht und aus Büchern dazu gelesen: Mir dient ein Geschichtenanfang dazu, meinen Hörern zu sagen: "ich erzähle, weil ich, ich Helga Gruschka, von einem Geschehen weiß, das weit weg vom Hier und Heute geschehen ist.

Die Abgrenzung von mündlichem und schriftlichem Erzählen ist nicht immer leicht.

Im gemütlichen Teil wurden Geschichten für Kinder und für Erwachsene erzählt.

Berichte aus der Berufs - und Gedankenwelt einzelner Erzählerinnen rundeten den Abend ab. Wir trennten uns erst um Mitternacht.

Annette und ich planen für eine Initiatorin in Schwabing eine Geschichtewerkstatt für Kinder.

Morgen werde ich als Attraktion für einen Kindergartenbazar Märchen "nur" erzählen.

Für eine Realschule liegt eine Anfrage vor.

Am 26. Oktober werde ich mit Erfahrungsberichten im Seminar von Norbert Kober in der Goldmund - Erzählakademie sein.

Also: ErzählerInnen werden gebraucht!


05.09.07

Gestern Abend zu meinem Forum volles Haus. Schön! Drei Stunden verflogen wie nix.

Zuerst ein wenig Theorie.

Über Erzählperspektiven im mündlichen Erzählen zu diskutieren war notwendig, brachte uns wertvolle Erkenntnisse und Zugewinne zu unserer Erzählkunst.

Das nächste Mal, am 2. Oktober wollen wir uns in ähnlicher Form mit Geschichtenanfängen beschäftigen.

Moira brachte uns mit ihrer japanischen Salomongeschichte wieder in die eigentliche Welt des Erzählens zurück.

Dann ließen wir unsere Imaginationskräfte durch das Bild "Auf dem Berggipfel" von Franz Marc beflügeln. Wir entwickelten einen zauberhaften Plot. Ich bin gespannt, wieviele Mitsteiter eine Geschichte daraus machen werden!

02.09.07

Alpenländische Märchen in Gars, begleitet von der Auer Stubnmusi. Für mich Erzählerin eine wunderbare Erfahrung, ich hatte einen richtigen "Flow". Leider nur wenig Zuhörer, aber ihnen hat es gefallen.

Auch die Musiker waren begeistert. Wir würden diese Kombination aus Alpenländischen Märchen und Alpenländischer Musik gerne mehr Menschen näher bringen.

Mal überlegen, wie?

Eine Hörprobe werde ich in meinen Podcast setzen, ich muss sie nur zuerst basteln.



18.08.07

Ein künstlerisches Experiment: literarisch und mündlich erzählen.

 

 

              Senioren für Senioren:

              =================

 

 

Die Erzählerin und Geschichtenbaumeisterin Helga Gruschka und Hartmut Wiest, Mitglied des Freien Literaturprojektes Arwed Vogel, nehmen uns mit in die Provence zum „Riesen von Les Baux“, von dort geht die literarische Reise weiter nach Österreich zu „Löwe, Storch und Ameise“. Danach fahren wir an den Bodensee und lernen die „Riesenhaften Weiden von Unteruhldingen“ kennen. Zurück in Österreich hören wir das Märchen vom „Zistel im Körbel“, und zum Schluß kehren wir im ehemaligen Forsthaus Oberdill im Forstenrieder Park ein und erfahren was sich dort an einem „Sommersonntag des Jahres 196o“ zugetragen hat. Scheintote Hühner spielen da eine Rolle sowie ein Dornröschenprinz samt einem stud. vet., und es fehlt auch nicht --- eine erdverbundene Predigt.

 

 

    Mittwoch 21. November um 15 Uhr

    ==========================

   im ASZ-Altstadt, Sebastiansplatz 12

   ===========================

der Eintritt ist frei, telefonische Anmeldung unter 089/264046 bis 20.11.07 erbeten.



01.08.07

In kleiner Runde erzählte Annette wunderschön eine Geschichte über zwei Hochzeiten (sie selbst steckt mitten in den Hochzeitsvorbereitungen für ihre Tochter). Ich erzählte ein orientalisches Märchen und durfte endlich den Traum, den ich schon so oft geträumt habe, den Traum von einem schwangeren Mann, als Märchen erzählen! :-)

Mein Vorschlag, in Zukunft im Forum auch ein wenig Erzähltheorie zu betreiben, fand Zustimmung. Für das nächste Mal werde ich meine Skripten aus meiner Zeit im Freien Literaturprojekt ausgraben und ein Fünfminutenreferrat zum Thema Erzählperspektive vorbereiten.


31.07.07

Heute Abend noch mein Forum mit leichten Sommergeschichten, dann ist ein ereignisreicher Sommer vorrüber.

Die Kinder der Königswieser Schule präsentierten ihre Geschichte "Der Prinz lernt tanzen" mit wunderschönen Wasserfarbenbildern ihren Eltern im Rahmen eines Sommerfrühstücks,

die Kinder der Schule an der Ammerseestraße, hatten bei der langen Erzählnacht Gelegenheit ihre Geschichte "Prinzessin Lisa und das Einhorn" ihren Eltern zu erzählen.

Beide Klassen hatten ihre Hauptproben vor anderen Schulklassen durchgeführt.

Am Samstag dann noch ein "Glitzerfest". Ich war als Gutschein zu einem Kindergeburtstag verschenkt worden. Mit zehn Kindern entwickelten wir die Geschichte "Dornröschen und das Wunderpferd" und malten und schnitten und klebten sie anschließend in einer Glitzerorgie.

Jetzt aber bin ich ein wenig ausgelaugt. Jetzt freue ich mich auf das Erarbeiten von ein paar Geschichten für Erwachsene, auch wenn ich noch nicht weiß, ob und wo ich sie erzählen werde.


18.07.07

Gestern im schönen Rahmen des von Hedi liebevoll gestalteten Erzählfestes ein wunderbares Erlebnis echten Erzählens mit Kindern!

Wir haben unsere selbst erfundenen Geschichten gemeinsam, die Kinder und ich, im Team erzählt. Die Kinder waren glücklich, die Eltern zufrieden und ich,

ich habe ein Gefühl gehabt, so stelle ich es mir wenigstens vor, wie ein Bauer, der im Frühling die ersten grünen Blättchen auf seinem Acker entdeckt.

14.07.07

Unsere Lettlandreise hat uns viele Anregungen gegeben.

Soll man Erzählwettbewerbe für Kinder fördern? Oder lieber nicht?

Sollen wir unsere Foren mehr nach der Art der schottischen Ceilids gestalten?

Wie können wir den Austausch über alte Volksmärchen in den verschiedenen Ländern gestalten?

Hier in München sind wir im Sommerstress, Kinderfeste, Schulfeste, Elternabende usw.

Elternabende, das ist auch ein Stichwort. Ich habe mir vorgenommen, in Zukunft in meinem Forum "Erzählen für und mit Kindern" auch ein ganz klein wenig Erwachsenenerzählen einzubeziehen. Als erstes werde ich jedesmal ein Fünfminutenthema zur Sprache und zur Erzähltheorie einflechten und auch jedes Mal wenigstens eine Geschichte für Erwachsene erzählen lassen und besprechen. Aber erst ab Herbst. Zuerst mache ich eine kreative Pause und Ferien.


27.06.07

Forum "Erzählen für und mit Kindern":

Was Max und Moritz nach einem Sommer im Zirkus zu erzählen haben.

"Können sie nicht mit den Kindern etwas über Franz Marc machen?" war die Frage , die mich zu dem Projekt inspirierte.

Gestern nun stiegen die zwei blauen Pferde aus der Postkarte, galoppierten aus Langeweile in den Zauberwald, wurden zu zaubernden Pferden, die nichts, auch nicht der rote Frosch Fridolin, abhalten konnte, über die Station Wasserschloss zum Zirkus zu gehen. Als sie dann, verstärkt durch einen neuen Freund, das Seepferd, nach der Zirkussaison wieder nach Hause auf die Koppel kamen, ja da hatten sie viel zu erzählen.

Ein wunderbarer ideenreicher Plot - Stoff für ein ganzes Buch!

Wir waren leider nur vier, trotzdem war es sehr interessant. Für mich war es nur verwunderlich, wie schwer sich im Geschichtenerfinden unerfahrene Erwachsene tun, loszulassen und in die Anderswelt, in die Fantasiewelt, einzutauchen.

Weil ein paar der sehr interessierten Erzählerinnen krank geworden waren, werden wir uns mit dem gleichen Thema noch einmal im Forum im September( 11.) beschäftigen.


23.06.07

Heute brachte der Postbote das neue Story - Magazin ( erhältlich in allen Bahnhofsbuchhandlungen). Auf Seite 65 eine Geschichte "Die Fee am Nebelfluss", die ein krankes Kind mit mir und meinem Geschichtenbaukasten entwickelt hat. Ich bin schon ein wenig stolz, dass ich als "Geschichtenhebamme" einem jungen Talent zu seiner ersten Veröffentlichung verhelfen habe können.

22.06.07

Die abwaschbaren Geschichten waren ein voller Erfolg! Ich konnte jedes einzelne laminierte Bild vorn und hinten mit Desinfektionsmittel abwischen, die Bilder waren keimarm, ich konnte sie zu dem Kind mitnehmen. Jetzt wünscht es sich natürlich das nächste Mal neue Geschichten. Hoffentlich gehen mir die Geschichten nicht aus!

15.06.07

Eine neue Herausforderung: Projekt an einer Schule für Gehörlose: Zum Schulschluss eine Geschichtenwerkstatt und Vorbereitung und Gestaltung einer Erzählnacht in der Schule.

10.06.2007

Diese Woche war ich in beiden Krankenhäusern und gestern habe ich ein Laminiergerät gekauft. Ich brauche für meine kleinen Kranken, die in absolut keimarmer Umgebung leben müssen, abwaschbare ( :-) Geschichten. Dringend brauche ich auch sterilisierbare Fingerpüppchen. Hat jemand eine Idee?

Eine interessante neue Welt tut sich für mich auf. Das Magazin "Story" wird in seiner nächsten Ausgabe eine Geschichte bringen, die ich mit einem kranken Kind entwickelt habe und...

der Verlag will mit meinem Buch zur Leipziger Buchmesse eine Edition zum Thema Erzählen starten. Hier könnt Ihr schauen, wer der Verlag ist:

 
PRESSEMITTEILUNG

 
rechtzeitig zur Frankfurter Buchmesse 2006 erschien die erste Ausgabe von „STORY. Menschen erfahren & erzählen“, eine Zeitschrift des Araki Verlags Leipzig.

 

„Erzählen berührt & bewegt“ – diesem Motto folgend will STORY die alte Erzählkultur wieder beleben. Geschichten sind ein Allgemeingut, jedem Menschen zugänglich. Sie wollen erzählt und weitergegeben werden – sie sind unser Leben.

 

Mit unterschiedlichen Genres (Erzählungen, Märchen, Satiren, Kurzgeschichten, Erfahrungsberichten, Glossen usw.) will STORY Menschen ansprechen, die trotz multimedialer Attraktionen immer noch gern lesen und sich für eine Geschichte zwischendurch Zeit nehmen.

 

STORY erscheint vierteljährlich in einer Auflage von 10.000 Exemplaren, pünktlich zum Jahreszeitenbeginn. Herausgeber & Geschäftsführer – Georg Dehn, Chefredakteurin – Dr. Ingeborg Szöllösi, redaktionelle Mitarbeit – Ulrich Holbein, Vera Zingsem, Grafikerin – Christina v. Puttkamer, Anzeigen & PR – Volly Tanner, Vertrieb – Pressegrosso Special-Interest (an allen Bahnhofsbuchhandlungen in Deutschland, Österreich, Schweiz, BeNeLux zu kaufen oder übers Internet zu bestellen). Das Einzelheft (86 Seiten mit Bund, hochglanz) kostet 4,80, im Abo 4,50 (pro anno 18 €).


 

STORY-Magazin

Presseabteilung ARAKI Verlag

Mendelssohnstr. 7

04109 Leipzig

 

Tel. 0341/3919966

info@storymagazin.de

www.storymagazin.de




03.06.2007

Voller wunderschöner Impressionen und vielen Mitbringseln zurück aus der Oststeiermark. Aus einer Landschaft, geschaffen für Märchen und Sagen.

Sagenworkshop, Erzählen im Feinschmeckerlokal und im Museum und eine Erzählwerkstatt unter dem Nussbaum.

Eine außerordentlich beeindruckende Hexenwaldwanderung mit dem Märchenerzähler Frederik Mellak, Buschenschank mit Mundartdichter Schwarz, Fest mit einem steirischen Harmonikaspieler, Leben in der Stille und viele Begegnungen mit gastfreundlichen Steirern. 

Besichtungen von Kernölpresse, Sensenschmiede, Freilichtmuseum, Hexenmuseum, Weltmaschine, Burg und Künstlermarkt rundeten die Seminarreise ab.

22.05.07

Jetzt wird es schön langsam ruhiger. Heute ging die letzte Geschichtenwerkstatt für dieses Schuljahr zu Ende.



Die Ferienpasswerkstätten mussten höheren Gewalten weichen und das Franz Marc - Projekt, wie es geplant war, ist leider auch nichts geworden.

Aber Annette und ich bauen an Franz Marc weiter und wir haben auch schon konkrete Pläne für den Herbst.

Ein Elternabend, ein paar Sommerfeste und natürlich die Krankenhäuser werden mich auch im Sommer das Erzählen  nicht vergessen lassen. Und nach den großen Ferien geht es wieder mit Geschichtenwerkstätten mit den Vorschulkindern und den Schulen weiter.

Mein Buch ist im ersten Rohbau fertig, in den Pfingstferien werde ich mich im Reiseseminar in die Steiermark zum Thema Märchen weiterbilden und die Reise zu unseren Lernpartnern in Lettland wird mich in die Organisation von Kindererzählfestivals einweihen. Es gibt immer wieder Neues zu tun.

16.05.07

Mach mehr aus deinen Geschichten, war die Überschrift des gestrigen Forums.

Zu Anfang stellte ich die beiden letzten Kapitel meines Buches vor, wobei wir die Themen Mindmap, Kamishibai, Umformung in ein Theaterstück, Aufnehmen auf Tonträger und Geschichten zu besonderen Gelegenheiten streiften.

Bea brachte einen interessanten Beitrag ein: Sie erzählte die Geschichte "Das Mädchen im Wolkenland", und stellte uns dann die Gestaltung eines Festes um diese Geschichte herum vor. Motto des Tages "Himmel und Erde", Tipps für dazu passende Geschichten, Essen und Musik. Bastelvorschläge für passende Dekoration, Spiele und Gewinne.


Eva gab die Anregung, man solle mit Kindern draußen im Wald  ein Zwergenhaus bauen, dort eine Zwergengeschichte erzählen und dann bei jedem Waldspaziergang die Geschichte weiter spinnen.

Moira ließ uns an ihrer Aufregung um ihre Filmgeschichte teilnehmen.

Manfred verkündete, er wolle jetzt wirklich ins Erzählen für und mit Kindern einsteigen.

Ein gelungener Abend.

15.05.07

Leider herrscht in der Erzählerszene nicht nur Sonnenschein, manchmal weht ein eiskalter Wind.

Doch, gerade komme ich aus einem Kindergarten, wo ich ein Märchen mit Bildern erzählt habe. Die Gespräche mit den Drei- bis Vierjährigen über sprachliche Begriffe und ihre Vorstellungen, ihre Begeisterung und ihre Freude über die Geschichte wischen alles Negative einfach vom Tisch.

Heute hatte ich zum ersten Mal nur "Kleine". Über ihren Wissenstand war ich erstaunt. Überrascht aber, wie wenig sie über Gefühle, auch positive, zu sagen haben.

05.05.07

Meine Kinder aus der Förderschule haben mit Wasserfarben wunderbare Bilder zu ihrer Geschichte "Der Prinz kann nicht tanzen" gemalt. Bei meinem nächsten Besuch werden wir eine bildgestützte Performance einüben. Wenn es klappt, dürfen wir wieder die anderen Klassen zum Zuhören einladen.

Die Vorbereitungen für eine Geschichtenwerkstatt um das Thema "Tiere unter dem Regenbogen" von Franz Marc haben schon begonnen, aber es gibt noch eine Menge Arbeit.

Außerdem bin ich, die doch überhaupt nicht malen kann, gebeten worden Begleitbilder zum kreativen Märchenerzählen für die Vierjährigen im Kindergarten zu "fabrizieren". Eine echte Herausforderung für mich!

28.04.07

Diese Woche war wieder allerhand los.

Am Dienstag Geschichtenwerkstatt in der Bibliothek in Wolfratshausen. Wunderbar gelaufen, nur 10 Kinder, aber vier davon schon richtige "Stammkunden". Die Elfe Celina wohnt in einem alten Flugzeug, um mit ihrem Freund dem Zwerg Henry Kräuter suchen zu können, muss sie die Hexe überwinden und dann mit ihrem Schmetterling Himmeli zum See im Wald fliegen. Schöne Gedanken, schöne Beschreibungen der Kinder. Die äußeren Umstände ein wenig stressig, als elitäre Zuhörer hatten wir eine Journalistin und drei Bibliothekarinnen. Aber mit Hedi als zuverlässiger Protokollführerin an meiner Seite haben wir es gut geschafft.

Mittwoch: Kindergarten am Strehleanger. Hier haben wir nur "Kleine", sie machen toll mit, aber sie ermüden nach einer Stunde. Um die Performance einzuüben, müssen wir (Annette ist meine Assistentin) noch einmal hin.

Samstagnachmittag: Kinderkrankenhaus. Ein 15 jähriges "Kind", eine junge Dame. Ich erzähle meine allerschönste Geschichte, die ich habe, meine "Semiramis". Und sie kommt an!!!!!

21.04.07

Und wie gut, dass wir über Heranwachsende gesprochen hatten! Freitag in der Schwabinger Kinderklinik, stand ich in einem Zimmer mit vier Jungen12 bis 14. Meine einzige Rettung war die Abenteurergeschichte aus der Tundra. Die aber ist schön, ich will sie noch weiter ausbauen!

Am Strehleranger haben wir die Geschichte vom Zwerg Herkules zu Ende entwickelt, in der Königswieser Grundschule die Geschichte vom Prinzen, der tanzen lernen will.

Und im Harlachinger Krankenhaus haben zwei Kinder eine Geschichte entwickelt. Bei einer 11jährigen suchte die Luftballonverkäuferin einen Mann, bei einer 7 jährigen ging es um Abenteuer im Igelhaus.

Uff, diese Woche war streng!

Nächste Woche ist nicht ganz so viel los. Dafür aber werde ich eine Geschichtenwerkstatt unter den kritischen Augen einer Journalistin abhalten.


18.04.07

Forum "Geschichten für Heranwachsende":

Zufall oder nicht, sechs erfahrene Erzählerinnen,Mütter, hatten sich der Aufgabe gestellt dieses schwierige Thema zu diskutieren. Endergebnis: Es gibt wohl schöne Geschichten, die sich für 13 -16 Jährige eignen, aber wir glauben nicht, dass wir vor einer größeren Gruppe dieser Altersstufe Erfolg haben würden. Anders ist es beim 1:1- Erzählen im Krankenhaus, was ja etliche Erzählerinnen aus dem Forum praktizieren, dafür haben wir aus der Diskussion und auch vom praktischen Erzählen des Abends etliche brauchbare Tipps mitgenommen.

13.04.07

Mein Geschichtenbaukasten macht sich so richtig breit in meinem Leben. Ich muss aufpassen, dass er mir nicht zuviel von der Zeit wegnimmt, die ich eigentlich für die wirkliche Begegnung und Beschäftigung mit Kindern vorgesehen habe.

Am 16. Juni werden Ilse und ich in Sindelsdorf die Geschichtenwerkstatt mit und um Bilder von Franz Marc gestalten dürfen - Vorbereitungsarbeit in Sicht. Und ganz oben auf meinem Schreibtisch liegt seit unserer Schottlandreise "Hero Myths & Legends of Britain & Ireland" - auch dazu habe ich versprochen eine Geschichtenwerkstatt vorzubereiten.

Last not least - mein Buch!!

07.04.07

Auch diese Woche neue Erfahrungen.

Erzählen im Seniorenwohnpark. Wenig Zuspruch, aber denen, die da waren hat es sehr gut gefallen. Wird wohl kein großartiges Projekt werden. -Schade, ich hätte gerne auch meinen Altersgenossen ab und zu eine Freude gemacht.

Karfreitag in der Kinderklinik: zum ersten Mal mit Dolmetscher erzählt. Patientin, 4 , und die Mutter sprachen nur Russisch, jedoch eine Tante konnte dolmetschen. Sehr melodiös eine Kindergeschichte auf Russisch - eine kleine Maus sucht einen Freund - klingt wie ein Lied.


31.03.07

Das Feedback von meiner Co-Autorin für das zweite Kapitel unseres Buches war sehr positiv, gleich habe ich heute vier Seiten für das dritte Kapitel geschrieben. 

Freitag, Besuch in der Schwabinger Kinderklinik: Zwei Geschichten einem 10jährigen Mädchen erzählt, eine autobiografische Geschichte und ein nordisches Märchen. Einem  siebenjährigen Jungen das Märchen vom Löwen, vom Storch und von der Ameise erzählt, anschließend eine Geschichte, "Tobias und die Suche nach dem Grünauge" entwickelt. Fantasie modern. Dem kleinen Florian nur einen kurzen Besuch gemacht.

Abends dann Erzählwerkstatt bei Moira. Die Meinungen über  meinen Plot vom "Kampf mit dem Wolf" waren geteilt. Zu recht, er war noch zu roh.

28.03.07

Die Begegnung mit unseren Lernpartnern in Schottland war überwältigend schön. Viele neue Impulse sind entstanden und vor allem die warmherzige Gastfreundschaft hat uns ein unvergessliches Erlebnis der schottischen Erzählerwelt ermöglicht. Näheres können Sie demnächst auf der Grundtvig - site bei Goldmund lesen.

Heute Neubeginn einer Geschichtenwerkstatt im Kindergarten am Strehleanger. Der Probelauf, die Bearbeitung von Dornröschen, hat großen Anklang gefunden.




14.03.07

Der Countdown für unsere Reise nach Schottland läuft.

Gestern ging die Geschichte "Jonathan und Massimo" in Wolfratshausen über die Bühne. Diesmal sogar mit einem gemeinsamen Lied :-). Ein großer Erfolg. Hedi wird wahrscheinlich auch für eine Schulklasse, die Klassenlehrerin einer Teilnehmerin war da, eine Geschichtenwerkstatt machen.

Heute werde ich eine Geschichte in der Königswieser Schule entwickeln, morgen ist das Märchenprojekt im Kindergarten am Strehleranger dran. Wir werden morgen überleiten zur "Kreativwerkstatt" :-).

Außerdem steht eine Geschichtenwerkstatt ins Haus, in die ich Bilder eines berühmten Malers integrieren werde, und last not least bin ich eingeladen, eine kontinuierliche Geschichtenwerkstatt in einem Kinderladen einzuführen.

Ich bin zufrieden. Mein Ruf findet vielfaches Echo!

10.03.07

Ich habe einen Link zu unseren Lernpartnern in Schottland auf meine Site Kontakte gesetzt und

eine Kindergeschichte aus dem Krankenhaus auf die Site Erzählen mit Kindern geschrieben.

Und wieder drei Seiten fürs Buch!


09.03.07

Hier werden wir, eine Delegation Goldmünder, als guest storytellers teilnehmen:

"The Village Storytelling Centre, Pollok and Lanarkshire Storytellers

 invite you to join them in a celebration of

 
WORLD STORYTELLING DAY

WEDNESDAY 21 MARCH 2007       


TELL A STORY “AROUND THE WORLD” AT A  

TRADITIONAL

STORY CEILIDH

guest storytellers from germany & Latvia
 

from 7.30.pm. at THE VILLAGE,

St. James’s Parish Church, Meiklerig Cres., Pollok

Admission by Donation £3 (unwaged £2)         Supper

This event is part of an International Storytelling Development Project sponsored by the European Union involving partners from the Goldmund Institute, Munich and the Riga International Childrens’ Storytelling Festival.Please note that while much of the proceedings will be in English, there will be items in German, Latvian and other languages. It is therefore particularly suitable for students of German and of Baltic languages and culture.

 For further details contact the Village during office hours on 0141 882 3025"


08.03.07

Die Märchen sind wieder auf dem Vormarsch!

Die Vorschulkinder in meinem neuen Projekt sind richtige kleine Märchenexperten. Trotzdem haben sie ganz konzentriert meiner Erzählung gelauscht und die Beteiligung an den Vor- und Nachgesprächen war erstaunlich lebendig. Kleinen Rede- oder Erzähltalenten machte es sichtlich Spaß, neben mir zu stehen und ihren Freunden auf Fragen zu antworten oder ihnen bei der Beantwortung von Fragen zu helfen. Meine Rede, man muss sie nur lassen! Und ich bin überzeugt, wenn wir, die Kinder und ich öfter die Chance bekommen so gemeinsam über Begriffe und Gefühle nachzudenken und darüber zu reden, tragen wir etwas zur positiven Entwicklung bei.

07.03.07

Wieder eine Erzählwerkstatt in Wolfratshausen gestern, natürlich mit dem von mir entwickelten, ins Goldmund-Erzählen eingegangenen und nun von vielen Erzählern verwendeten, individuell abgewandelten, Geschichtenbaukasten.

15 Kinder, die meisten sehr jung ( Vorschulalter und jünger), zwei Hospitantinnen, zwei Erzieherinnen und noch diverse Beobachter - kein leichter Job für Hedi (Chef) und mich ( Hiwi). Trotzdem, das Ergebnis, die Geschichte von Jonathan und Massimo, kann sich sehen bzw. hören lassen. Zur Vollendung, Erzählen nach Malen, kommt sie aber erst nächste Woche.

Es war wieder ein einziges Fantasiefest, zwei Stunden lang, vom blitzenden Hammer, der in Gefahr nach Pfefferminz riecht, zum Glück aber nicht gebraucht wurde, über die sprechende Zauberschürze bis zu fahrenden Autos voller roter Spätzle, alles war möglich, alles war drin. Falls wir jemals einen Sponsor finden, schreiben wir sie auf, "Die Geschichten der Wolfrathausener Bibliothekskinder", Band I - ?????. Die Kinder wissen schon wie die Einbände aussehen. Ich darf es nur nicht verraten, wir haben sie noch nicht zum Patent angemeldet. Aber Ihr dürft Euch heute schon darauf freuen! :-) Und das erste Exemplar wird natürlich als Photo hier an dieser Stelle veröffentlicht.

Gerade lese ich auf Mike`s Homepage, er verwendet jetzt auch den Geschichtenbaukasten. So schlecht kann er (der Geschichtenbaukasten :-)) also nicht sein!

05.03.07

Diese Woche wird wieder interessant. Neue Geschichtenwerkstatt in der Bibliothek in Wolfratshausen, Erzählbesuch im Kinderkrankenhaus, ein neues Märchenprojekt im Kindergarten, Vorbereitungstreffen für die Reise zu unseren Lernpartnern in Schottland. Den World Storytelling Day nämlich, den 21. März, werden wir im Kreis unserer Freunde in Glasgow verbringen. Also heißt es mindestens ein paar Geschichten in Englisch vorzubereiten. Dazu langsam aber stetig die Arbeit an unserem Buch. In den nächsten Tagen werde ich es einmal an dieser Stelle vorstellen. Also "ran an die Geschichten!"

24.02.07

Gestern das einzige Erzählereignis dieser Woche. Ausgerüstet mit den neuen Handfiguren (Tipp Moira Thiele) Besuch bei einem Dreijährigen. Eine Geschichte? Für eine richtige Geschichte noch zu klein. Aber mit dem Dino alias Krokodil kämpfen, das schaffte den Einstieg und ....es baute Agressionen ab. Nachdem wir den gesammten Inhalt meines Erzählkoffers ausgepackt und inspiziert hatten, spielten wir ganz friedlich mit dem Däumling und einem winzigen Kasperle "Mutter und Kind". Kleine Körbchen, Bestandteile eines Würfelspieles, wurden zu den Betten unserer Figuren, wir sangen zusammen Schlaflieder und wurden ganz ruhig.

Der nächste Patient, 10 Jahre alt, schaute unwillig von seinem Computerspiel am Laptop auf. Das Anbieten von drei Geschichten, mit Inhaltsangabe in einem Satz, veranlasste ihn aber doch seinen Computer herunterzufahren und sich die Geschichte von Hans, der mit dem Drachen kämpft um die Prinzessin zu befreien, zu wünschen. Und wieder war dieses Märchen aus der Sammlung Zingerle von 1843 ein Erfolg. Dann  auch er neugierig auf den Inhalt meines Koffers. Die Handpuppe "Bunter Vogel", von mir als Traumvogel bezeichnet, ließ den kranken Buben sich die Geschichte vom Traumvogel wünschen. "Eine wirklich schöne Geschichte!" der Kommentar. Ich fragte den Buben: "Magst du mal eine Geschichte mit dem Traumvogel erzählen?" "Probieren kann ich ja mal!" Der Anfang dann war ganz gut, mein Sprachduktus schillerte durch die bunten Federn überall durch und dann wurde die Geschichte mehr und mehr zum kindlichen Spielen mit dem Vogel. Nichts negatives, aber für mich, die Geschichtenbaumeisterin, nicht das Ziel. Das nächste Mal werde ich wieder zu meinem altbewährten Geschichtenbaukasten greifen, zuerst eine Geschichte entwickeln und sie dann mit den Handpuppen spielen lassen!

Die Arbeit an unserem Buch hat uns diese Woche ein ganzes Stück voran gebracht. Das Exposè ist fertig und zusammen mit der Einleitung und einer fünfseitigen Leseprobe nun auf dem Weg zur Verlagssuche.


19.02.07

Diese Woche wird, im Vergleich zu den vergangenen, eine ruhige Erzählerwoche. Gut so! Jetzt kann ich mich um mein Buch kümmern. Es ist nicht so leicht, das was ich so gerne tue und mache, das Geschichtenentwickeln, so in Worte fassen, dass jemand anderes es verstehen und, was ich im Interesse der Kinder ja will, nachmachen kann. Der zentrale Punkt, der von mir entwickelten Methode,  ist die Ausstattung des Helden mit interessanten Charakterzügen und einem aktiven Bedürfnis. Wenn das gut gelingt, dann wird die Geschichte spannend und gut nacherzählbar. Zum Glück habe ich in meinem Ordner schon einen ganzen Packen Erfahrungsberichte.

16.02.07

Im Faschingsforum der Königswieser Schule kam heute unser Projekt "Die Schimmelhexe" zur Aufführung.

Vor ein paar Wochen hatten wir, die Kinder der Schule zur individuellen Lernförderung, die Klassenleiterin und ich, den Plot der Geschichte "Die Schimmelhexe" mit meinem Geschichtenbaukasten entwickelt:

Die Hexe aus der Hexenküche fliegt nach einem Sieg über die hübsche Waldhexe in die Stadt um Schimmel für eine spezielle Suppe zu suchen. Nach Überwindung von allerhand Hindernissen findet sie in einer Mülltonne auf einem Hinterhof ihren so heiß ersehnten Schimmel. Dem Zubereiten und anschließenden Genuß köstlich stinkender Schimmelsuppe im Kreise ihrer Lieben, dem Zauberer, der Hexenkatze und dem fliegenden Hund, steht nun nichts mehr im Wege.

An einem Sonntagnachmittag bastelte ich ein Theaterstück daraus, reicherte die Geschichte mit ein paar Nebenfiguren an und bei meinem nächsten Besuch begannen wir im Team, die Klassenleiterin, eine Praktikantin und ich, die Probenarbeit mit den Kindern. Heute konnten dann alle elf Kinder kostümiert auf der Bühne stehen und mit Begeisterung die Geschichte von der Schimmelhexe spielen.

Wenn der Applaus ein Gradmesser war, waren wir gut!



14.02.07

Neue Einträge auf den Seiten "Geschichtenbaumeisterin" und "Forumsveranstalterin" (mit Bildern).

13.02.07

Endlich bekomme ich wieder einmal eine Gelegenheit, für Erwachsene zu erzählen. In einer Altersresidenz darf ich als Einstieg eine Stunde lang einen bunten Reigen von Geschichten erzählen. Anschließend reden wir mit den Zuhörern, welche Art von Geschichten sie am liebsten mögen und vielleicht, ich hoffe, ergibt sich eine Kontinuum.

11.02.07

Irgendwie ist die Welt kurios. Da habe ich vor drei Jahren, als ich Goldmund begegnet bin, aufgehört literarisch zu schreiben, die Seitenspinner bedauern es noch heute, ich bin Erzählerin geworden. Jetzt werde ich von allen Seiten gedrängt, die Geschichten, die ich mit den Kindern erzählerisch entwickle, zu veröffentlichen. "Diese Geschichte muß hinaus in die Welt", hat heute eine Freundin, selbst Autorin, zu mir gesagt. Noch sage ich, nein, ich will erzählen, doch :-) wer weiß!

07.02.07

In den Kindergärten tut sich was! Lore und ihre neun Vorschulkinder nahmen im Rahmen ihres Projektes "Stadt" gestern an unserer Geschichtenwerkstatt teil. Die fünfjährigen Zwerge lauschten aufmerksam dem von mir erzählten Eingangsmärchen "Löwe, Storch und Ameise", dem ersten aus meiner Reihe "WaM". Mit seinem setting, Wald, Stadt, Berge war es genau das richtige. Jetzt als Hörprobe auf meinem Podcast. 

Im Ganzen sechzehn Kinder dachten dann anschließend, fantasierten, fabulierten, redeten und lachten bis wir die Geschichte "Fritzi und das leuchtende Einhorn" entwickelt hatten. Nächsten Dienstag wird sie dann gemalt und mit den selbstgemalten Bildern und dem Kamishibai von den Kindern erzählt.

04.02.07

Ja die Technik! Da bastele ich an einer neuen Hörprobe, einem alpenländischen Märchen und dann... dann funktioniert es nicht!

Ein Plakat für unseren Krankenhausbesuch, ebenfalls eine Pfriemelei.

Da ist das Aufarbeiten der Geschichtenwerkstatt schon eine Freude dagegen. Zum ersten Mal hat ein achtjähriges Kind für einen Erzählabschnitt statt der darin vorkommenden Personen ein Symbol für die Gesamtsituation gemalt. Ich bin begeistert!

01.02.07

Nach Monaten habe ich gestern im Erzählcafe bei Pia und Marlisa wieder einmal eine Geschichte für Erwachsene erzählt, meine uralte Lieblingsgeschichte von der Lokomotive. Hat Spaß gemacht!

30.01.07

Seit gestern bin ich autorisiert mich Mitarbeiterin im Projekt WaM  (Wiederansidelung alpenländischer Märchen) zu nennen. Eine große Freude für mich, es öffnen sich Tür und Tor für mein Spezialinteresse "Matriarchatsforschung" :-).

Um 15 Uhr steht der zweite Teil unserer dritten Geschichtenwerkstatt in der Bibliothek in Wolfratshausen an. Wir haben letztes Mal eine zauberhafte Geschichte von der Fee und dem Marsmännchen entwickelt, heute malen wir die einzelnen Erzählabschnitte und die Kindern werden sie, gestützt von ihren Bildern, dann erzählen.


26.01.07

Freitag, ich besuche wieder die kranken Kinder in der Schwabinger Kinderklinik. Keine Ahnung, wie viele, keine Ahnung wie alt, keine Ahnung wie krank. Jedes Mal eine neue Herausforderung. Hoffentlich entsteht heute wieder eine schöne Geschichte, eine neue Abenteurerreise nach Fantasien!

Aus Moskau habe ich auf meine Homepage hin eine Zuschrift  bekommen, die mir Mut machen soll, mich weiterhin

so für die Kinder einzusetzen. :-)

25.01.07

Heute habe ich die Nachricht bekommen, ein neues Pilotprojekt kann starten. Juhu! In Zusammenarbeit mit einer sehr engagierten Erzieherin werden wir eine regelmäßige Märchen- und Geschichtenwerkstatt im Kindergarten einrichten. Die Eltern sind mit einbezogen, sie werden die Kosten für meine Aufwandsentschädigung tragen. Namen möchte ich noch keine nennen, aber ich werde, wenn es soweit ist, an dieser Stelle genau berichten.



23.01.07. Es sind zwar noch drei Wochen hin, bis zu meinem nächsten Forum im Rentnerstübchen, "Erzählen im Dialog mit Finger- oder Handpuppen", aber ich muss mich schon damit auseinanderstzen. Von Anfang an, seit meiner Begegnung mit der Erzählkunst, bin ich die Erzählkünstlerin, die von der Kunst der Sprache im Augenblick fasziniert ist. Immer ist für mich die Sprache, das Wortbild, das Wichtigste. Warum also Erzählen mit Finger- und Handpuppen? Bei meinem Erzählen mit Kindern, als ich die entwickelten Plots weiter bearbeitete bemerkte ich für mich, dass ein Spielen mit den Figuren der Geschichten, ein Umsetzen in Szenen, meine spontane Bereitschaft und Fähigkeit verbesserte, im Erzählen die direkte Rede zu gebrauchen. Und nicht nur zu gebrauchen, sondern spielerisch, künstlerisch?, damit umzugehen. Diese Erkenntnis nehme ich zum Anlass, darüber mit anderen ErzählerInnen reden und arbeiten zu wollen. Also werde ich mich gleich daran machen, einen Plot für zwei Figuren zu entwickeln.


Montag 22.01.07, ich setze mich an meinen Arbeitsplatz und bereite mich für ein Arbeitsgespräch mit Sylvia Englert vor.

Ich kenne sie aus der Autorengruppe Seitenspinner, sie hat Erfahrung im Schreiben von Sachbüchern und wir wollen zusammen ein Sachbuch über das Erzählen für und mit Kindern schreiben.

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